UmMahat Al-Moemenin
Die Mütter der Gläubigen
7. Zainab Bint
Dschahsch (r)[1]
- Die Großzügigste unter ihnen
Bevor wir anfangen,
über unsere Mutter Zainab Bint Dschahsch (r) zu reden, wollen wir unser
grundsätzliches Ziel festlegen, welches wir erreichen wollen, indem wir die
Mütter der Gläubigen kennenlernen. Allah der segensreiche und Erhabene sagt: [Der
Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine Gattinnen sind
ihre Mütter...] (33:6)
Sie sind also unsere
Mütter und genau so müssen unsere Gefühle ihnen gegenüber sein. Wir sollten sie
also genauso lieben wie unsere eigenen Mütter, und ihnen gegenüber die gleichen
Gefühle empfinden.
Ihre Herkunft
Die Familie von
Zainab (r) war eine großartige und ruhmreiche Familie. Wir würden sehr lange
brauchen, wenn wir nur über ihre Familie sprechen würden. Egal ob wir über ihre
Mutter, ihre Schwester, ihren Bruder oder über den Mann ihrer Schwester reden,
wir sehen wie außergewöhnlich diese Familie ist.
Ihre Mutter:
Ihre Mutter war
Umaima Bint A’bd Al-Muttalib. Sie war die Tante des Propheten (s[2]).
Zainab (r) war also die Cousine des Propheten (s). Der Prophet (s) hatte viele
Tanten: Arwa, A’tika, Safiya und Umaima.
Ihr Bruder:
Er war ein Mann, der
aufrichtig zu Allah war, so dass Allah ihm erfüllte, was er wollte. Er war
A’bdullah Ibn Dschahsch. Wenn wir einen Mann suchen, der Allah (t[3])
sehr liebt, und dessen Herz mit Liebe zu Allah gefüllt ist, der sein ganzes
Leben für Allah (t) lebt, dann sollten wir uns mit der Lebensgeschichte von
A’bdullah Ibn Dschahsch beschäftigen. Jedes Mal, wenn ich in einem Vortrag über
die Liebe zu Allah (t) spreche, kommt mir A’bdullah Ibn Dschahsch (r) in den
Sinn, egal wie oft ich schon über ihn gesprochen hatte.
A’bdullah ist beim
Feldzug Uhud als Märtyrer gestorben. Wenn wir erfahren, auf welche Art er
sterben wollte, begreifen wir, dass er zu Allah (t) eine außergewöhnliche Liebe
empfand.
Vor dem Kampf machte
jeder Gefährte Bittgebete zu Allah. Manche beteten um den Sieg, andere um Beute
und andere erbaten, dass sie unversehrt nach Hause kommen. Als A’bdullah Ibn
Dschahsch an der Reihe war, sagte er: „Ich bitte Dich, mein Herr, dass Du mir
morgen während des Kampfes mit einem sehr starken Gegner aus den Reihen der
Nichtmuslimen gibst, dass er mich bekämpft und ich ihn bekämpfe und töte. Und
dass Du mir danach noch einen sehr starken Gegner aus den Reihen der
Nichtmuslimen schickst, dass er mich bekämpft und ich ihn bekämpfe und töte. Und
dass Du mir dann einen weiteren Gegner aus den Reihen der Nichtmuslimen
schickst, mit dem ich kämpfe und kämpfe bis er mich tötet, meinen Bauch
aufschneidet und meine Nase verstümmelt, damit ich am Jüngsten Tag zu Dir komme,
und Du mich fragst: „A’bdullah, warum ist dies mit dir passiert?“ Dann sage ich:
„Deinetwegen, oh Herr.“ Dann sagst Du mir: „Du hast die Wahrheit gesagt.“
Es reichte ihm also
nicht, für Allah (t) zu sterben. Er wollte außerdem, dass sein Körper
zerstückelt wird. Das alles aus Liebe zu Allah (t). Sa’d Ibn Mua’z (r)
berichtete: „Ich bin ihm gefolgt und sah, oh Gesandter Allahs, dass sein Bauch
aufgeschnitten und seine Nase verstümmelt war, und dass neben ihm zwei der
Nichtmuslime lagen. Ich sagte mir dann: „Er hat an Allah geglaubt, so hat Allah
sein Bittgebet erhört.“ “
Ihr Schwager - Der
erste Botschafter im Islam
Der Mann ihrer
Schwester, Hamna Bint Dschahsch, war Musa’b Ibn U’mair, einer der schönsten
Männer der Quraisch. In der modernen Sprache ausgedrückt, war er der schickste
unter den jungen Männern der Quraisch. Man wusste durch sein markantes Parfüm,
wo er entlang gelaufen war. Er zog, auf moderne Weise gesagt, nur Markensachen
an. Von dem Moment an, als er den Islam annahm, nahm er die Verantwortung für
den Islam auf sich. Der Prophet (s) schickte ihn nach Medina, um den Leuten dort
den Islam zu lehren. Sie sollten erkennen, dass durch diesen verwöhnten jungen
Mann, der ein luxuriöses Leben geführt hatte, die Bewohner von Medina den Islam
angenommen haben. Musa’b Ibn U’mair war also der erste Botschafter im Islam.
Daran sieht man, wonach der Prophet (s) seine Botschafter auswählte. Denn ein
Botschafter soll sein Land ehrenhaft repräsentieren.
Musa’b Ibn U’mair
starb beim Feldzug Uhud als Märtyrer, nachdem ihm seine Arme abgeschnitten
wurden, als er die Fahne getragen hatte, die der Prophet (s) ihm gegeben hatte,
weil er sehr tapfer war. Ihr Jugendlichen, alle, die ihr denkt, dass ein
ehrenwerter und sanfter Lebensstil im Widerspruch zur Religion steht, warum
nehmt ihr nicht Musa’b Ibn U’mair zum Vorbild? Denn er war der eitelste und
schönste unter den Arabern.
So haben drei Männer
aus der Familie von Zainab (r) den Märtyrertod beim Feldzug Uhud erfahren: Ihr
Bruder, ihr Schwager und ihr Onkel mütterlicherseits Hamza Ibn A’bd Al-Muttalib.
Am Ende starben alle
drei und die Frage stellte sich:
Wie war es dem
Gesandten Allahs (s) ergangen?
Diese Frage stellte
Hamna Bint Dschahsch, die Schwester von Zainab (r). Denn ihr Bruder A’bdullah,
ihr Mann Musa’b und ihr Onkel waren gestorben. Am Tag vom Feldzug Uhud ging
Hamna hinaus, um nach den Toten zu sehen. An diesem Tag wurde verbreitet, dass
der Prophet (s) getötet worden sei. Hamna hörte dieses Gerücht. Als sie zwischen
den Leichen schaute, sprach ein Gefährte zu ihr: „Oh Hamna, wir gehören Allah,
und zu Ihm kehren wir zurück. Dein Bruder A’bdullah ist gestorben!“ Sie
antwortete: „Wie geht es dem Gesandten Allahs (s)?“, als ob sie nicht gehört
hätte, was er sagte! Denn sie war nur mit ihrem geliebten Propheten (s)
beschäftigt.
Seht ihr? Es wird ihr
gesagt, dass ihr Bruder gestorben sei, sie aber interessiert nur, wie es dem
Gesandten Allahs (s) ginge. Und auch wenn der Prophet (s) gestorben ist, lebt
seine Sunna[4]
weiter. Wir bewahren und verteidigen sie. Wir tragen sie zu allen Menschen. Denn
es gibt so viele Leute, die denken, dass unsere Religion eine Religion des
Terrors ist. Wir wollen ihnen zeigen, dass das nicht stimmt. Aber nicht mit
Worten, sondern mit unseren guten Charaktereigenschaften, Taten und Erfolgen.
Damit die Menschen wissen, dass wir die Anhänger Muhammads (s) sind, und damit
wir die falsche Vorstellung über unsere Religion verwischen, indem wir zeigen,
wie der Islam die Frau ehrt. Denn wir sind die erste Gemeinschaft, die die Frau
ehrte.
Es wurde also zu
Hamna gesagt, dass ihr Bruder gestorben sei, und sie erwiderte: „Wie geht es dem
Gesandten Allahs (s)?“ Sie sagten ihr: „Ihm geht es gut.“ Sie sagte: „Wirklich
wahr, nicht bevor ich ihn mit meinen eigenen Augen gesehen habe.“
Danach sagte man ihr:
„Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück. Dein Mann Musa’b ist
gestorben!“ Sie aber fragte: „Was ist mit dem Gesandten Allahs (s)?“ Und zum
dritten mal sagte man ihr: „Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück.
Dein Onkel ist gestorben.“ Sie sagte: „Ist dem Gesandten Allahs etwas passiert?“
Als sie dann den Propheten (s) traf und ihn mit eigenen Augen sah, sagte sie zu
ihm: „O Gesandter Allahs, jedes Leid ist zu ertragen, solange du lebst.“ Ihr
Bruder, ihr Mann und ihr Onkel waren gestorben, und sie erträgt diese
Katastrophe, solange es dem Gesandten Allahs (s) gut geht! Sind unter uns
welche, die den Gesandten Allahs (s) soviel lieben wie Hamna Bint Dschahsch?
So also ist die
Familie von Zainab. Habt ihr gesehen, was für eine Familie das war?
Welchen Ehemann
wählte der Prophet (s) für Zainab (r)?
Jetzt werden wir über
unsere Mutter Zainab (r) reden. Zainab (r) war im richtigen Alter für die Ehe,
es war also Zeit für sie zu heiraten. Da sie an Gott glaubte und fest in ihrem
Glauben war, bat ihre Mutter den Propheten (s), für ihre Tochter einen passenden
Mann zu wählen. Wen würde der Prophet (s) für sie als Mann wählen, wen hatte er
am meisten lieb von seinen Gefährten (r)? Es war sein Adoptivkind, Zaid Ibn
Haritha (r). Bevor wir über die Ehe von Zainab (r) und Zaid Ibn Haritha reden,
werden wir seine Geschichte zusammenfassen:
Zaid Ibn Haritha
Chadidscha (r)
schenkte dem Propheten Muhammad (s) einmal einen jungen Sklaven, der ihr einst
von ihrem Onkel mütterlicherseits geschenkt worden war. Dieser Junge hieß Zaid.
Der Prophet (s) nahm ihn an und ließ ihn frei. Er kam aus einer großen Familie,
wurde von seiner Mutter hinweg geraubt und von einem zum anderen weitergegeben,
bis er beim Propheten (s) ankam. Sein Vater war sehr traurig darüber. Er hatte
sogar lange Gedichte geschrieben über die Liebe zu seinem Sohn und wie er ihn
jedes Mal, wenn die Sonne aufgegangen war, gesucht hatte.
Sein Vater und sein
Onkel gingen zum Propheten (s), um Zaid zurückzubekommen. Sie hatten Geld dabei
und waren bereit, mehr zu bezahlen, wenn der Prophet (s) mehr verlangen würde.
Der Prophet (s) sagte
ihnen: „Ich möchte etwas Besseres verlangen!“
Sie sagten: „Und was
wäre das?“
Der Prophet (s)
sagte: „Ihn wählen zu lassen. Entscheidet er sich dafür, mit euch zu leben, so
soll er mit euch gehen. Bevorzugt er, mit mir zu leben, so würde ich bei Gott um
keinen Preis jemanden, der mich gewählt hat, verlassen.“
Somit hat der Prophet
(s) auf keinen Fall Geld verlangt.
Sie antworteten: „Ihr
habt Recht! Dies ist gerechter und besser!“
Zaid wurde geholt,
dann fragte ihn der Prophet (s): „Weißt du wer diese Beiden sind?“ Diese
Frage wählte der Prophet (s).
Zaid sagte: „Ja, das
ist mein Vater und das ist mein Onkel väterlicherseits.“
Der Prophet (s)
sagte: „So wähle!“
Zaid antwortete: „Bei
Gott, es gehört sich nicht für mich, jemanden vor dir zu bevorzugen!“
Sein Vater sagte:
„Zaid! Denk noch einmal darüber nach!“
Zaid antwortete:
„Lieber Vater, ich habe bei diesem Mann gesehen, was ich bei keinem anderen
erlebt habe, daher würde ich niemanden außer ihm wählen.“
So nahm ihn der
Prophet (s) bei der Hand, ging mit ihm zur Ka’ba und sagte: „Leute, ab dem
heutigen Tag wird dieser Junge "Zaid Ibn Muhammad" genannt! Ich habe ihn
freigelassen!“
Zaid lebte viele
Jahre unter dem Namen "Zaid Ibn Muhammad", bevor die Adoption verboten wurde.
Der Prophet (s) liebte ihn sehr. A’ischa (r) sagte: „Bei Gott, der Prophet (s)
ließ Zaid jede Heeresabteilung, die er schickte, führen und wäre er nicht
gestorben, so hätte er ihn zu unserem Kalifen gemacht.“
Stellt euch vor,
A’ischa (r) war die Tochter von Abu Bakr Al-Siddiq (r), und trotzdem sprach sie
so! Wie gerecht sie war! Es war, als ob sie sagen würde: „Wenn Zaid noch lebte,
hätte der Prophet (s) meinen Vater nicht zum Kalifen gemacht.“ Ussama Ibn Zaid
(Zaids Sohn) war als „geliebter Sohn des Propheten (s) Lieblings“ bekannt.
Folgendes ist eine
der Geschichten, die die große Liebe vom Propheten (s) zu Zaid (r) beweist:
Eines Tages klopfte es an der Tür des Propheten (s), so fragte er „Wer ist
hier?“, so wurde geantwortet: „Zaid ist hier!“ Gleich stand der Prophet (s) auf,
eilte zur Tür, umarmte und küsste Zaid (r), denn er hatte für ihn eine
außerordentlich große Liebe.
Eine andere
Geschichte ereignete sich, als der Koranvers bezüglich des Verbots der Adoption
erschien [Nennt sie (eure Adoptivsöhne) nach ihren Vätern. Das ist gerechter
vor Allah..."] (33:5) um die Abstammung zu schützen. Diesem Koranvers
zufolge wurde es jedem verboten, den Nachnamen von jemand anderem als seinem
Vater zu tragen. Für Zaid (r) war es bitter, nach dieser langen Zeit, seinen
Namen "Zaid Ibn Muhammad" aufgeben zu müssen und stattdessen wieder "Zaid Ibn
Haritha" genannt zu werden. Deshalb ehrte ihn Gott dadurch, dass er seinen Namen
als einziger Gefährte im Koran erwähnte [...Dann aber, als Zaid seine
eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir..."]
(33:37)
Selbst Abu Bakr (r)
ist nicht mit seinem Namen im Koran erwähnt [...wie sie da beide in der Höhle
waren...] (9:40)
Somit war Zaid (r)
der einzige Gefährte, dessen Namen im Koran ausdrücklich erwähnt ist. In diesem
Zusammenhang wird oft im Scherz gesagt: „Bei welchem Gefährten wirst du für die
Erwähnung seines Namens eine 30fache Belohnung bekommen? Antwort: Zaid, weil man
für einen Buchstaben aus dem Koran eine 10fache Belohnung bekommt.[5]“
Aber natürlich sollten wir vernünftig sein und den Namen nicht ohne
Zusammenhang erwähnen.
So stand Zaid (r) bei
Allah (t) in Ehre.
Die Geschichte der
Ehe
Zurück zur Geschichte
der Ehe von Zainab (r) und Zaid (r). Wie vorher erwähnt, liebte der Prophet (s)
Zaid (r) sehr. Zainab (r) war die Cousine des Propheten (s) väterlicherseits,
ihre Mutter Umaima (r) war auch sehr nahe am Herzen des Propheten (s). So wollte
der Prophet (s) beide ehren, indem er den jungen Mann Zaid (r) mit der ebenfalls
jungen Zainab (r) ehelich verbinden, – die aus der großen Familie der
Haschemiten von den Quraisch stammte, aber gläubig war. Der Prophet (s) sagte:
„Er ist der beste unter den Leuten“, denn er kannte sein Verhalten, er hatte ihn
ja erzogen. Zainab (r) sagte: „Bei Gott, ich würde ihn nie heiraten!“ Da
erschien der Koranvers: [Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann
oder eine gläubige Frau, dass sie – wenn Allah und Sein Gesandter eine
Angelegenheit beschlossen haben – eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit
treffen...] (33:36)
Frau Zainab (r)
antwortete: „Dann werde ich Gott und seinem Gesandten (s) gehorchen und Zaid
heiraten.“
Diese Ehe hätte sonst
nie erfolgt, und es hätte somit auch zu keiner Scheidung kommen können. Aber es
gibt einen anderen Sinn für diese Ehe, den wir gleich erfahren werden. Auf
keinen Fall kann man der Geschichte entnehmen, dass der Prophet (s) Frauen zur
Ehe zwang, denn dies war ein besonderer Fall. Außerdem gibt es viele Beweise,
dass man eine Frau nie zur Ehe zwingen kann. Von diesen erwähnen wir folgende
Geschichte:
A’ischa hatte eine
Sklavin namens Boraira, die mit einem Sklaven namens Murith verheiratet war.
Boraira wurde freigelassen, so hatte sie, der Schari’a[6]
nach, das Recht, von ihm geschieden zu werden. Als Boraira einmal beim Umkreisen
der Ka’ba war, ging Murith ihr weinend hinterher, und bat sie, ihn nicht zu
verlassen. Stellt euch vor, selbst zu dieser Zeit war schon eine solche große
Liebe möglich. Gleichzeitig saßen dort auch der Prophet (s) und A’bbas.
A’bbas sagte: „Siehst
du das, Allahs Gesandter?“
Der Prophet (s)
sagte: „Ja, A’bbas, mich wundert, wie sehr Murith Boraira sie liebt und wie sehr
sie ihn hasst!“
A’bbas sagte: „Wirst
du sie nicht ansprechen, Allahs Gesandter?“
Der Prophet (s)
sagte: „Doch, das werde ich.“
Er ging zu ihr und
sagte: „Boraira, siehst du nicht, was mit Murith los ist? Willst du nicht doch
bei ihm bleiben?!“
Boraira fragte: „Ist
das ein Befehl von dir, Allahs Gesandter?“
Der Prophet (s)
sagte: „Nein, ich bin nur sein Fürsprecher.“
Boraira sagte: „Ich
brauche ihn nicht, Allahs Gesandter!“
Der Prophet (s)
sagte: „Wie du willst.“
Bei einem anderen
Vorfall passierte folgendes:
Jemand kam zum
Propheten (s) und sagte ihm: „Allahs Gesandter, es bitten zwei Männer um die
Hand des Mädchens, der eine ist reich und der andere ist arm.“
Der Prophet (s)
fragte: „Wem neigt das Mädchen zu?“ Seht ihr, wonach der Prophet sich richtet?
Nach dem Willen des Mädchens.
Der Mann sagte:
„Allahs Gesandter, wir bevorzugen den Reichen.“
Der Prophet (s)
fragte noch einmal: „Wem neigt das Mädchen zu?“
Der Mann antwortete:
„Ihre Zuneigung liegt bei dem Armen.“
Der Prophet (s)
sagte: „Für Liebende sehe ich nichts Besseres als die Ehe!“ Bedenkt, dass diese
Worte vor eintausendvierhundert Jahren gesagt wurden! Wie haben wir uns also
geirrt, als wir dachten, dass der Islam die Frau dazu zwingt, jemanden, den sie
nicht möchte, zu heiraten? Zainabs (r) und Zaids (r) Fall war eine Ausnahme.
So heiratete Zainab
(r) Zaid (r), aber ihr Zusammenleben war unruhig, weil sie stets den
gesellschaftlichen Unterschied spürte. Denn Zaid war Sklave gewesen, dann wurde
er freigelassen und stieg zu den Mächtigen auf. Sie war hingegen aus der
Haschemiten-Familie der Quraisch, was uns zeigt, dass es im Islam wichtig ist,
die gesellschaftliche Schicht bei der Ehe zu berücksichtigen. Wir dürfen das
nicht für unwichtig halten, denn das ist ein wichtiger Punkt nach der Hochzeit.
Aber natürlich dürfen wir auch nicht übertreiben, denn nicht Hochmut, sondern
Gleichartigkeit zwischen Braut und Bräutigam ist der Grund. Auch die zwei
Familien sollten gleichartig sein. Denn es geht nicht nur darum, dass ein Mann
und eine Frau ehelich verbunden werden, sondern es werden auch zwei Familien
verbunden. [und Er ist es, Der den Menschen aus Wasser erschaffen hat und ihm
Blutsverwandtschaft und Schwangerschaft gab…] (25:54)
Denn eine gute
Verbindung zwischen beiden Familien ist eine Bedingung dafür, dass das
Zusammenleben anhält, und dass die Gesellschaft stabiler wird. Denn die Ehe ist
auch dafür da, um Familien miteinander zu verbinden, so dass die Gesellschaft
stabiler wird. Es sollte also die annähernde Gesellschaftsschicht bei der Ehe
berücksichtigt werden.
Zainab (r) konnte aus
diesem Grund die Ehe nicht mehr führen und wollte sich scheiden lassen. Zaid (r)
beklagte sich beim Propheten (s), dass Zainab (r) ihn schlecht behandelte, denn
er nahm nicht hin, von irgendjemandem so schlecht behandelt zu werden. Der
Prophet (s) riet ihm, geduldig zu sein, und sagte ihm: „Behalte deine
Frau und fürchte Allah!“ Warum sagte er ihm das?!
[… Und du
verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte,…]
(33:37) Was war es, was er verbarg?! Einige Orientalisten benutzten diesen
Koranvers, indem sie falsche Schlüsse daraus ableiteten. Sie sagten, dass der
Prophet (s) verbarg, dass er Frau Zainab heiraten wollte, wie lächerlich das
klingt! Nicht nur das, sie erzählten auch eine unwahrscheinliche Geschichte,
dass als der Prophet (s) Zaid besuchte und ihn nicht vorfand, Zainab dort
gewesen sei und etwas Durchsichtiges angehabt habe – eigentlich ist es
unangemessen, das zu erzählen – und als Zainab den Propheten (s) einlassen
wollte, habe es der Prophet (s) abgelehnt und sei weggelaufen, während er dies
gesagt habe: „Lob sei Allah, dem Erhabenen, Lob sei Dem, Der die Herzen wandeln
kann!“ Als ob des Propheten (s) Herzen an ihr gehangen habe, und dies sei, was
er verborgen hatte! Lasst euch nie von solchen Lügen irreführen, auch wenn
solche Geschichten in einigen Büchern, die islamischen Ursprungs sind,
veröffentlicht werden, sind sie schwach und unbewiesen. Aber was war es, was der
Prophet (s) verbarg?!
[…Dann aber, als
Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich
mit dir, damit die Gläubigen in Bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne
nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn diese ihre ehelichen Beziehungen mit
ihnen beendet haben…] (33:37)
In Wirklichkeit liegt
der Grund darin, dass Allah (t) seinem Propheten (s) offenbarte, dass er Zainab
(r) heiraten sollte. Der Prophet (s) fühlte, dass es eine sehr schwere Sache
ist, denn wie könnte er eine Frau heiraten, die vorher mit seinem Adoptivsohn
verheiratet war. Er hatte schon vieles für die Glaubensverkündung ertragen,
darunter auch diese schwierige Situation, die er lösen sollte. Wie kann er eine
Frau heiraten, die seinen Sohn vorher geheiratet hatte? Mit diesem Befehl wurde
auf die Behauptung geantwortet, wonach der Prophet (s) seine Liebe zu Zainab (r)
seit langer Zeit verborgen hätte. Es ist wirklich ein lächerliches Argument. Die
Antwort ist sehr klar: Wer ließ Zaid (r) und Zainab (r) heiraten? War es nicht
der Prophet (s)? Wir stellen noch eine andere Frage: Hatte der Prophet (s)
Zainab (r) vorher kennengelernt? War sie nicht seine Cousine? War sie nicht
immer vor seinen Augen? Wenn er sie vorher geliebt hatte und heiraten wollte,
gab es nichts, das ihn hindern konnte. Wenn die Sache so wäre, warum ließ er
Zaid (r) sie heiraten? Es gab eine bestimme
Lehre, die Allah (t)
uns mit dieser Ehe erteilen wollte. Um welche Weisheit handelte es sich?
Allah (t) wollte das
Adoptionsgesetz aufheben. Deshalb offenbarte er dem Propheten (s) den folgenden
Vers: [Nennt sie (eure Adoptivsöhne) nach ihren Vätern. Das ist gerechter vor
Allah…] (33:5)
Damit trat die
Adoption außer Kraft. Nach der Veröffentlichung dieses Verses waren die Leute
aber noch von dem alten Adoptionssystem beeinflusst, deshalb wollte Allah (t)
jede Spur der Adoption auslöschen. Er gab ihnen ein praktisches Beispiel, das
zeigen sollte, dass die Adoption völlig ungültig ist. Er ließ Seinen Propheten
(s) die Frau seines Adoptivsohnes – nach vollzogener Scheidung – heiraten. Das
war der Sinn für Allahs Befehl: nämlich die Adoption und ihre Überreste bei den
Menschen völlig abzuschaffen. Denn wie könnte diese Ehe stattfinden, wenn die
Adoption wirksam wäre? So soll keine Spur mehr von der Adoption bleiben.
Der Vers, der diese
Ereignisse beschreibt, wird dann offenbart. Allah (t) sagt:
["Und da sagtest
du zu dem, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest:
"Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah."" Und du verbargst das, was du
in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die
Menschen, während Allah es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst. Dann
aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie
ehelich mit dir, damit die Gläubigen in Bezug auf die Frauen ihrer angenommenen
Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn diese ihre ehelichen
Beziehungen mit ihnen beendet haben. Und Allahs Befehl muß vollzogen werden.]
(33:37)
Setzen wir uns jetzt
mit diesem Vers auseinander: [Und da sagtest du zu dem, dem Allah Gnade –
den Islam – erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: dass du ihn
erzogen hast "Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah." Und du
verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte,
und du fürchtetest die Menschen, – du fürchtest dass die Heuchler sagen: Er
hat die Frau seines Sohns geheiratet. Der Prophet (s) fühlte, dass es eine sehr
schwere Angelegenheit ist – während Allah es ist, Den du in Wirklichkeit
fürchten sollst. Dann aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet
hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, – Allah selbst hat den Befehl zu
dieser Ehe gegeben – damit – Grund dafür ist – die Gläubigen in Bezug
auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden,
wenn diese ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet haben. Und Allahs Befehl
muß vollzogen werden.]
Dieser Vers ist einer
der Beweise, dass Muhammad (s) ein Prophet ist, denn wenn wir uns vorstellen
würden, dass er kein Prophet gewesen sei und er den Koran selbst geschrieben
hätte, wie wäre es möglich, dass er einen Vers schreiben würde, worin er in
dieser Weise über ihn sprechen würde? Der Prophet (s) hat kein einziges Wort
verborgen, nicht einmal die Rede, die an ihm gerichtet war.
Andererseits, wenn
wir uns vorstellen, dass der Prophet (s) wirklich Liebesgefühle zu Zainab (r)
verborgen hätte, könnte es dann möglich sein, dass Allah (t) einen Vers
offenbart, der Seinen Propheten in eine kritische Lage bringt? Wie könnte das
möglich sein?
Wenn Zainab (r) sich
vor den Frauen des Propheten (s) rühmen wollte, sagte sie voller Stolz: „Ihr
seid durch eure Väter oder Mütter zur Ehe mit Muhammad gekommen, aber mich hat
Allah über den sieben Himmeln mit ihm verheiratet.“ Damit meinte sie, dass sie
durch göttlichen Befehl, der in einem Koranvers offenbart wurde, verheiratet
worden ist.
Somit hat Allah (t)
in seiner Weisheit die Adoption ganz abgeschafft. Leider finden wir, dass die
Muslime jetzt Zweifel und Bedenken haben, wenn solche Behauptungen über die
Religion gesagt werden. Das darf nicht sein! Unsere Religion enthält nur Gutes.
Wenn wir etwas nicht genau wissen, sollen wir sagen, dass wir es nicht wissen,
wobei wir aber glauben, dass unsere Religion das Gute und Rechte enthält. Das
sollen wir niemals bezweifeln. Wir sollen auch davon überzeugt sein, dass es
nichts in der Religion gibt, worüber man sich schämen muss. Wir schämen uns
nicht, dass der Prophet (s) zwölf Frauen geheiratet hat. Denn jede dieser Ehen
hatte ihren Grund und war im Interesse des Islam, wie in der Geschichte von
Zainab (r) gezeigt wurde. In mehreren Fällen war es eine barmherzige Hilfe für
Witwen und schwache Frauen.
Die Großzügigste
Der Prophet (s)
heiratete Zainab (r) im 5. Hidschrajahr, nach dem Feldzug von Al-Ahzab[7].
Sie blieben bis zum Tode des Propheten (s) zusammen.
Einmal sagte der
Prophet (s): „Die erste von euch, die mir nach meinem
Tod folgt, ist die mit den längsten Händen[8]!"
Nach seinem Tode standen die Frauen des Propheten (s) neben einer Wand und
streckten ihre Hände aus, um zu erfahren, welche von ihnen die längste Hand
besitze. Dabei wollten sie wissen, wer von ihnen als erste nach dem Propheten
(s) sterben würde. Als Zainab (r) als erste nach dem Propheten (s) starb,
verstanden sie, welche Bedeutung der Prophet mit der Länge der Hände meinte. Er
meinte damit, die großzügigste und freigiebigste Hand, die die meisten Almosen
gibt.
Seht ihr, wie der
Prophet (s) seine Frauen ermutigt hat, mehr auszugeben und großzügig zu sein?
Man soll also versuchen mehr freiwillige Almosen zu geben, denn es ist eine der
am meisten erwünschten Taten, die Allah (t) liebt und die uns ihm näher bringt.
Unsere Mutter Zainab (r) war dadurch charakterisierst, als die großzügigste und
almosenliebende Mutter unter den Frauen des Propheten (s), da sie am meisten
spendete.
In der
Herrschaftszeit von U'mar Ibn Al-Chattab (r), nach dem Sieg des Islam, gab U'mar
jeder der Frauen des Propheten (s) 100.000 Dirham als jährliches Gehalt. Zainab
(r) brauchte niemals Almosensteuer[9]
von diesem Geld zu bezahlen, da sie es immer als freiwillige Almosen gab, bevor
das Jahr zu Ende war. Als die Muslime einmal viel Beute gemacht hatten, wurde
ihr 100.000 Dirham davon geschickt. Das ist noch heute für uns eine sehr große
Summe. Stellt euch vor, was diese Summe vor 1400 Jahren bedeutete. Zainab (r)
nahm das Geld und bedeckte es mit einem Tuch. Sie nahm eine Handvoll von diesem
Geld, tat das Geld in eine kleine Tüte und schloss sie zu. Diese Tüte wurde dann
den Armen geschenkt. Sie spendete ihnen, ohne zu wissen, wie hoch die Summe
betrug. Sie wiederholte das solange, bis das Geld zu Ende war. Als sie das Tuch
hochhob, sagte sie: „Gott sei Dank, wie könnte ich mit diesem Geld bei mir zu
Hause übernachten?“
Als U'mar Ibn
Al-Chattab (r) das erfuhr – wir wissen wie streng er war – schickte er ihr 1000
Dirham für ihr Essen. Sie sagte: „O Allah, lass mich nicht das nächste Jahr
erleben, wenn mir eine solche Summe geschickt wird.“ Sie starb im selben Jahr,
nachdem sie das Geld, das ihr U'mar geschickt hatte, spendete.
Zainab (r) hatte
einen Beruf. Sie spann, färbte und kannte einige Frauengewerbe. Was wirklich
bemerkenswert ist, dass sie das alles machte und verkaufte, um den Erlös zu
nehmen und Almosen zu geben. Sie liebte ihre Arbeit, weil sie damit ihr eigenes
Geld haben konnte. Auf diese Weise konnte sie von ihrem eigenen Geld geben und
nicht von dem Geld, das ihr U'mar (r) geschenkt hatte. Was glaubt ihr, lieben
wir das Geben von Almosen, wie Zainab Bint Dschahsch (r)? Wer wünscht sich,
eines Tages wie sie zu sein? Der Prophet (s) sagte: „Die Gabe von Almosen
löscht den Zorn Gottes wie Wasser Feuer auslöscht.“ Damit ist
gemeint, dass sie den Zorn Allahs löscht, wenn wir ihm nicht gehorchen und
Sünden begehen. Der Prophet (s) sagte auch: „Wenn
jemand so viel wie eine Dattel Almosen aus einem erlaubten Erwerb gibt – und
Allah akzeptiert nichts anders als das Erlaubte –, dann nimmt es der Allerbarmer
mit Seiner rechten Hand, auch wenn es eine Dattel ist. Dann wird es in der Hand
des Allerbarmers vergrößert, bis es größer als ein Berg wird, genauso wie der
eine von euch, der sein Fohlen großzieht.“
Über Zainab (r)
berichtete A'ischa: „Die liebste Ehefrau des Propheten (s) nach mir war Zainab.“
Ihr Tod
Unsere Mutter Zainab
(r) starb im zwanzigsten Jahr der Hidschra. Sie war die erste Frau, die nach dem
Propheten (s) gestorben ist. Hier gibt es eine wichtige Bemerkung: Die Frauen
des Propheten (s) sind lange Zeit nach ihm gestorben. Zainab (r), die als erste
unter seinen Frauen starb, starb zehn Jahre nach dem Tode des Propheten (s). Das
geschah, damit sie uns die Religion überliefern konnten. Sie waren unsere
Mütter, die uns die Religion übermittelten. Die Religion wurde uns also durch
Frauen überliefert. Ich spreche jede Frau an, die vielleicht glaubt, dass sie
keine Rolle im Islam hätte, und dass es nur die Aufgabe der Männer sei, den
Islam zu verbreiten. Unsere Mütter sind diejenigen, die unsere Religion
verbreitet haben. Jeder Mann soll der Frau dabei helfen, ihre Aufgaben gegenüber
dem Islam zu kennen.
Unsere Mutter Zainab
ist in Al-Baqi' beigesetzt worden, U'mar Ibn Al-Chattab (r) betete das
Totengebet für sie. Alle Mütter der Gläubigen gingen in ihrem Trauerzug. Sie
verstanden jetzt, was der Prophet (s) in seinem Hadith meinte.
,,Die erste von euch, die mir nach meinem Tod folgt, ist die mit
den längsten Händen!"
[1]
radya Allahu a’nhu/a’nha: Allahs Wohlgefallen auf ihm/ihr. Wird der
Erwähnung der Namen der Gefährten, Nachfolger des Propheten (s) und der Mütter
der Gläubigen beigefügt.
[2]
salla-l-lahu alaihi wa sallam: Allah segne ihn und schenke ihm Heil.
Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung
des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird
dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
[3]
ta'ala: erhaben. Wird der Erwähnung Allahs beigefügt: Allah, der
Erhabene.
[4]
Sunna: Lebens- und Handlungsweise des Propheten Muhammads (s). Sie ist im Islam
die zweite Wissensquelle neben dem Koran.
[5]
Der Name „Zaid“ besteht im Arabischen aus 3 Buchstaben, deswegen die 30fache
Belohnung.
[6]
Schari’a: Islamisches Recht
[7]
Im Feldzug Al-Ahzab (Verbündeten) im Jahre 627 (5. Hidschrajahr) wurden die
Mekkaner, die Medina belagerten, von den Muslimen besiegt. Nach dem Graben, der
auf Vorschlag von Salman Al-Farsi um Medina angelegt wurde, heißt diese Schlacht
auch "Grabenschlacht" (Al-Chandaq).
[8]
Damit ist die „Großzügigste“ gemeint.
[9]
Zakah: Sprachliche Bedeutung: Reinigung. Im Islam bedeutet "Zakah" die
Pflichtabgabe für die Armen.
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