Zwischenbericht über den Fortschritt des Lebensgestalterprojekts



SUNNAA’ AL-HAYAT

Lebensgestalter

Zwischenbericht über den Fortschritt des Lebensgestalterprojekts

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten. Allahs Segen und Friede auf dem Gesandten Allahs, Allahs segne ihn und schenke ihm Heil.

Willkommen in einer neuen Folge der Sendung „Die Lebensgestalter“. Diese Folge unterscheidet sich von allen vorangegangenen Sendungen seit Beginn unserer Sendereihe. Bisher haben wir immer einen Entwicklungsbereich ausgewählt und dazu aufgerufen, daran zu arbeiten. Dieses Mal ist es anders. Es ist ganz natürlich, dass man von Zeit zu Zeit innehält, damit man die bisherige Entwicklung analysieren und neu bewerten kann. Die heutige Sendung soll also als Zwischenbericht der Lebensgestalter dienen, der dazu beitragen soll, unseren bisherigen Fortschritt zu bewerten, genau wie die großen Unternehmen, die periodisch einen Zwischenbericht über ihre Tätigkeit und Leistung veröffentlichen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir unser Programm bzw. unseren Arbeitsplan nicht fortsetzen werden. Ganz im Gegenteil! Wir wollen weitermachen, und hierfür wollen wir unseren bisherigen Arbeitsfortschritt analysieren und unsere Karten, wenn nötig, neu sortieren, damit wir auf solider Basis aufbauen können und eine stabile Entwicklung erzielen. In der heutigen Folge werden wir unsere Tätigkeit - ohne jegliche Voreingenommenheit - einer sachlichen und objektiven Analyse und Bewertung unterziehen.

Fakten, die dem Lebensgestalterplan zugrunde liegen:

- Beginn des Arbeitsplans der Lebensgestalter: 10. Februar 2004

- Anzahl der Folgen: 46 (die heutige Folge eingeschlossen)

- Die Projektziele, die wir am Anfang festgelegt haben:

1. Umsetzung der religiösen Antriebskraft der Jugendlichen in Arbeitskraft

2. Umwandlung der herrschenden Stimmung der Hoffnungslosigkeit und des Pessimismus in Optimismus und Hoffnung

3. Einführung der Aufschwungs- und Entwicklungsidee in unseren Ländern und Erleichterung des Weges dorthin

- Die Projektphasen: Es waren bisher drei Phasen.

In der ersten Phase ging es um die Beseitigung der Ursachen, die den Jugendlichen im Weg stehen und sie hemmen, mit der Arbeit und Entwicklung zu beginnen. So förderten wir zunächst eine positive Einstellung, indem wir positiv dachten und handelten und die Verantwortung trugen. Von Februar bis Juni 2004 haben wir an diesem Punkt gearbeitet. Damals haben wir weder vom Aufschwung noch von der Entwicklung in unseren Ländern gesprochen. Vielmehr haben wir uns auf die Beseitigung der Hindernisse und Schwierigkeiten konzentriert. In dieser Phase haben wir fünf Projekte durchgeführt. Lasst uns diese im Folgenden bewerten:

Das erste Projekt: Gemeinnützige Arbeit für unsere Gesellschaft

Im Rahmen dieses Projekts haben wir vorgeschlagen, dass jeder etwas Nützliches für sein Land tut. Daraufhin haben die Menschen in der Tat eine gemeinnützige Arbeitskampagne gestartet. So begannen die Universitätsstudenten, ihre Fakultäten anzustreichen. Auch haben wir von Menschen gehört, dass sie angefangen haben, ihre Wohnhäuser zu putzen und anzustreichen. Ich vergesse niemals den Universitätsprofessor, der die Studenten beim Putzen sah und sie fragte: „Warum putzen Sie das Gebäude? Bekommen Sie dafür ein Entgelt?“ Sie antworteten: „Ganz und gar nicht! Wir machen das, weil es das ist, was jeder tun sollte.“ Da sagte der Professor: „Das habe ich nicht mehr gesehen, seit ich selbst ein Student an der Uni in den siebziger Jahren war!“ Dies war ein Beweis dafür, dass die Menschen tatsächlich begonnen haben, positiv zu denken und positiv zu handeln. Kurzum: Der Positivismus existiert also! Darauf aufbauend starteten die Jugendlichen Aktionen zur Bekämpfung des Analphabetismus und engagierten sich in Wohltätigkeitsprojekten. Zum Beispiel wurde mit Hilfe von Spenden der Jugendlichen eine Dialyse-Station zur Nierenbehandlung gegründet. Danach haben wir von den Ramadan-Taschen[1] gehört. Der Anlass für dieses Projekt war der folgende Koranvers:

[Und Allah gibt (euch) ein (anderes) Gleichnis von zwei Männern an die Hand: der eine von ihnen ist stumm, er hat über nichts Gewalt und ist für seinen Dienstherrn eine Last; wo er ihn auch hinschicken mag – er bringt nichts Gutes (zurück). Kann er dem gleich sein, der Gerechtigkeit gebietet und der selbst auf dem geraden Weg ist?] (16:76).

Dieser Vers war ein Anreiz für die Menschen, gemeinnützige Arbeit in der Gesellschaft zu leisten.

Die oben genannten Punkte waren die positiven Errungenschaften. Nun wollen wir auf die negativen Punkte eingehen: Was ist nun der aktuelle Stand der Dinge, was dieses Projekt angeht? Wird es noch durchgeführt? Die Leute haben leider nur für eine kurze Zeit tüchtig daran gearbeitet, und nun hat ihre Begeisterung nachgelassen. Deshalb ist das Projekt auf der Strecke geblieben. Könnt ihr euch denn vorstellen, dass das Projekt „Bepflanzung der Hausdächer“ auch die nächsten zehn Jahre durchgeführt wird? Natürlich werden die Menschen sagen „Sicher!“ und sich gleich an die Arbeit machen, denn sie verfügen über viel Güte in ihren Herzen. Das tatsächliche Problem ist jedoch, dran zu bleiben! Dieses Problem hat der Gesandte Allahs Muhammad (s[2]) in seiner Überlieferung angesprochen: „Allah liebt am meisten solche Taten, die dauerhaft verrichtet werden können, auch dann, wenn sie nur wenig sind.“ Genau das ist unser Problem, wir halten nicht bis zum Ende durch!

Warum setzen wir also dieses Projekt nicht wieder fort? Warum versuchen wir nicht, gemeinsam einen Plan zu erarbeiten, in dem wir diese Fragen besprechen? Wie können wir diese Projekte zum Beispiel noch ein weiteres Jahr am Leben halten? Warum diskutieren wir nicht, was wir im nächsten Jahr in der Stadt oder in dem Dorf schaffen wollen? Und jeder beteiligt sich und teilt uns seine Meinung mit. Diese Diskussionen können wir jede Woche im Internet durchführen - nicht im Fernsehen, denn der Fernseher ist lediglich ein Medium zum Senden, jedoch nicht zum Empfangen, während das Internet beide Seiten der Kommunikation beinhaltet.

Das zweite Projekt: Das Übersetzungsteam Dar Al-Tarjama

Dar Al-Tarjama, falls ihr euch noch daran erinnert, hat mit einer jungen Frau Nermeen Hussein begonnen, die glaubte, dass der Aufschwung jedes Landes mit den Übersetzungen anfängt. Die Übersetzung hat in allen Weltkulturen eine große Rolle gespielt, besonders weil alle Kulturen voneinander lernen. Die Übersetzungen in unseren Ländern sind in der letzten Zeit stagniert. Damals hat Nermeen Hussein einen Kommentar im Internet geschrieben: „Als ich die Statistiken über die Übersetzungen in der Welt gelesen habe, und ich arbeite selbst als Übersetzerin, hatte ich das Gefühl, eine Ohrfeige zu bekommen. Also habe ich mich dazu entschieden, ein Übersetzungsteam zu starten.“ Dieses Team hat mit nur einer Frau angefangen, jetzt hat es weltweit Mitglieder. Dieses Team hat sehr viele Bücher und Arbeiten übersetzt. Als ich vor sechs Monaten in Deutschland war, habe ich bei einem Treffen eine deutsche Frau getroffen, die zwar kein Arabisch kann, aber trotzdem mitgemacht hat. Wieso ist sie dorthin gekommen? Sie ist gekommen, weil sie das Buch „Die Liebe zum Paradies“ gelesen hat. Dieses Buch hat einer der Mitglieder des Übersetzungsteams übersetzt. Es hat sie sehr berührt und den Glauben in ihrem Herzen bewegt, deswegen hat sie auch bei unserem Treffen mitgemacht, obwohl sie kein Wort verstanden hat. Könnt ihr euch die Belohnung für das Übersetzungsteam vorstellen? Nermeen Hussein sagt, dass das, was sie dazu bewogen hat, war, dass sie aktiv sein wollte.

Es gibt aber auch Nachteile: Hat das Team einen Plan für die nächsten fünf Jahre festgelegt, den es verfolgen möchte? Möchte das Team sich von einer Hobbygruppe zu einem professionellen Team entwickeln, um die Wirklichkeit der Übersetzungen in der arabischen Welt zu verändern? Ist ihnen diese Absicht für die nächsten 5 oder 10 Jahre klar vor Augen? Wieso schauen wir nicht alle ins Internet und machen einmal pro Woche ein Treffen mit dem Übersetzungsteam, um gemeinsam einen Plan zu fassen und nachzuprüfen, was wir alles geschafft haben? Versteht ihr, was ich meine? Wieso arrangieren und organisieren wir nicht alles gemeinsam, damit wir einfacher arbeiten können?

Das dritte Projekt: Belästige uns nicht mit deinem Rauch

Vorteile dieses Projekts: Wie viele Menschen haben das Rauchen aufgegeben? Wie viele Väter haben begonnen, sich zu schämen, vor ihren Kindern zu rauchen? Ein Bruder aus dem Jemen hat mir erzählt, dass in jedem Raum des jemenitischen Fernsehens das Logo mit folgenden Wörtern angebracht ist: Belästige uns nicht mit deinem Rauch. Ich kenne Frau Nesrin, die dieses Projekt übernommen hat. Sie hat angefangen, alle möglichen Schulen zu besuchen und dort die Direktoren vorzufinden, um mit ihnen Vereinbarungen zu treffen. Sie wollen ein gemeinsames Treffen gegen das Rauchen veranstalten. Frau Nesrin spielt den Leuten einen Teil der Sendung vor und zeigt ihnen unser Logo. Könnt ihr euch die Belohnung vorstellen, die Nesrin bekommen wird? Die Überraschung war, dass die Jugendlichen begonnen haben, zu ihr zu gehen und ihr zu sagen: „Ich habe vorher hinter dem Rücken meiner Eltern geraucht, aber ich schwöre bei Allah, ich werde nicht mehr rauchen. Ich dachte, dass es besonders männlich ist, wenn man raucht, aber jetzt denke ich das nicht mehr.“

Und die gleiche Frage stellt sich hier, wo ist dieses Projekt jetzt eigentlich? Wir haben uns zwischenzeitlich mit anderen Sachen beschäftigt. Ein wöchentliches Treffen wird uns helfen, dieses Projekt wieder aufleben zu lassen, damit wir es nicht vergessen und damit wir durch dessen Nutzen eine größere Belohnung bekommen. Kannst du dir vorstellen, dass du vielleicht der Grund dafür sein kannst, dass ein junger Mann vor Krebs gerettet wird?

Das vierte Projekt: Die Bewahrer der Zukunft

Allah sei gelobt, seitdem dieses Projekt begonnen hat, war an diesem Projekt alles positiv. Lasst mich euch eine Geschichte erzählen: Mich hat mal ein Vater angerufen und mich gebeten, seinen Sohn vor der Sucht zu retten. Ich sagte ihm: „In Wahrheit weiß ich nichts über Drogen, und ich habe auch noch nie mit einem Süchtigen zu tun gehabt. Deswegen tut es mir leid, aber ich kann Ihrem Sohn nicht weiterhelfen.“ Dieser Vater hat mir dann einen Brief geschrieben, in dem steht: „Mein Sohn, kennst du nicht den Koranvers: [...und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten...] (5:32)?“ Das hat mich sehr berührt, denn das war das erste Mal, dass ich diesen Vers aus dieser Sicht betrachtet habe. Ich habe dann den Jungen getroffen und ihn gebeten, mit mir eine Wallfahrt nach Mekka zu machen, und er hat zugesagt. Er hat danach wirklich mit den Drogen aufgehört, und ich glaube bis heute noch nicht, dass wir es geschafft haben, weil ich noch nie mit dem Thema Sucht in Berührung gekommen bin. Der junge Mann hat sich wirklich geändert, und sein Leben hat sich verbessert. Leider hatte er aber wieder einen Rückfall. Ich habe ihn danach getroffen, und er hat mir gesagt, dass es schade ist, dass wir uns nicht früher begegnet sind. Es gibt viele Jugendliche wie ihn. Und er hat mich gefragt, ob wir den anderen nicht auch helfen könnten, bevor einer ihnen den Kopf verdreht. So kam das Projekt der Bewahrer der Zukunft zustande.

Ein Vorteil dieses Projekts ist, dass es Teams in sieben Ländern der Welt hat, und alle arbeiten hart daran, Jugendliche über Drogen und Sucht aufzuklären. Wie viele Seelen wurden wohl bisher gerettet? Wie viele Seelen haben wir wohl wiederbelebt?

Was ist mein Ziel für die Zukunft dieses Projekts? Mein Ziel ist, dass es in keiner Schule, Uni oder Fakultät in der ganzen arabischen Welt an Zukunftsbeschützern fehlt, die die Menschen aufklären. Und so können wir die Jugendlichen retten bevor sie in die Fänge der Sucht geraten.

Das fünfte Projekt: Die Kleidersammlung

Natürlich hat jeder von diesem Projekt gehört, und wir haben tatsächlich viele außergewöhnlich positive Aspekte dieses Projekts beobachten können. Ein großer Teil der Kleidungsstücke, die die Leute uns geschickt haben, waren nagelneu (noch mit Preisschild). Könnt ihr euch vorstellen, wie viel Liebe zum Guten die Menschen in ihren Herzen tragen? In der Tat, diese Gemeinschaft ist eine schöne Gemeinschaft. Die Lebensgestalter haben mir beigebracht, dass die Menschen sich um das Gute bemühen, sobald sie eine Hand finden, die zum Guten ausgestreckt wird. Diese Gemeinschaft hat wirklich schöne Eigenschaften, bis zum Jüngsten Tag, und sie wird nie sterben.

Wir haben gesehen, wie viele ältere Frauen, Männer und junge Menschen, die davor ihre Zeit nur in Cafés vertrödelt hatten, bei diesem Projekt mitmachten, sei es, indem sie Kleider sammelten, bügelten oder verpackten. Könnt ihr euch an Darfur erinnern? Ich werde diese Frau nie vergessen, die ihrer Freude freien Lauf ließ, als sie die Kleider erhielt.

Die negative Seite: Warum wiederholen wir dieses Projekt nicht?

Soweit ging die erste Phase. Diese Projekte haben uns gezeigt, dass wir unsere Länder lieben, jene Liebe, die wir bisher nur bei Fußballspielen spürten. Es ist eine große Gabe von Allah an uns, dass wir unser Ziel der nächsten zehn Jahre erkannt haben. Das war das Resultat der ersten Phase. Das Übersetzungsteam weiß, was es in den nächsten zehn Jahren erreichen will. Die Bewahrer der Zukunft wissen, was sie in den nächsten zehn Jahren wollen. In der Tat, dies ist eine große Gabe von Allah.

Die zweite Phase: Unser Ziel dieser Phase war, zum Aufschwung aufzubrechen. Aber wie? Nicht, indem wir den Leuten irgendetwas vorschreiben, sondern indem wir davon träumen, wie wir unsere Länder in zwanzig Jahren sehen wollen. Und die Leute haben tatsächlich damit begonnen, uns ihre Träume zu schicken. Am meisten hat mich die Nachricht des Oberrichters vom Berufungsgericht in Kairo getroffen, worin er ausführlich beschreibt, wie er sich das Gerichtswesen von Ägypten in zwanzig Jahren vorstelle. Das hat mich wirklich stark berührt.

Berührt hat mich auch der Traum einer Siebenjährigen, die einen Zug gemalt hat, der alle Länder ohne Hindernisse frei durchquert. Könnt ihr euch das vorstellen? Ein Mädchen mit sieben Jahren denkt auf diese Weise! Und das Bemerkenswerte an der Sache ist, dass manche dieser Träume in Erfüllung gehen. Ich bin einigen Träumen nachgegangen und habe festgestellt, dass sie tatsächlich in Erfüllung gegangen sind. Einer dieser Träume ist der Traum von einem Doktor und großem Professor, Dr. Hossam Adin Mahdschub. Sein Traum war die Arabisierung der Wissenschaft. Er sieht die Arabisierung der Wissenschaft als den entscheidenden Faktor, um den Aufschwung an die Gemeinschaft zu übertragen. Jetzt hat Dr. Hossam das Projekt der Arabisierung tatsächlich initiiert, und arbeitet mit uns im Rahmen der Lebensgestalter.

Ein weiterer Traum, der in Erfüllung ging, ist der Traum einer Frau, die sich im Forum “Umm Albanin“ (Mutter der Jungen) nennt. Diese Frau sagte, dass sie nützliche Geschichten für arabische Kinder verbreiten möchte. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie tatsächlich Geschichten geschrieben hat und dass diese Geschichten als Hörbücher für das Radio produziert wurden?

Die Träume sind also gar nicht so unmöglich zu realisieren. Einer von denen, die mit uns arbeiten, ist der Ingenieur Ahmad Muharram. Er hat uns in einer Folge besucht, und jetzt organisiert er Veranstaltungen, bei denen Tausende junger Menschen mitarbeiten. Was spricht also dagegen, dieses Projekt zu einem Plan zu machen? Ingenieur Ahmad Muharram arbeitet schon daran. Wie wäre es aber, wenn wir einen Plan für die nächsten fünf oder zehn Jahren festlegen würden? Wie wäre es, wenn wir uns zusammentun würden, um gemeinsam eine Vorstellung zur Technologie zu vereinbaren, sodass unsere Arbeit sich nicht nur auf Amateure beschränkt?

In die zweite Phase haben wir vier Projekte gelegt. Welche Projekte sind das?

Das erste Projekt: Das Gehen

Wir haben festgestellt, dass wir für einen Aufschwung einen starken Willen und einen langen Atem brauchen. Deswegen haben wir einen Marathon für die Strecke von 40 Kilometern organisiert, woran viele teilgenommen haben. Ich werde das palästinensische Mädchen nie vergessen, das uns geschrieben hat: „Ich hätte gern bei euch mitgemacht. Unsere Situation in Palästina erlaubt es aber leider nicht wegen der großen Gefahr, die damit verbunden wäre. Deswegen bin ich 40 Kilometer gegangen, und zwar in unserem Flur in der Wohnung. Ich bin jeden Tag mehrere Male im Flur hin- und hergegangen, bis ich die 40 Kilometer geschafft habe, aus Beharrlichkeit, bei euch mitzumachen, und um meinen Willen zu stärken.“ Die Tat dieses Mädchens hat mich sehr stark berührt. Dieses Mädchen fuhr fort: „Ich habe während des Gehens die Namen Allahs gelesen, die auf einer Tafel an der Wand angebracht waren, und habe mich mit den Namen Allahs so intensiv beschäftigt, dass ich sie durch das vielfache Wiederholen auswendig lernte.“

Ich werde auch jenen Vater aus England nie vergessen, der sich zusammen mit seiner Frau für das Gehen entschieden hat. Das Projekt fand während des Winters statt. Sie haben niemanden gefunden, der sich um das Kind kümmern würde. Deswegen haben sie es trotz der Härte des Wetters mitgenommen.

Ich werde auch den behinderten Menschen nie vergessen, der nur mit Hilfe eines Gehstockes gehen konnte. Trotzdem hat ihn seine Behinderung nicht davon abgehalten, die 40 Kilometer auf einem Fuß zu gehen.

Es war ein großartiges Projekt. Was ist aber nun daraus geworden? Wer kümmert sich noch darum? Gibt es noch Leute, die ab und zu diese Kilometer gehen? Lasst uns das Projekt wieder beleben! Lasst uns das übers Internet organisieren!

Das zweite Projekt: Das Projekt der Technologie

Das Projekt wird von Ingenieur Ahmad Muharram geleitet und wurde vor kurzem besprochen.

Das dritte Projekt: Die Behebung des Computer-Analphabetismus

Da wir gemerkt haben, dass sich die Maßstäbe der Nationen geändert haben und sie danach bemessen werden, wie die Einzelnen den Computer beherrschen, haben sich viele Menschen dafür engagiert, dieses Projekt zu verwirklichen. Dazu gehört zum Beispiel eine Frau namens Balih O’raby, eine Dozentin der Fakultät für Sportwissenschaften, die alle Beamten der Fakultät versammelt und ihnen beigebracht hat, wie sie am PC arbeiten können. Dank dieser Frau und ihrer Geduld haben alle Beamten dieser Fakultät den Umgang mit dem PC gelernt. Ingenieur Ahmad Samy hat auch an unserem Projekt teilgenommen und hat mehrere Computerkurse angeboten.

Das fünfte Projekt: Kultur und Kunst

Wir haben erwähnt, dass wir Songtexte brauchen, weil sie einen sehr hohen Einfluss, vor allem auf die Jugend ausüben. Viele haben uns Lieder geschickt, die sie geschrieben haben. Doch wir geben zu, dass wir diejenigen waren, die diesmal passiv waren, da wir bis heute keine Veranstaltung für diese Lieder organisiert haben. Es ist jetzt höchste Zeit, diesen Fehler zu beheben.

Das war die zweite Phase. Aber vor dem Beginn der dritten Phase ist noch etwas Positives passiert, und zwar die Gründung der Lebensgestalter-Vereine. Männliche und weibliche Jugendliche haben offizielle Organisationen gegründet, um unsere Projekte durchzusetzen. Nach dem Traumprojekt konnten sie sich gleich durchsetzen. Auf dieser Weise sind an den Universitäten auch Gruppen von Spezialisten und Professoren entstanden, die Bereiche benannt haben, die saniert werden müssen, damit der Aufschwung bewerkstelligt werden kann.

So haben wir heute drei Phasen zurückgelegt und 13 Projekte verwirklicht. Die erste Phase kümmerte sich um die Beseitigung von Hindernissen, die zweite Phase verbreitete die Idee des Aufschwungs durch die Träume.

Die dritte Phase ermöglichte die Verwirklichung dieser Projekte.

Die 13 Projekte, die wir verwirklicht haben, sind folgende:

1. Gemeinnützige Arbeit für die Gesellschaft

2. Der Kampf gegen das Rauchen

3. Die Zukunftsbeschützer gegen Drogen

4. Die Übersetzungsteams von Dar Al-Tarjama

5. Die Kleidersammlung

6. Die Behebung des Computer-Analphabetismus

7. Das technische Training für Jugendliche

8. Die Erziehung der Willenskraft durch Laufen

9. Die Bedeutung der Lieder in Kultur und Kunst

10. Die Bepflanzung der Hausdächer

11. Die gesundheitlichen Aufklärungsgruppen

12. Die Verwirklichung und das Training für die kleinen Projekte

13. Die Ausbildung der Mütter und die Änderung des Schulsystems

Heute haben wir 13 bedeutende Projekte, und wir sollten daraus Lehren ziehen. Welche positiven und negativen Aspekte sind damit verbunden? So konnten wir die Fahne des Aufschwungs hissen. Dank Allah sind wir die ersten, die den Slogan vom Aufschwung tragen. Das Wort "Aufschwung" war bislang gar nicht gebräuchlich, besonders nicht unter den Jugendlichen. Heute, alles Lob gebührt Allah, wird es verwendet. Das allein ist eine positive Sache. Wir haben auch andere positive Aspekte erreicht, wie z.B. die weltweit entstandenen Gruppen der Lebensgestalter, die sich Mühe geben und ein klares Ziel verfolgen.

Noch ein positiver Punkt: Wir haben es geschafft, den Teamgeist unter den Jugendlichen zu verbreiten. Das war ein großer Fortschritt für die arabische Welt. Und noch etwas Positives: Das ist die Betonung der Religiosität, der Beweis, dass Glaube, Arbeit, Fleiß und die Bereitwilligkeit zu geben zueinander passen und dass der Glaube nicht nur bedeutet, Gebete zu verrichten. Zu den positiven Dingen gehört auch die Gründung von drei Projekten, mit deren Verwirklichung begonnen wurde. Es sind Projekte, die genügen, um einen Aufschwung zu erreichen. Die Jugend ist durch diese Projekte zuverlässig, verantwortungsbewusst, mutig und aktiv geworden. Das sind Eigenschaften, die wir bei den Männern von heute kaum mehr sehen können. Als positiv bezeichnet werden können auch die Institutionen, Universitäten, Ministerien, Experten, Spezialisten und Komitees, die uns unterstützt bzw. mit uns kooperiert haben.

Nachteile der bisherigen Arbeit:

- Fangen wir mit den Projekten an, die wir begonnen, aber dann aufgegeben oder vernachlässigt haben. Einige dieser Projekte bestehen ohne einen deutlich strukturierten Plan zu haben.

- Zu den negativen Erscheinungen, die in den letzten eineinhalb Jahren aufgetreten sind, zählt auch das Sinken der spirituellen Energie. Wir waren zu sehr mit der Arbeit beschäftigt und haben nicht mehr gewusst, wie wir die spirituelle Motivation aus dem Programm der Lebensgestalter beibehalten können.

- Die Zahl der Zuschauer des Programms „Die Lebensgestalter“ ist zurückgegangen.

- Das Fehlen der Mittel: Wir hätten viel mehr machen wollen, aber die begrenzten Möglichkeiten standen uns im Weg.

- Das Fehlen von Schulungen und der Reife bei den Gruppen der Lebensgestalter, die mehr Brüderschaft und Einigkeit brauchen.

- Viele Firmen lehnen die Mitarbeit ab.

- Das Niveau der Arbeit sinkt, sobald das Programm eine Pause macht. Das war vielleicht im letzten Jahr akzeptabel, weil wir nicht viele praktische Projekte hatten. In diesem Jahr bleibt uns aber keine Ausrede, denn es liegen uns die genannten Projekte vor, die mühselige Arbeit beanspruchen.

Lasst uns über die Zukunft der Lebensgestalter reden. Wir befinden uns jetzt in der dritten Phase, und wir sind fest entschlossen, den Aufschwung zu erreichen. Wir haben euch elf Themen für den Aufschwung präsentiert, wir haben euch praktische Projekte für diese Themen vorgeschlagen und möchten diese Projekte durchführen. Viele wollen mitarbeiten. Wir haben noch nicht alle Themen besprochen, aber ich befinde mich heute vor zwei Entscheidungsmöglichkeiten: Entweder etablieren wir die Inhalte und die Projekte, die wir schon vorgeschlagen haben und die das dringend benötigen, oder wir machen weiter, präsentieren die anderen Projekte und beenden die dritte Phase auf Kosten der Qualität und der Ernsthaftigkeit. Sollen wir mit dem geplanten Programm fortfahren und weiterhin Projekte vorschlagen, während die Menschen ihnen nacheifern, ohne zu wissen, welche Projekte bearbeitet werden sollen, oder etablieren wir, was wir schon präsentiert haben? Wieso die Eile, wenn wir noch zwanzig Jahre vor uns haben, um den Aufschwung zu erzielen?

Wenn wir uns für das Abwarten und die Etablierung der begonnenen Arbeit entschließen, brauchen wir für uns eine kleine Pause, um uns zu konzentrieren. Wir machen zwei bis drei Monate Pause, bis zum Ramadan. Inzwischen werden wir unsere Arbeit festigen und auf alle Projekte einwirken. Wir verharren bei jedem Thema, um uns zu versichern, dass die Arbeit funktioniert und die Projekte vorangehen. Wir wollen das Gefühl haben, dass die 13 Projekte sich verfestigt haben und ein Teil der Kultur geworden sind. Sie dürfen nicht Themen bleiben, die wir ständig nur wiederholen. Sie müssen sich in unser Dasein einfinden und ein Teil unseres Lebens werden. Erst dann können wir unseren Weg in Ruhe fortsetzen und mit den anderen Projekten anfangen. Heute liegen uns 13 Projekte vor, was keine leichte Sache ist.

Lasst uns eine Pause für zwei oder drei Monate machen. Wir werden nicht aufhören, denn es handelt sich um das Projekt unseres Lebens, womit wir am Tag des Jüngsten Gerichts vor Gott stehen werden. Wir werden einerseits unser Verlangen nach der spirituellen Energie – das Beten und die Beziehung zu Allah - stillen, andererseits werden wir die Projekte, die wir geplant haben, festigen. Hier liegt die Aufgabe der Lebensgestalter und all jener, denen diese Themen wichtig sind. Wir werden via Internet miteinander kommunizieren. Bis jetzt habe ich es über das Fernsehen getan, was mir nicht erlaubt hat, eure Meinung zu hören, weil die Diskussion einseitig war. Aber im Internet können wir gemeinsam diskutieren. Wir werden die gleiche Arbeit machen, aber über das Internet, und wir werden die Folgen im Internet fortsetzen, d.h. die Folgen der Lebensgestalter werden ins Internet übersiedeln. Wir werden uns, so Gott will, jeden Dienstag im Internet treffen und über zwei Stunden miteinander reden. Wir werden die Arbeit in Gruppen aufteilen, eine Gruppe für jedes Fachgebiet. Ich werde gemeinsam mit den Spezialisten in einer Gruppe sein, und wir werden direkt mittels Ton und Bild mit jedem Team diskutieren, um die Probleme und Schwierigkeiten festzustellen und um Pläne und Ziele zu bestimmen. Wir gehen von einer Gruppe zur anderen, vom Übersetzungsteam zum Team der Bepflanzung der Hausdächer, dann zum Team der kleinen Projekte usw. Wir teilen die Aufgaben ein, schlagen Lösungen vor und reden über die verfügbaren Mittel und über andere Angelegenheiten, die alle Teams jetzt brauchen.

Das ist genau das, was wir in den nächsten Monaten machen werden. Das soll uns helfen, die Situation zu analysieren, um Lösungen festzulegen. Wir haben Projekte und uns stehen Menschen bei. Wir werden uns ab nächster Woche jeden Dienstag treffen. Der Vorteil dieser Organisation ist, dass es uns möglich sein wird, über mehrere Stunden zu kommunizieren. So haben wir dann den Rest der Woche Zeit für unsere Arbeit und Aktivitäten. Der größere Vorteil ist aber, dass wir uns persönlich kennen lernen. Wir werden uns zusammentun, die Arbeit mit mehr Elan organisieren und eine stärkere Basis schaffen, damit wir im nächsten Jahr den Leuten unsere Erfolge vorstellen können. Wir ähneln einem Haus, das sich in der Aufbauphase befindet. Dessen Fassade ist bis zur Beendigung der Arbeit bedeckt, und wenn die Arbeit fertig ist, werden die Vorhänge hochgezogen, und es scheint dem Betrachter ein herrliches Bild. Das ist es, was wir in den nächsten drei Monaten über das Internet machen werden.

Im Fernsehen werden wir uns auf das spirituelle Potential konzentrieren, um dadurch die Motivation zu steigern. Im Ramadan beginnen wir mit demjenigen, der uns am Teuersten ist: mit unserem Propheten (s). Und dann fassen wir die Spiritualität und die Arbeit der Lebensgestalter zusammen, damit wir nach dem Ramadan die Phasen der Lebensgestalter mit neuem Elan und starkem Glauben fortsetzen.

Wir können das heute als eine Station betrachten, und ich meine nicht damit, dass dies die letzte Sendung der Lebensgestalter sein wird. Nein, es ist nur eine Haltestation, bei der wir alle stehen bleiben, um uns zu treffen. Wir treffen uns alle im Internet, um uns für unseren kommenden Weg zu einigen. Aber bevor ich zum Ende dieser Sendung komme, möchte ich noch mal über die drei Versprechen reden, die ich euch gegeben habe, denn wir werden nicht auseinander gehen, bevor wir diese noch mal besprochen haben.

Das erste Versprechen ist der Trainingskurs, den wir veranstalten wollen, um die Talente und Fähigkeiten zu entdecken, die unsere Jugendlichen besitzen. Für diese Kurse haben sich viele von euch angemeldet und die Anzahl der Personen, die sich bis jetzt angemeldet haben, beträgt mittlerweile 10.000.

Das zweite Versprechen handelte von der Umfrage zur Arbeitslosigkeit. Wir haben euch versprochen, dass wir eure Stimmen in der ganzen Welt übertragen werden, wenn mehr als eine Million Menschen bei dieser Umfrage mitmacht. Wir haben euch dreimal aufgefordert, die Millionengrenze zu überschreiten. Wir haben es schon zweimal geschafft. Das war zum einen das Projekt mit den Träumen und zum anderen mit dem Projekt der Kleidersammlung. Heute möchte ich uns selbst gratulieren, denn wir haben 1,3 Millionen Umfragen erreicht, und die Umfrage ist immer noch am Laufen. Deswegen werde ich mein Versprechen halten, und ich sage euch, dass wir am 21. August eine internationale Konferenz veranstalten werden, bei der wir die Resultate der Umfrage bekannt geben. An dieser Konferenz werden Interessenten der kleinen Projekte in der arabischen und westlichen Welt teilnehmen. Diese Konferenz wird in England veranstaltet, und sie wird auch über das Satelliten-Fernsehen übertragen. Danach wird eine große Organisation für die Jugendlichen eröffnet, um diesen unter die Arme zu greifen und ihnen die fünf wichtigsten Elemente zur Verfügung zu stellen, die zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zum Aufbau der kleinen Projekte gebraucht werden. Diese Elemente sind das Training, die Finanzierung, das Marketing, das Bestimmen des Gewinnanteils, damit man weiß, worin man investieren soll, und als letztes werden wir helfen, Druck auf die Regierungen auszuüben, um die Steuern und die Zölle zu senken, damit die Jugendlichen erfolgreich werden.

Das dritte Versprechen ist ein Versprechen, das uns alle verbindet. Es ist das Versprechen, das wir dem Propheten (s) vor Allah gegeben haben: Wir werden nicht aufhören zu arbeiten bis zu unserem Tod, um den Aufschwung für die Muslime zu erreichen. Wir werden uns Mühe geben, arbeiten und unser Versprechen immer wieder erneuern. Wir machen das alles, um am Tag der Auferstehung zu denen zu gehören, über die Allah gesagt hat: [Am Tage, da du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, während (die Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen...] (57:12), denn sie haben ihre Versprechen gehalten: [...Leute, die dem Bündnis, das sie mit Allah geschlossen hatten, die Treue hielten...] (33:23). Wehe, ihr macht den gleichen Fehler, den ihr im letzten Jahr gemacht habt, als das Programm Pause machte und ihr nicht mehr so viel getan habt!

Das ist der Plan der Lebensgestalter, und das ist auch die Zukunft der Lebensgestalter. Wir werden, so Gott will, unsere Arbeit fortsetzen und unseren Glauben stärken, damit wir mit zwei Flügeln fliegen können: dem Flügel des Fortschritts und dem Flügel des Glaubens. Das Fernsehen wird den Glauben verstärken, und das Internet wird die Lebensgestalter voranbringen.

Als letztes verlange ich von euch, eine Tabelle zu führen. In dieser Tabelle werden auf einer Seite die Monatstage eingetragen und auf der anderen Seite fünf Spalten: In der ersten Spalte steht ein Nachtgebet pro Tag, in der zweiten Spalte einmal Koranlesen pro Tag, in der dritten steht, Allah zu gedenken, und wenn es nur 5 Minuten am Tag sind, in der vierten steht, eine halbe Stunde pro Tag zu laufen, und in der letzten, einmal pro Woche ein Buch zu lesen. Einmal ein Buch über den Glauben, einmal über die Geschichte des Propheten (s), einmal ein Buch über die Industrie und einmal über Sozialwissenschaften.

Stellt euch vor, ihr schreibt jeden Tag in diese Tabelle hinein und macht ein Zeichen für “erledigt“ in jeder Spalte. Ich schwöre bei Allah, ihr werdet neue Energien in euch und in eurem Körper spüren. Ihr werdet den Ehrgeiz und die Willenskraft spüren, um den Aufschwung zu schaffen. Ich sage das aus Erfahrung. Ich wiederhole noch mal die Komponenten der Tabelle:

- Ein Nachtgebet jeden Tag

- Koranlesen (einen bestimmten Teil) jeden Tag

- Allah gedenken, zum Beispiel 5 Minuten pro Tag

- Eine halbe Stunde pro Tag laufen

- Ein Buch pro Woche lesen

So, nun sind wir am Ende dieser Sendung angelangt. Was müssen wir jetzt sagen? Ich sage, dass die Umfrage immer noch nicht zu Ende ist, und wir werden weitermachen, bis wir die 3 Millionen geschafft haben. Und wir werden, so Gott will, diese Konferenz organisieren, um der ganzen Welt unsere Stimme zu übermitteln. Danach gibt es noch die Trainingskurse, die im Juli beginnen werden, zusätzlich zu dem, was uns noch an Arbeit im Internet erwartet. Wir beten zu Allah, dass unser ganzes Denken nur für Ihn ist, wir beten, dass Er uns mit der Treue zu Ihm bescheren wird und dass Er mit uns zufrieden ist, wenn wir sterben. Wir beten, dass wir am Tag der Auferstehung mit den großen Gefährten wiedererwachen, die den Islam mächtig gemacht haben. Und wenn die Dunkelheit der Nacht noch tiefer wird, sagen wir, dass die Morgendämmerung näher gekommen ist.

Ich hoffe, ich sehe euch im Guten wieder. Friede sei mit euch und Allahs Gnade und Segen.

As-salamu aleikum wa rahmatulallahi wa barakatuh.



[1] Die Ramadan-Taschen sind ein Projekt, das im letzten Ramadan (dem Fastenmonat der Muslime) stattfand. Im Rahmen dieses Projekts wurden Essensvorräte, die für den ganzen Fastenmonat reichen, gesammelt, in Taschen verpackt und an die Armen ausgeteilt.

[2] Salla-llahu 'alaihi wa sallam: Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) für den Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.

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