Ein Aufruf zum friedlichen Miteinander
Folge 7
Im
Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen, Lob sei Allah, dem Herrn der
Welten. Allah segne und schenke dem Propheten und seinen Gefährten Heil.
Friede sei mit euch!
Willkommen zur siebten Folge unserer Sendung: "Ein
Aufruf zum friedlichen Miteinander"!
In
unserer heutigen Folge werden wir das Leben von Imam Malik betrachten.
Unterschiedlich zu sein ist eine von Allahs größten Gaben, denn nur durch die
verschiedenen Beiträge jedes einzelnen von uns, gewinnt die Welt an Reichtum,
Inhalt und Wert. Wenn jeder sich isolieren würde, jeder die gleichen Gedanken
hätte, wäre das Leben ohne wirklichen Wert und sehr langweilig.
Wir werden heute in Kürze das Leben von Imam Malik betrachten und dabei das
Beispiel einer erfolgreichen Person sehen. Er war in der Lage die Menschen um
sich zu versammeln. Im Gegensatz zu Imam Al-Schafi’i, der nur 54 Jahre lebte,
wurde Imam Malik 94 Jahre alt. Während dieser Zeit war er immer erfolgreich und
immer von Menschen umgeben, die ihn hören und von ihm lernen wollten.
Imam Malik begann schon mit 17 Jahren für Rechtsfragen zu beantworten. 70 große
Islamgelehrte hatten ihn anerkannt und seine Fähigkeit zum Predigen und Fatwa
(religiöse Urteile fällen) bestätigt.
Könnt ihr euch das vorstellen?!
Dieser Mann genoss 77 Jahre lang ununterbrochen die Unterstützung und
Bewunderung der Menschen. Das kann nur bedeuten, dass er eine spezielle Methode
oder ein Geheimnis hatte, wie er Tausende von Menschen um sich versammeln
konnte. Und zwar Menschen aus den verschiedensten Ländern und mit den
unterschiedlichsten Denkweisen. Heute werden wir versuchen dieses Geheimnis zu
lüften und zu entdecken, wie er das geschafft hat.
Es
ist wichtig hier zu erwähnen, dass der Prophet Muhammad
(s)
in einem Hadith prophezeit hat, dass es einen großen islamischen Gelehrten in
Medina geben wird, zu dem die Menschen aus allen Ländern der Welt kommen werden.
Die Gefährten des Propheten hatten keinen Zweifel daran, dass diese Person Imam
Malik war. Deshalb war er auch als "der Imam von Medina" bekannt.
Könnt ihr euch diese Ehre vorstellen?!
Es
ist hier auch wichtig zu erwähnen, dass Imam Malik in Medina geboren wurde und
hier sein ganzes Leben bis zum Tode verbracht hat. Er hat Medina nur verlassen,
um die große Pilgerfahrt (Hadsch), oder kleine Pilgerfahrt (Umra) zu machen.
Dies ist eine erstaunliche Information, insbesondere angesichts der Tatsache,
dass ein großer Gelehrter wie Imam Al-Schafi’i in zehn verschiedene Länder
gereist ist, um Erkenntnis zu erwerben und Wissen zu verbreiten. Wie konnte Imam
Malik dann 94 Jahre lang einen solchen Erfolg und eine solche Popularität
erzielen, wo er nur in einer Stadt gelebt hat?!
Der Ort seines Vortrags war immer der gleiche. Es war einer der nobelsten
Plätze: zwischen dem Haus des Propheten (s) und der Predigerkanzel. Dieser Platz
wurde vom Propheten (s) als ein Stück des Paradieses bezeichnet (Ar-Rawda).
Imam Malik hielt normalerweise zwei Vorträge. Der Erste war für eine begrenzte
Anzahl, die in Zukunft seine Nachfolger werden sollten. Der zweite war für alle
anderen. Um euch ein Beispiel für seine Popularität zu geben, müsst ihr wissen,
dass er von Tausenden aufgesucht wurde. Es gab keinen Platz, der für sie alle
gereicht hätte. Seine Helfer organisierten die Teilnahme der Menschen durch ihre
Nationen. So wurden die Angehörigen einer Nation aufgerufen, um den Vortrag zu
hören. Dann wurde die nächste Nation aufgerufen und er hielt den Vortrag noch
einmal usw. Es gab nicht genug Platz für alle zur gleichen Zeit.
Wie schaffte er es, die Menschen aus den verschiedenen Nationen so anzuziehen,
dass sie in so großen Zahlen immer wieder kamen?!
Wenn wir die Antwort auf diese Frage finden, werden wir die Frage beantworten
können wie man in Frieden mit dem Anderen zusammen leben kann. Seine Studenten
waren aus verschiedenen Ländern und Kontinenten. Eine Tatsache, die erst in
modernen Universitäten ihres gleichen findet. Er hatte schon damals Studenten
aus Asien, Europa und Afrika!
Was ist also sein Geheimnis? Können wir in seine Fußstapfen treten und gleiches
tun? Ist es möglich, dass die Menschen im Irak und im Libanon sich ein Beispiel
an Malik nehmen und aufhören einander zu bekämpfen? Auch auf dem persönlichen
Niveau, ist es möglich für Ehepaare, für alle Menschen in der Gesellschaft, in
Frieden miteinander zu leben, Maliks Beispiel folgend? Wir wollen immer noch
wissen worin seine geheime Fähigkeit bestand.
Wenn wir Imam Maliks Vermächtnis folgen, werden wir sehen, dass er Tausende
Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen gelehrt hat. Außerdem hat er
drei Generationen gelehrt!
Und ich kann nicht aufhören mich zu wundern, wie er das geschafft hat! So viele
Jahre und sogar im Alter von 94 Jahren. Was noch viel überraschender ist, sind
die Personen, die zu seinen Studenten gehörten. So gehörten zum Beispiel vier
Herrscher zu seinen Studenten: Al-Hadi, Harun Ar-Raschid, Al-Amin und
Al-Ma’mun. Zu seinen Studenten gehörten auch Prinzen, Führer und Leiter. Zu
seinen Studenten gehörten auch große Gelehrte wie Abu-Hanifa und Al-Schafi’i.
Was für ein verblüffender Reichtum an Teilnehmern!
Um
euch noch mehr zu verblüffen: Zu dieser Zeit gab es zwei große gegenseitige
politische Kräfte: die Umayyad und die Abassid. Das verblüffende daran
ist, dass Menschen und Führer aus beiden Seiten Imam Malik liebten und seinen
Meinungen und Ansichten vertrauten. Und zwar ganz unabhängig von ihrem Konflikt.
Es stellt sich wieder die Frage, wie er diese Position erreichen konnte, wo es
doch zu dieser Zeit eine große Anzahl anderer Gelehrte gab?!
Um
zu zeigen, was für eine außergewöhnliche Person er war, möchte ich folgendes
Ereignis erzählen: Harun Ar-Raschid, eines der größten Machtsymbole in der
islamischen Welt, forderte Imam Malik auf, nach Irak zu kommen, um seine Söhne
zu lehren. Diese Idee missfiel Imam Malik, da er die Ansicht vertrat, dass die
Menschen sich die Mühe machen müssten nach Wissen zu suchen und nicht umgekehrt.
Weis wie er war, sandte Malik eine Nachricht an den Herrscher Harun Ar-Raschid
mit folgendem Inhalt: „An den Führer der Gläubigen, der Segen Allahs sei mit
dir. Das Wissen, das ich besitze, ist nur ein kleiner Teil von dem, was deine
Familie der Welt gegeben hat. Wenn du es ehrst, so wird es weiter geehrt und
verbreitet. Wenn du es erniedrigst, wird es wertlos. O Herrscher der Gläubigen,
Wissen wird aufgesucht und es sollte nicht die Menschen aufsuchen.“ Nachdem
Ar-Raschid das gelesen hatte, war er mit Malik einverstanden und er ordnete an,
dass seine Söhne nach Medina zu Malik reisen, um von seinem Wissen zu lernen.
Als ein Zeichen von Bescheidenheit ordnete er auch an, dass seine Söhne wie
normale Teilnehmer behandelt werden und nicht als die Söhne der Herrschers.
Zu
einem späteren Zeitpunkt war Ar-Raschid in seinem Palast in Medina und er
forderte Malik auf, zu ihm in den Palast zu kommen. Und noch einmal wiederholte
Malik seine Aussage: „Wissen wird aufgesucht und soll niemanden suchen.“ Der
Herrscher erklärte, dass er zu Malik gehen würde, aber er wollte einen privaten
Vortrag, an dem sonst niemand teilnehmen sollte. Malik deutete an, dass wenn
Wissen die Elite privat aufsucht und die Allgemeinheit vom Lernen ausgeschlossen
wird, dann wird weder die Elite noch die Allgemeinheit profitieren. Und nochmals
stimmte Ar-Raschid Malik zu und ging zum normalen Vortrag von Malik. Seine
Helfer brachten ihm einen Stuhl, während alle Studenten von Malik auf dem Boden
saßen. Malik wollte Ar-Raschid nicht ärgern und so grüßte er die Menschen ganz
normal und begann seinen Vortrag mit einem heiligen Hadith (Hadith Qudsi),
der besagt: „Allah erhöht diejenigen, die sich für Ihn (in Seiner Anbetung)
demütigen und er erniedrigt diejenigen, die auf die anderen herabsehen.“ Malik
lächelte dann Ar-Raschid zu, der die Botschaft von Malik verstanden hatte. Er
gab den Stuhl weg und setzte sich zu den Anderen auf den Boden.
Was war es, was Malik diese Einflusskraft auf Andere gab? Waren es seine
Führerqualitäten?
Er
war bekannt für seine außergewöhnliche Ausstrahlung.
Wie sah denn Imam Malik aus?
Wir wissen, dass er eine helle Hautfarbe hatte, die für die meisten Araber zu
der damaligen Zeit ungewohnt war. Er hatte blonde Haare und blaue Augen. Aber es
kann wohl nicht sein, dass seine Ausstrahlung und sein Aussehne allein ihn in
diesen hohen Status versetzt haben.
War es dann vielleicht seine Intelligenz?
Von seinem Lehrer Rabiaa wissen wir, dass er intelligent war. Er sagte, dass er
niemanden getroffen hat, der weiser war als Malik. Er nannte Malik „den Weisen“
unter seinen Studenten. Es kann allerdings nicht sein, dass seine geistigen
Fähigkeiten allein ihm diesen Erfolg und diesen Einfluss verschafft haben.
War es seine Frömmigkeit und sein starker Glauben?
Denn auch
dafür war er bekannt. Er weinte oft, während seiner Vorträge besonders, wenn er
über seinen Platz sprach, an dem früher der Prophet (s) gesessen hatte. Er nahm
nie Bezug zu einem Hadith, ohne in reinem Zustand zu sein. An Tagen normaler
Vorträge öffnete er die Tür nach kurzer Zeit, wenn seine Studenten kamen und
klopften. An Tagen, an denen er einen Vortrag über den Propheten Muhammad (s)
gehalten hat, brauchte er dagegen lange Zeit, um ihnen zu öffnen, weil er sich
Zeit nahm, sich sehr gründlich anzuziehen und sich zu parfümieren, bevor er den
Propheten (s) erwähnte. Seine Beziehung zu Allah (t)
und dem Propheten (s) war so speziell, dass er kein Reittier in Medina bestieg
aus Respekt vor dem Propheten (s), der dort gelebt hat. Es kann aber auch nicht
sein, dass seine Frömmigkeit allein der Grund für seinen großen Einfluss war.
Besonders da es zu dieser Zeit viele andere gab, die auch sehr fromm waren, aber
nicht diesen Einfluss hatten.
Wir mögen uns einig sein, dass all die oben angeführten Eigenschaften zu Imam
Maliks Erfolg beigetragen haben. Es gab aber noch zwei Hauptaspekte, die
ihn erfolgreicher als alle anderen machten.
Er
dachte immer an zwei Sachen, die ihm den Respekt und das Vertrauen der Anderen
einbrachten: Erstens setzte er die Interessen der Anderen über seine eigenen.
Und zweitens forderte er die Menschen immer zu dem auf, was sie auch wirklich
leisten konnten.
Und dies ist die Art des friedlichen Miteinander, die wir heute erreichen
möchten. Er nahm immer die Position des Anderen ein. Können wir das auch tun?
Stellt euch vor, wenn jeder das Ziel des Anderen vor Augen hätte! Wenn der
Ehemann die Position seiner Frau einnehmen würde und sich fragen würde, warum
sie mit ihm nicht einer Meinung ist. Oder wenn du die Position deines Sohnes
einnimmst und versuchst, zu verstehen, warum er sich so benimmt. Imam Malik
benutzte diese Methode. Er versuchte für die Anderen
aus ihrer Sicht zu denken und das Beste für sie zu finden.
Zwei neue Ansätze wurden von Imam Malik angeregt:
Der Erste war, dass er fester Überzeugt war, dass wo immer der Vorteil der
Menschen war, Allahs Gebote dies unterstützen. Dies war sein Ziel, wenn er den
Koran und die Hadithe las und interpretierte. Er schaute immer auf die Regeln,
mit der Sicherheit, dass er Vorteile für alle Menschen finden wird.
Der Zweite war, dass er glaubte, der Islam gründet darauf, den Menschen alle
Freuden zu erlauben, mit Ausnahme derer, die ausdrücklich als Sünden genannt
sind. Er bevorzugte den besten Gelehrten als denjenigen zu bezeichnen, der den
Menschen erlaubt Allahs Gnaden zu genießen, solange es nicht dem Islam
widerspricht.
Er
versuchte immer im Voraus zu denken und einen Weg zu finden, es den Menschen
einfach zu machen. Wenn er keinen einfachen Weg fand, sagte er, er hat keine
Antwort, anstatt etwas zu sagen, das die Menschen belasten würde. Und dies ist
der Grund warum Menschen ihm folgten und sich um ihn versammelten.
Er wollte das Beste und Einfachere für sie im Rahmen dessen, was
die islamische Rechtswissenschaft erlaubt.
Er
baute seine Vorgehensweise auf drei Versen aus dem Koran auf:
[Er hat euch erwählt und hat euch nichts auferlegt, was euch in der Religion
bedrücken könnte] (22:78)
[Allah will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen] (2:185)
[Allah will eure Bürde erleichtern; denn der Mensch ist schwach erschaffen.]
(4:28)
Es
ist interessant zu vermerken, dass Malik alles befürwortete, was z.B. die Heirat
vereinfachte.
Die Gebetswaschung ist ein anderes Beispiel für Maliks Suche nach einfachen
Lösungen für die Muslime. Wenn du die Gebetswaschung vollzogen hast und später
nicht mehr sicher bist, ob die Waschung noch gültig ist, oder ob du sie für das
Gebet wiederholen musst. Was tust du dann? Maliks Lösung ist ganz einfach. Er
fragt zum Beispiel: Kannst du schwören, dass deine Waschung nicht mehr gültig
ist? Bist du sicher, oder nicht? Wenn du nicht mit einem klaren „Ja“ antworten
kannst, dann ist deine Waschung, nach Maliks Ansicht gültig.
Malik ist ein Gelehrter, der den Appetit verlor, wenn er nach einer Lösung für
ein bestimmtes Problem gefragt wurde. Er dachte die ganze Zeit nach, um eine
Lösung zu finden. Und er bat die Person, in der Stadt zu bleiben bis er eine
Lösung gefunden hat. Dies ist einer der Gründe für seinen großen Erfolg.
Imam Malik ist der Autor des ersten Buches in der islamischen
Rechtswissenschaft, "Al-Muwatta’".
Der Titel des Buches selbst leitet sich aus dem arabischen Wort, welches
Erleichterung und Vereinfachen bedeutet. Dieses Buch enthält 12.000 Hadithe mit
deren Interpretationen durch Gelehrte. Und es war das erste seiner Art. Es bekam
eine sehr große Popularität und es ebnete den Weg für viele andere Gelehrte wie
zum Beispiel Al-Bukhary und Al-Schafi’i.
Imam Malik wurde einmal gefragt was ihm am liebsten war. Er antwortete, einem
Menschen Freude zu bringen, indem er ihm sein Leben einfacher macht! Er setzte
sein Wissen ein, um anderen zu helfen. Er folgte dem
Propheten Muhammad (s) indem er immer die einfachere Lösung wählte, die die
islamische Rechtswissenschaft zuließ.
Es
ist nun an der Zeit zu sehen wie er zu dieser Denkweise gelangte.
Dies ist eine wichtige Info an alle Eltern, weil eine bestimmte Situation in
Maliks Kindheit ihn veranlasst hat, so zu werden. Malik war ein sehr
spielerisches Kind, das es liebte, Tauben zu jagen und Sängern zu folgen. Er
interessierte sich nie fürs Lernen, etwas was seine Familie sehr ärgerte, die
für ihren Wissensstatus bekannt war. Maliks Vater entschied, diese Situation
durch einen Wissenswettbewerb für seine Söhne zu lösen. In diesem Wettbewerb
gewann Maliks jüngerer Bruder.
Alles, was sein Vater machte, war, dass er ihn anlächelte und sagte: „Das
Taubenjagen hat dich wohl vom Wissenserwerb abgehalten.“ Malik ärgerte sich und
sagte, er würde sich in etwas anderem auszeichnen. Im Singen zum Beispiel. Seine
Mutter sagte freundlich zu ihm, dass ein Sänger ohne eine gute Stimme wertlos
sei, auch wenn er gut aussieht. Er bat sie um Rat, was er denn tun sollte. Sie
sagte ihm, Singen würde ihn nicht weit bringen, aber Wissen vielleicht. Am
nächsten Tag kaufte sie ihm Kleidung in seiner Größe, wie sie Gelehrte zu der
damaligen Zeit trugen. Imam Malik war sehr aufgeregt und fragte seine Mutter wo
er Wissen erwerben konnte. Seine Mutter schlug vor, dass er zu Rabiaa gehen
konnte, um von ihm zuerst Benehmen zu lernen, bevor er nach Wissen strebt.
Diese Geschichte erzählte Imam Malik selbst im Alter von 70 Jahren. Es war die
Weisheit seiner Eltern, die sein Problem in einer freundlichen Weise behandelt
haben. Dies hat ihm geholfen, ein so großer Gelehrter zu werden.
Das ist wieder ein Beispiel für Koexistenz!
Seine Eltern zwangen ihn zu nichts und beleidigten ihn nicht. Sie gaben ihm nur
ein paar Tipps, um besser zu werden und den richtigen weg im Leben
einzuschlagen.
Dies ist ein Aufruf an alle:
Zwingt niemanden, etwas zu tun. Es ist ein Aufruf an alle Machthaber im Westen
sowie an alle, die für, die Medien zuständig sind: Zwingt andere Kulturen nicht,
die westliche Kultur oder Denkweise zu übernehmen!
Muslimische und arabische Jugendliche haben ihre eigene Identität!
Ich hoffe, ich konnte die Idee rüberbringen.
Stellt euch selbst an die Stelle des Anderen. Übt keinen Zwang oder Druck auf
Andere aus. Behandelt andere mit Respekt.
Dies ist eine Botschaft an jeden Ehemann, jede Ehefrau, an unsere Brüder und
Schwestern im Irak, das Blutvergießen zu stoppen. Ich bitte euch auch an die
Interessen und Vorteile der anderen zu denken. Ich hoffe, wir alle profitieren
von dieser Botschaft.
Allahs Friede sei mit euch!
salla-l-lahu 'alaihi wa sallam:
Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer
Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad
gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem
regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
ta'ala:
erhaben. Wird der Erwähnung Allahs beigefügt: Allah, der Erhabene.
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