SUNNAA’ AL-HAYAT
Lebensgestalter
Zwischenbericht über den Fortschritt des Lebensgestalterprojekts
Im Namen Allahs, des Allerbarmers,
des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten. Allahs Segen
und Friede auf dem Gesandten Allahs, Allahs segne ihn und schenke ihm Heil.
Willkommen in einer neuen Folge der
Sendung „Die Lebensgestalter“. Diese Folge unterscheidet sich von allen
vorangegangenen Sendungen seit Beginn unserer Sendereihe. Bisher haben wir immer
einen Entwicklungsbereich ausgewählt und dazu aufgerufen, daran zu arbeiten.
Dieses Mal ist es anders. Es ist ganz natürlich, dass man von Zeit zu Zeit
innehält, damit man die bisherige Entwicklung analysieren und neu bewerten kann.
Die heutige Sendung soll also als Zwischenbericht der Lebensgestalter dienen,
der dazu beitragen soll, unseren bisherigen Fortschritt zu bewerten, genau wie
die großen Unternehmen, die periodisch einen Zwischenbericht über ihre Tätigkeit
und Leistung veröffentlichen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir unser
Programm bzw. unseren Arbeitsplan nicht fortsetzen werden. Ganz im Gegenteil!
Wir wollen weitermachen, und hierfür wollen wir unseren bisherigen
Arbeitsfortschritt analysieren und unsere Karten, wenn nötig, neu sortieren,
damit wir auf solider Basis aufbauen können und eine stabile Entwicklung
erzielen. In der heutigen Folge werden wir unsere Tätigkeit - ohne jegliche
Voreingenommenheit - einer sachlichen und objektiven Analyse und Bewertung
unterziehen.
Fakten, die dem
Lebensgestalterplan zugrunde liegen:
-
Beginn des Arbeitsplans der Lebensgestalter:
10. Februar 2004
-
Anzahl der Folgen:
46 (die heutige Folge
eingeschlossen)
-
Die Projektziele, die wir am Anfang festgelegt haben:
1.
Umsetzung
der religiösen Antriebskraft
der Jugendlichen in Arbeitskraft
2.
Umwandlung
der herrschenden Stimmung der Hoffnungslosigkeit und des Pessimismus in
Optimismus und Hoffnung
3.
Einführung
der Aufschwungs- und Entwicklungsidee in unseren Ländern und Erleichterung des
Weges dorthin
-
Die Projektphasen:
Es waren bisher drei Phasen.
In der ersten Phase
ging es um die Beseitigung der
Ursachen, die den Jugendlichen im Weg stehen und sie hemmen, mit der Arbeit und
Entwicklung zu beginnen. So förderten wir zunächst eine positive Einstellung,
indem wir positiv dachten und handelten und die Verantwortung trugen. Von
Februar bis Juni 2004 haben wir an diesem Punkt gearbeitet. Damals haben wir
weder vom Aufschwung noch von der Entwicklung in unseren Ländern gesprochen.
Vielmehr haben wir uns auf die Beseitigung der Hindernisse und Schwierigkeiten
konzentriert. In dieser Phase haben wir fünf Projekte durchgeführt.
Lasst uns diese im Folgenden
bewerten:
Das erste Projekt: Gemeinnützige
Arbeit für unsere Gesellschaft
Im Rahmen dieses Projekts haben wir
vorgeschlagen, dass jeder etwas Nützliches für sein Land tut. Daraufhin haben
die Menschen in der Tat eine gemeinnützige Arbeitskampagne gestartet. So
begannen die Universitätsstudenten, ihre Fakultäten anzustreichen. Auch haben
wir von Menschen gehört, dass sie angefangen haben, ihre Wohnhäuser zu putzen
und anzustreichen. Ich vergesse niemals den Universitätsprofessor, der die
Studenten beim Putzen sah und sie fragte: „Warum putzen Sie das Gebäude?
Bekommen Sie dafür ein Entgelt?“ Sie antworteten: „Ganz und gar nicht! Wir
machen das, weil es das ist, was jeder tun sollte.“ Da sagte der Professor: „Das
habe ich nicht mehr gesehen, seit ich selbst ein Student an der Uni in den
siebziger Jahren war!“ Dies war ein Beweis dafür, dass die Menschen tatsächlich
begonnen haben, positiv zu denken und positiv zu handeln. Kurzum: Der
Positivismus existiert also! Darauf aufbauend starteten die Jugendlichen
Aktionen zur Bekämpfung des Analphabetismus und engagierten sich in
Wohltätigkeitsprojekten. Zum Beispiel wurde mit Hilfe von Spenden der
Jugendlichen eine Dialyse-Station zur Nierenbehandlung gegründet. Danach haben
wir von den Ramadan-Taschen
gehört. Der Anlass für dieses Projekt war der folgende Koranvers:
[Und Allah gibt
(euch) ein (anderes) Gleichnis von zwei Männern an die Hand: der eine von ihnen
ist stumm, er hat über nichts Gewalt und ist für seinen Dienstherrn eine Last;
wo er ihn auch hinschicken mag – er bringt nichts Gutes (zurück). Kann er dem
gleich sein, der Gerechtigkeit gebietet und der selbst auf dem geraden Weg ist?]
(16:76).
Dieser Vers war ein Anreiz für die
Menschen, gemeinnützige Arbeit in der Gesellschaft zu leisten.
Die oben genannten Punkte waren die
positiven Errungenschaften. Nun wollen wir auf die negativen Punkte eingehen:
Was ist nun der aktuelle Stand der Dinge, was dieses Projekt angeht? Wird es
noch durchgeführt? Die Leute haben leider nur für eine kurze Zeit tüchtig daran
gearbeitet, und nun hat ihre Begeisterung nachgelassen. Deshalb ist das Projekt
auf der Strecke geblieben. Könnt ihr euch denn vorstellen, dass das Projekt
„Bepflanzung der Hausdächer“ auch die nächsten zehn Jahre durchgeführt wird?
Natürlich werden die Menschen sagen „Sicher!“ und sich gleich an die Arbeit
machen, denn sie verfügen über viel Güte in ihren Herzen. Das tatsächliche
Problem ist jedoch, dran zu bleiben! Dieses Problem hat der Gesandte Allahs
Muhammad (s)
in seiner Überlieferung angesprochen: „Allah liebt
am meisten solche Taten, die dauerhaft verrichtet werden können, auch dann, wenn
sie nur wenig sind.“ Genau
das ist unser Problem, wir halten nicht bis zum Ende durch!
Warum setzen wir also dieses
Projekt nicht wieder fort? Warum versuchen wir nicht, gemeinsam einen Plan zu
erarbeiten, in dem wir diese Fragen besprechen? Wie können wir diese Projekte
zum Beispiel noch ein weiteres Jahr am Leben halten? Warum diskutieren wir
nicht, was wir im nächsten Jahr in der Stadt oder in dem Dorf schaffen wollen?
Und jeder beteiligt sich und teilt uns seine Meinung mit. Diese Diskussionen
können wir jede Woche im Internet durchführen - nicht im Fernsehen, denn der
Fernseher ist lediglich ein Medium zum Senden, jedoch nicht zum Empfangen,
während das Internet beide Seiten der Kommunikation beinhaltet.
Das zweite Projekt: Das
Übersetzungsteam Dar Al-Tarjama
Dar Al-Tarjama, falls ihr euch noch
daran erinnert, hat mit einer jungen Frau Nermeen Hussein begonnen, die glaubte,
dass der Aufschwung jedes Landes mit den Übersetzungen anfängt. Die Übersetzung
hat in allen Weltkulturen eine große Rolle gespielt, besonders weil alle
Kulturen voneinander lernen. Die Übersetzungen in unseren Ländern sind in der
letzten Zeit stagniert. Damals hat Nermeen Hussein einen Kommentar im Internet
geschrieben: „Als ich die Statistiken über die Übersetzungen in der Welt gelesen
habe, und ich arbeite selbst als Übersetzerin, hatte ich das Gefühl, eine
Ohrfeige zu bekommen. Also habe ich mich dazu entschieden, ein Übersetzungsteam
zu starten.“ Dieses Team hat mit nur einer Frau angefangen, jetzt hat es
weltweit Mitglieder. Dieses Team hat sehr viele Bücher und Arbeiten übersetzt.
Als ich vor sechs Monaten in Deutschland war, habe ich bei einem Treffen eine
deutsche Frau getroffen, die zwar kein Arabisch kann, aber trotzdem mitgemacht
hat. Wieso ist sie dorthin gekommen? Sie ist gekommen, weil sie das Buch „Die
Liebe zum Paradies“ gelesen hat. Dieses Buch hat einer der Mitglieder des
Übersetzungsteams übersetzt. Es hat sie sehr berührt und den Glauben in ihrem
Herzen bewegt, deswegen hat sie auch bei unserem Treffen mitgemacht, obwohl sie
kein Wort verstanden hat. Könnt ihr euch die Belohnung für das Übersetzungsteam
vorstellen? Nermeen Hussein sagt, dass das, was sie dazu bewogen hat, war, dass
sie aktiv sein wollte.
Es gibt aber auch Nachteile: Hat
das Team einen Plan für die nächsten fünf Jahre festgelegt, den es verfolgen
möchte? Möchte das Team sich von einer Hobbygruppe zu einem professionellen Team
entwickeln, um die Wirklichkeit der Übersetzungen in der arabischen Welt zu
verändern? Ist ihnen diese Absicht für die nächsten 5 oder 10 Jahre klar vor
Augen? Wieso schauen wir nicht alle ins Internet und machen einmal pro Woche ein
Treffen mit dem Übersetzungsteam, um gemeinsam einen Plan zu fassen und
nachzuprüfen, was wir alles geschafft haben? Versteht ihr, was ich meine? Wieso
arrangieren und organisieren wir nicht alles gemeinsam, damit wir einfacher
arbeiten können?
Das dritte Projekt: Belästige
uns nicht mit deinem Rauch
Vorteile dieses Projekts: Wie viele
Menschen haben das Rauchen aufgegeben? Wie viele Väter haben begonnen, sich zu
schämen, vor ihren Kindern zu rauchen? Ein Bruder aus dem Jemen hat mir erzählt,
dass in jedem Raum des jemenitischen Fernsehens das Logo mit folgenden Wörtern
angebracht ist: Belästige uns nicht mit deinem Rauch. Ich kenne Frau Nesrin, die
dieses Projekt übernommen hat. Sie hat angefangen, alle möglichen Schulen zu
besuchen und dort die Direktoren vorzufinden, um mit ihnen Vereinbarungen zu
treffen. Sie wollen ein gemeinsames Treffen gegen das Rauchen veranstalten. Frau
Nesrin spielt den Leuten einen Teil der Sendung vor und zeigt ihnen unser Logo.
Könnt ihr euch die Belohnung vorstellen, die Nesrin bekommen wird? Die
Überraschung war, dass die Jugendlichen begonnen haben, zu ihr zu gehen und ihr
zu sagen: „Ich habe vorher hinter dem Rücken meiner Eltern geraucht, aber ich
schwöre bei Allah, ich werde nicht mehr rauchen. Ich dachte, dass es besonders
männlich ist, wenn man raucht, aber jetzt denke ich das nicht mehr.“
Und die gleiche Frage stellt sich
hier, wo ist dieses Projekt jetzt eigentlich? Wir haben uns zwischenzeitlich mit
anderen Sachen beschäftigt. Ein wöchentliches Treffen wird uns helfen, dieses
Projekt wieder aufleben zu lassen, damit wir es nicht vergessen und damit wir
durch dessen Nutzen eine größere Belohnung bekommen. Kannst du dir vorstellen,
dass du vielleicht der Grund dafür sein kannst, dass ein junger Mann vor Krebs
gerettet wird?
Das vierte Projekt: Die Bewahrer
der Zukunft
Allah sei gelobt, seitdem dieses
Projekt begonnen hat, war an diesem Projekt alles positiv. Lasst mich euch eine
Geschichte erzählen: Mich hat mal ein Vater angerufen und mich gebeten, seinen
Sohn vor der Sucht zu retten. Ich sagte ihm: „In Wahrheit weiß ich nichts über
Drogen, und ich habe auch noch nie mit einem Süchtigen zu tun gehabt. Deswegen
tut es mir leid, aber ich kann Ihrem Sohn nicht weiterhelfen.“ Dieser Vater hat
mir dann einen Brief geschrieben, in dem steht: „Mein Sohn, kennst du nicht den
Koranvers: [...und wenn jemand einem Menschen das
Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben
erhalten...] (5:32)?“ Das hat mich
sehr berührt, denn das war das erste Mal, dass ich diesen Vers aus dieser Sicht
betrachtet habe. Ich habe dann den Jungen getroffen und ihn gebeten, mit mir
eine Wallfahrt nach Mekka zu machen, und er hat zugesagt. Er hat danach wirklich
mit den Drogen aufgehört, und ich glaube bis heute noch nicht, dass wir es
geschafft haben, weil ich noch nie mit dem Thema Sucht in Berührung gekommen
bin. Der junge Mann hat sich wirklich geändert, und sein Leben hat sich
verbessert. Leider hatte er aber wieder einen Rückfall. Ich habe ihn danach
getroffen, und er hat mir gesagt, dass es schade ist, dass wir uns nicht früher
begegnet sind. Es gibt viele Jugendliche wie ihn. Und er hat mich gefragt, ob
wir den anderen nicht auch helfen könnten, bevor einer ihnen den Kopf verdreht.
So kam das Projekt der Bewahrer der Zukunft zustande.
Ein Vorteil dieses Projekts ist,
dass es Teams in sieben Ländern der Welt hat, und alle arbeiten hart daran,
Jugendliche über Drogen und Sucht aufzuklären. Wie viele Seelen wurden wohl
bisher gerettet? Wie viele Seelen haben wir wohl wiederbelebt?
Was ist mein Ziel für die Zukunft
dieses Projekts? Mein Ziel ist, dass es in keiner Schule, Uni oder Fakultät in
der ganzen arabischen Welt an Zukunftsbeschützern fehlt, die die Menschen
aufklären. Und so können wir die Jugendlichen retten bevor sie in die Fänge der
Sucht geraten.
Das fünfte Projekt: Die
Kleidersammlung
Natürlich hat jeder von diesem
Projekt gehört, und wir haben tatsächlich viele außergewöhnlich positive Aspekte
dieses Projekts beobachten können. Ein großer Teil der Kleidungsstücke, die die
Leute uns geschickt haben, waren nagelneu (noch mit Preisschild). Könnt ihr euch
vorstellen, wie viel Liebe zum Guten die Menschen in ihren Herzen tragen? In der
Tat, diese Gemeinschaft ist eine schöne Gemeinschaft. Die Lebensgestalter haben
mir beigebracht, dass die Menschen sich um das Gute bemühen, sobald sie eine
Hand finden, die zum Guten ausgestreckt wird. Diese Gemeinschaft hat wirklich
schöne Eigenschaften, bis zum Jüngsten Tag, und sie wird nie sterben.
Wir haben gesehen, wie viele ältere
Frauen, Männer und junge Menschen, die davor ihre Zeit nur in Cafés vertrödelt
hatten, bei diesem Projekt mitmachten, sei es, indem sie Kleider sammelten,
bügelten oder verpackten. Könnt ihr euch an Darfur erinnern? Ich werde diese
Frau nie vergessen, die ihrer Freude freien Lauf ließ, als sie die Kleider
erhielt.
Die negative Seite: Warum
wiederholen wir dieses Projekt nicht?
Soweit ging die erste Phase. Diese
Projekte haben uns gezeigt, dass wir unsere Länder lieben, jene Liebe, die wir
bisher nur bei Fußballspielen spürten. Es ist eine große Gabe von Allah an uns,
dass wir unser Ziel der nächsten zehn Jahre erkannt haben. Das war das Resultat
der ersten Phase. Das Übersetzungsteam weiß, was es in den nächsten zehn Jahren
erreichen will. Die Bewahrer der Zukunft wissen, was sie in den nächsten zehn
Jahren wollen. In der Tat, dies ist eine große Gabe von Allah.
Die zweite Phase:
Unser Ziel dieser Phase war, zum Aufschwung aufzubrechen. Aber wie? Nicht, indem
wir den Leuten irgendetwas vorschreiben, sondern indem wir davon träumen, wie
wir unsere Länder in zwanzig Jahren sehen wollen. Und die Leute haben
tatsächlich damit begonnen, uns ihre Träume zu schicken. Am meisten hat mich die
Nachricht des Oberrichters vom Berufungsgericht in Kairo getroffen, worin er
ausführlich beschreibt, wie er sich das Gerichtswesen von Ägypten in zwanzig
Jahren vorstelle. Das hat mich wirklich stark berührt.
Berührt hat mich auch der Traum
einer Siebenjährigen, die einen Zug gemalt hat, der alle Länder ohne Hindernisse
frei durchquert. Könnt ihr euch das vorstellen? Ein Mädchen mit sieben Jahren
denkt auf diese Weise! Und das Bemerkenswerte an der Sache ist, dass manche
dieser Träume in Erfüllung gehen. Ich bin einigen Träumen nachgegangen und habe
festgestellt, dass sie tatsächlich in Erfüllung gegangen sind. Einer dieser
Träume ist der Traum von einem Doktor und großem Professor, Dr. Hossam Adin
Mahdschub. Sein Traum war die Arabisierung der Wissenschaft. Er sieht die
Arabisierung der Wissenschaft als den entscheidenden Faktor, um den Aufschwung
an die Gemeinschaft zu übertragen. Jetzt hat Dr. Hossam das Projekt der
Arabisierung tatsächlich initiiert, und arbeitet mit uns im Rahmen der
Lebensgestalter.
Ein weiterer Traum, der in
Erfüllung ging, ist der Traum einer Frau, die sich im Forum “Umm Albanin“
(Mutter der Jungen) nennt. Diese Frau sagte, dass sie nützliche Geschichten für
arabische Kinder verbreiten möchte. Könnt ihr euch vorstellen, dass sie
tatsächlich Geschichten geschrieben hat und dass diese Geschichten als Hörbücher
für das Radio produziert wurden?
Die Träume sind also gar nicht so
unmöglich zu realisieren. Einer von denen, die mit uns arbeiten, ist der
Ingenieur Ahmad Muharram. Er hat uns in einer Folge besucht, und jetzt
organisiert er Veranstaltungen, bei denen Tausende junger Menschen mitarbeiten.
Was spricht also dagegen, dieses Projekt zu einem Plan zu machen? Ingenieur
Ahmad Muharram arbeitet schon daran. Wie wäre es aber, wenn wir einen Plan für
die nächsten fünf oder zehn Jahren festlegen würden? Wie wäre es, wenn wir uns
zusammentun würden, um gemeinsam eine Vorstellung zur Technologie zu
vereinbaren, sodass unsere Arbeit sich nicht nur auf Amateure beschränkt?
In die zweite Phase haben wir vier
Projekte gelegt. Welche Projekte sind das?
Das erste Projekt: Das Gehen
Wir haben festgestellt, dass wir
für einen Aufschwung einen starken Willen und einen langen Atem brauchen.
Deswegen haben wir einen Marathon für die Strecke von 40 Kilometern organisiert,
woran viele teilgenommen haben. Ich werde das palästinensische Mädchen nie
vergessen, das uns geschrieben hat: „Ich hätte gern bei euch mitgemacht. Unsere
Situation in Palästina erlaubt es aber leider nicht wegen der großen Gefahr, die
damit verbunden wäre. Deswegen bin ich 40 Kilometer gegangen, und zwar in
unserem Flur in der Wohnung. Ich bin jeden Tag mehrere Male im Flur hin- und
hergegangen, bis ich die 40 Kilometer geschafft habe, aus Beharrlichkeit, bei
euch mitzumachen, und um meinen Willen zu stärken.“ Die Tat dieses Mädchens hat
mich sehr stark berührt. Dieses Mädchen fuhr fort: „Ich habe während des Gehens
die Namen Allahs gelesen, die auf einer Tafel an der Wand angebracht waren, und
habe mich mit den Namen Allahs so intensiv beschäftigt, dass ich sie durch das
vielfache Wiederholen auswendig lernte.“
Ich werde auch jenen Vater aus
England nie vergessen, der sich zusammen mit seiner Frau für das Gehen
entschieden hat. Das Projekt fand während des Winters statt. Sie haben niemanden
gefunden, der sich um das Kind kümmern würde. Deswegen haben sie es trotz der
Härte des Wetters mitgenommen.
Ich werde auch den behinderten
Menschen nie vergessen, der nur mit Hilfe eines Gehstockes gehen konnte.
Trotzdem hat ihn seine Behinderung nicht davon abgehalten, die 40 Kilometer auf
einem Fuß zu gehen.
Es war ein großartiges Projekt. Was
ist aber nun daraus geworden? Wer kümmert sich noch darum? Gibt es noch Leute,
die ab und zu diese Kilometer gehen? Lasst uns das Projekt wieder beleben! Lasst
uns das übers Internet organisieren!
Das zweite
Projekt: Das Projekt der Technologie
Das Projekt wird von
Ingenieur Ahmad Muharram geleitet und wurde vor kurzem besprochen.
Das dritte
Projekt: Die Behebung des Computer-Analphabetismus
Da wir gemerkt haben,
dass sich die Maßstäbe der Nationen geändert haben und sie danach bemessen
werden, wie die Einzelnen den Computer beherrschen, haben sich viele Menschen
dafür engagiert, dieses Projekt zu verwirklichen. Dazu gehört zum Beispiel eine
Frau namens Balih O’raby, eine Dozentin der Fakultät für Sportwissenschaften,
die alle Beamten der Fakultät versammelt und ihnen beigebracht hat, wie sie am
PC arbeiten können. Dank dieser Frau und ihrer Geduld haben alle Beamten dieser
Fakultät den Umgang mit dem PC gelernt. Ingenieur Ahmad Samy hat auch an unserem
Projekt teilgenommen und hat mehrere Computerkurse angeboten.
Das fünfte
Projekt: Kultur und Kunst
Wir haben erwähnt,
dass wir Songtexte brauchen, weil sie einen sehr hohen Einfluss, vor allem auf
die Jugend ausüben. Viele haben uns Lieder geschickt, die sie geschrieben haben.
Doch wir geben zu, dass wir diejenigen waren, die diesmal passiv waren, da wir
bis heute keine Veranstaltung für diese Lieder organisiert haben. Es ist jetzt
höchste Zeit, diesen Fehler zu beheben.
Das war die zweite
Phase. Aber vor dem Beginn der dritten Phase ist noch etwas Positives passiert,
und zwar die Gründung der Lebensgestalter-Vereine. Männliche und weibliche
Jugendliche haben offizielle Organisationen gegründet, um unsere Projekte
durchzusetzen. Nach dem Traumprojekt konnten sie sich gleich durchsetzen. Auf
dieser Weise sind an den Universitäten auch Gruppen von Spezialisten und
Professoren entstanden, die Bereiche benannt haben, die saniert werden müssen,
damit der Aufschwung bewerkstelligt werden kann.
So haben wir heute
drei Phasen zurückgelegt und 13 Projekte verwirklicht. Die erste Phase kümmerte
sich um die Beseitigung von Hindernissen, die zweite Phase verbreitete die Idee
des Aufschwungs durch die Träume.
Die dritte Phase
ermöglichte die Verwirklichung dieser Projekte.
Die 13 Projekte, die
wir verwirklicht haben, sind folgende:
1. Gemeinnützige
Arbeit für die Gesellschaft
2. Der Kampf gegen
das Rauchen
3. Die
Zukunftsbeschützer
gegen Drogen
4. Die
Übersetzungsteams von Dar Al-Tarjama
5. Die
Kleidersammlung
6. Die Behebung des
Computer-Analphabetismus
7. Das technische
Training für Jugendliche
8. Die Erziehung der
Willenskraft durch Laufen
9. Die Bedeutung der
Lieder in Kultur und Kunst
10. Die Bepflanzung
der Hausdächer
11. Die
gesundheitlichen Aufklärungsgruppen
12. Die
Verwirklichung und das Training für die kleinen Projekte
13. Die Ausbildung
der Mütter und die Änderung des Schulsystems
Heute haben wir 13
bedeutende Projekte, und wir sollten daraus Lehren ziehen. Welche positiven und
negativen Aspekte sind damit verbunden? So konnten wir die Fahne des Aufschwungs
hissen. Dank Allah sind wir die ersten, die den Slogan vom Aufschwung tragen.
Das Wort "Aufschwung" war bislang gar nicht gebräuchlich, besonders nicht unter
den Jugendlichen. Heute, alles Lob gebührt Allah, wird es verwendet. Das allein
ist eine positive Sache. Wir haben auch andere positive Aspekte erreicht, wie
z.B. die weltweit entstandenen Gruppen der Lebensgestalter, die sich Mühe geben
und ein klares Ziel verfolgen.
Noch ein positiver
Punkt: Wir haben es geschafft, den Teamgeist unter den Jugendlichen zu
verbreiten. Das war ein großer Fortschritt für die arabische Welt. Und noch
etwas Positives: Das ist die Betonung der Religiosität, der Beweis, dass Glaube,
Arbeit, Fleiß und die Bereitwilligkeit zu geben zueinander passen und dass der
Glaube nicht nur bedeutet, Gebete zu verrichten.
Zu den positiven Dingen gehört auch die Gründung von drei Projekten, mit deren
Verwirklichung begonnen wurde. Es sind Projekte, die genügen, um einen
Aufschwung zu erreichen. Die Jugend ist durch diese Projekte zuverlässig,
verantwortungsbewusst, mutig und aktiv geworden. Das sind Eigenschaften, die wir
bei den Männern von heute kaum mehr sehen können. Als positiv bezeichnet werden
können auch die Institutionen, Universitäten, Ministerien, Experten,
Spezialisten und Komitees, die uns unterstützt bzw. mit uns kooperiert haben.
Nachteile der bisherigen Arbeit:
-
Fangen wir
mit den Projekten an, die wir begonnen, aber dann aufgegeben oder vernachlässigt
haben. Einige dieser Projekte bestehen ohne einen deutlich strukturierten Plan
zu haben.
-
Zu den
negativen Erscheinungen, die in den letzten eineinhalb Jahren aufgetreten sind,
zählt auch das Sinken der spirituellen Energie. Wir waren zu sehr mit der Arbeit
beschäftigt und haben nicht mehr gewusst, wie wir die spirituelle Motivation aus
dem Programm der Lebensgestalter beibehalten können.
-
Die Zahl
der Zuschauer des Programms „Die Lebensgestalter“ ist zurückgegangen.
-
Das Fehlen
der Mittel: Wir hätten viel mehr machen wollen, aber die begrenzten
Möglichkeiten standen uns im Weg.
-
Das Fehlen
von Schulungen und der Reife bei den Gruppen der Lebensgestalter, die mehr
Brüderschaft und Einigkeit brauchen.
-
Viele
Firmen lehnen die Mitarbeit ab.
-
Das Niveau
der Arbeit sinkt, sobald das Programm eine Pause macht. Das war vielleicht im
letzten Jahr akzeptabel, weil wir nicht viele praktische Projekte hatten. In
diesem Jahr bleibt uns aber keine Ausrede, denn es liegen uns die genannten
Projekte vor, die mühselige Arbeit beanspruchen.
Lasst uns über die Zukunft der
Lebensgestalter reden. Wir befinden uns jetzt in der dritten Phase, und wir sind
fest entschlossen, den Aufschwung zu erreichen. Wir haben euch elf Themen für
den Aufschwung präsentiert, wir haben euch praktische Projekte für diese Themen
vorgeschlagen und möchten diese Projekte durchführen. Viele wollen mitarbeiten.
Wir haben noch nicht alle Themen besprochen, aber ich befinde mich heute vor
zwei Entscheidungsmöglichkeiten: Entweder etablieren wir die Inhalte und die
Projekte, die wir schon vorgeschlagen haben und die das dringend benötigen, oder
wir machen weiter, präsentieren die anderen Projekte und beenden die dritte
Phase auf Kosten der Qualität und der Ernsthaftigkeit. Sollen wir mit dem
geplanten Programm fortfahren und weiterhin Projekte vorschlagen, während die
Menschen ihnen nacheifern, ohne zu wissen, welche Projekte bearbeitet werden
sollen, oder etablieren wir, was wir schon präsentiert haben? Wieso die Eile,
wenn wir noch zwanzig Jahre vor uns haben, um den Aufschwung zu erzielen?
Wenn wir uns für das Abwarten und
die Etablierung der begonnenen Arbeit entschließen, brauchen wir für uns eine
kleine Pause, um uns zu konzentrieren. Wir machen zwei bis drei Monate Pause,
bis zum Ramadan. Inzwischen werden wir unsere Arbeit festigen und auf alle
Projekte einwirken. Wir verharren bei jedem Thema, um uns zu versichern, dass
die Arbeit funktioniert und die Projekte vorangehen. Wir wollen das Gefühl
haben, dass die 13 Projekte sich verfestigt haben und ein Teil der Kultur
geworden sind. Sie dürfen nicht Themen bleiben, die wir ständig nur wiederholen.
Sie müssen sich in unser Dasein einfinden und ein Teil unseres Lebens werden.
Erst dann können wir unseren Weg in Ruhe fortsetzen und mit den anderen
Projekten anfangen. Heute liegen uns 13 Projekte vor, was keine leichte Sache
ist.
Lasst uns eine Pause für zwei oder
drei Monate machen. Wir werden nicht aufhören, denn es handelt sich um das
Projekt unseres Lebens, womit wir am Tag des Jüngsten Gerichts vor Gott stehen
werden. Wir werden einerseits unser Verlangen nach der spirituellen Energie –
das Beten und die Beziehung zu Allah - stillen, andererseits werden wir die
Projekte, die wir geplant haben, festigen. Hier liegt die Aufgabe der
Lebensgestalter und all jener, denen diese Themen wichtig sind. Wir werden via
Internet miteinander kommunizieren. Bis jetzt habe ich es über das Fernsehen
getan, was mir nicht erlaubt hat, eure Meinung zu hören, weil die Diskussion
einseitig war. Aber im Internet können wir gemeinsam diskutieren. Wir werden die
gleiche Arbeit machen, aber über das Internet, und wir werden die Folgen im
Internet fortsetzen, d.h. die Folgen der Lebensgestalter werden ins Internet
übersiedeln. Wir werden uns, so Gott will, jeden Dienstag im Internet treffen
und über zwei Stunden miteinander reden. Wir werden die Arbeit in Gruppen
aufteilen, eine Gruppe für jedes Fachgebiet. Ich werde gemeinsam mit den
Spezialisten in einer Gruppe sein, und wir werden direkt mittels Ton und Bild
mit jedem Team diskutieren, um die Probleme und Schwierigkeiten festzustellen
und um Pläne und Ziele zu bestimmen. Wir gehen von einer Gruppe zur anderen, vom
Übersetzungsteam zum Team der Bepflanzung der Hausdächer, dann zum Team der
kleinen Projekte usw. Wir teilen die Aufgaben ein, schlagen Lösungen vor und
reden über die verfügbaren Mittel und über andere Angelegenheiten, die alle
Teams jetzt brauchen.
Das ist genau das, was wir in den
nächsten Monaten machen werden. Das soll uns helfen, die Situation zu
analysieren, um Lösungen festzulegen. Wir haben Projekte und uns stehen Menschen
bei. Wir werden uns ab nächster Woche jeden Dienstag treffen. Der Vorteil dieser
Organisation ist, dass es uns möglich sein wird, über mehrere Stunden zu
kommunizieren. So haben wir dann den Rest der Woche Zeit für unsere Arbeit und
Aktivitäten. Der größere Vorteil ist aber, dass wir uns persönlich kennen
lernen. Wir werden uns zusammentun, die Arbeit mit mehr Elan organisieren und
eine stärkere Basis schaffen, damit wir im nächsten Jahr den Leuten unsere
Erfolge vorstellen können. Wir ähneln einem Haus, das sich in der Aufbauphase
befindet. Dessen Fassade ist bis zur Beendigung der Arbeit bedeckt, und wenn die
Arbeit fertig ist, werden die Vorhänge hochgezogen, und es scheint dem
Betrachter ein herrliches Bild. Das ist es, was wir in den nächsten drei Monaten
über das Internet machen werden.
Im Fernsehen werden wir uns auf das
spirituelle Potential konzentrieren, um dadurch die Motivation zu steigern. Im
Ramadan beginnen wir mit demjenigen, der uns am Teuersten ist: mit unserem
Propheten (s). Und dann fassen wir die Spiritualität und die Arbeit der
Lebensgestalter zusammen, damit wir nach dem Ramadan die Phasen der
Lebensgestalter mit neuem Elan und starkem Glauben fortsetzen.
Wir
können das heute als eine Station betrachten, und ich meine nicht damit, dass
dies die letzte Sendung der Lebensgestalter sein wird. Nein, es ist nur eine
Haltestation, bei der wir alle stehen bleiben, um uns zu treffen. Wir treffen
uns alle im Internet, um uns für unseren kommenden Weg zu einigen. Aber bevor
ich zum Ende dieser Sendung komme, möchte ich noch mal über die drei Versprechen
reden, die ich euch gegeben habe, denn wir werden nicht auseinander gehen, bevor
wir diese noch mal besprochen haben.
Das erste Versprechen ist der
Trainingskurs, den wir veranstalten wollen, um die Talente und Fähigkeiten zu
entdecken, die unsere Jugendlichen besitzen. Für diese Kurse haben sich viele
von euch angemeldet und die Anzahl der Personen, die sich bis jetzt angemeldet
haben, beträgt mittlerweile 10.000.
Das zweite Versprechen handelte von
der Umfrage zur Arbeitslosigkeit. Wir haben euch versprochen, dass wir eure
Stimmen in der ganzen Welt übertragen werden, wenn mehr als eine Million
Menschen bei dieser Umfrage mitmacht. Wir haben euch dreimal aufgefordert, die
Millionengrenze zu überschreiten. Wir haben es schon zweimal geschafft. Das war
zum einen das Projekt mit den Träumen und zum anderen mit dem Projekt der
Kleidersammlung. Heute möchte ich uns selbst gratulieren, denn wir haben 1,3
Millionen Umfragen erreicht, und die Umfrage ist immer noch am Laufen. Deswegen
werde ich mein Versprechen halten, und ich sage euch, dass wir am 21. August
eine internationale Konferenz veranstalten werden, bei der wir die Resultate der
Umfrage bekannt geben. An dieser Konferenz werden Interessenten der kleinen
Projekte in der arabischen und westlichen Welt teilnehmen. Diese Konferenz wird
in England veranstaltet, und sie wird auch über das Satelliten-Fernsehen
übertragen. Danach wird eine große Organisation für die Jugendlichen eröffnet,
um diesen unter die Arme zu greifen und ihnen die fünf wichtigsten Elemente zur
Verfügung zu stellen, die zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zum Aufbau der
kleinen Projekte gebraucht werden. Diese Elemente sind das Training, die
Finanzierung, das Marketing, das Bestimmen des Gewinnanteils, damit man weiß,
worin man investieren soll, und als letztes werden wir helfen, Druck auf die
Regierungen auszuüben, um die Steuern und die Zölle zu senken, damit die
Jugendlichen erfolgreich werden.
Das
dritte Versprechen ist ein Versprechen, das uns alle verbindet. Es ist das
Versprechen, das wir dem Propheten (s) vor Allah gegeben haben: Wir werden nicht
aufhören zu arbeiten bis zu unserem Tod, um den Aufschwung für die Muslime zu
erreichen. Wir werden uns Mühe geben, arbeiten und unser Versprechen immer
wieder erneuern. Wir machen das alles, um am Tag der Auferstehung zu denen zu
gehören, über die Allah gesagt hat: [Am Tage, da
du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, während (die
Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen...]
(57:12), denn sie haben ihre Versprechen gehalten:
[...Leute, die dem Bündnis, das sie mit Allah
geschlossen hatten, die Treue hielten...] (33:23). Wehe, ihr macht den gleichen Fehler, den ihr im letzten Jahr
gemacht habt, als das Programm Pause machte und ihr nicht mehr so viel getan
habt!
Das ist der Plan der
Lebensgestalter, und das ist auch die Zukunft der Lebensgestalter. Wir werden,
so Gott will, unsere Arbeit fortsetzen und unseren Glauben stärken, damit wir
mit zwei Flügeln fliegen können: dem Flügel des Fortschritts und dem Flügel des
Glaubens. Das Fernsehen wird den Glauben verstärken, und das Internet wird die
Lebensgestalter voranbringen.
Als letztes verlange ich von euch,
eine Tabelle zu führen. In dieser Tabelle werden auf einer Seite die Monatstage
eingetragen und auf der anderen Seite fünf Spalten: In der ersten Spalte steht
ein Nachtgebet pro Tag, in der zweiten Spalte einmal Koranlesen pro Tag, in der
dritten steht, Allah zu gedenken, und wenn es nur 5 Minuten am Tag sind, in der
vierten steht, eine halbe Stunde pro Tag zu laufen, und in der letzten, einmal
pro Woche ein Buch zu lesen. Einmal ein Buch über den Glauben, einmal über die
Geschichte des Propheten (s), einmal ein Buch über die Industrie und einmal über
Sozialwissenschaften.
Stellt euch vor, ihr schreibt jeden
Tag in diese Tabelle hinein und macht ein Zeichen für “erledigt“ in jeder
Spalte. Ich schwöre bei Allah, ihr werdet neue Energien in euch und in eurem
Körper spüren. Ihr werdet den Ehrgeiz und die Willenskraft spüren, um den
Aufschwung zu schaffen. Ich sage das aus Erfahrung. Ich wiederhole noch mal die
Komponenten der Tabelle:
- Ein Nachtgebet jeden Tag
- Koranlesen (einen bestimmten
Teil) jeden Tag
- Allah gedenken, zum Beispiel 5
Minuten pro Tag
- Eine halbe Stunde pro Tag laufen
- Ein Buch pro Woche lesen
So, nun sind wir am Ende dieser
Sendung angelangt. Was müssen wir jetzt sagen? Ich sage, dass die Umfrage immer
noch nicht zu Ende ist, und wir werden weitermachen, bis wir die 3 Millionen
geschafft haben. Und wir werden, so Gott will, diese Konferenz organisieren, um
der ganzen Welt unsere Stimme zu übermitteln. Danach gibt es noch die
Trainingskurse, die im Juli beginnen werden, zusätzlich zu dem, was uns noch an
Arbeit im Internet erwartet. Wir beten zu Allah, dass unser ganzes Denken nur
für Ihn ist, wir beten, dass Er uns mit der Treue zu Ihm bescheren wird und dass
Er mit uns zufrieden ist, wenn wir sterben. Wir beten, dass wir am Tag der
Auferstehung mit den großen Gefährten wiedererwachen, die den Islam mächtig
gemacht haben. Und wenn die Dunkelheit der Nacht noch tiefer wird, sagen wir,
dass die Morgendämmerung näher gekommen ist.
Ich hoffe, ich sehe euch im Guten
wieder.
Friede sei mit
euch und Allahs Gnade und Segen.
As-salamu aleikum wa
rahmatulallahi wa barakatuh.