Einleitung für die dritte Phase der Lebensgestalter



Der Charakter

SUNNAA’ AL-HAYAT

Lebensgestalter

 

Einleitung für die dritte Phase der Lebensgestalter[1]

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Lob sei Allah, dem Herrn der Welten

Allah segne und schenke dem Propheten Muhammad (s[2]) Heil.

Am Anfang jeder Folge hatte ich gesagt: Ihr seid willkommen. Dieses Mal aber sage ich: Wir haben euch vermisst. Wir haben euch seit Ramadan[3] vermisst. Daher will ich die Folge von heute – oder anders gesagt – die dritte Phase der Lebensgestalter mit liebevollen, geschwisterlichen und freundschaftlichen Gefühlen beginnen. Ich wünschte, ich könnte meine Hand aus dem Bildschirm strecken, um jeden Jugendlichen persönlich zu begrüβen und ihn anzulächeln. Ich will unsere Mütter und Väter begrüβen, ebenso unsere Frauen. Das soll nicht nur eine Begrüβung mit Händeschütteln sein, sondern vielmehr eine Vereinbarung. Sie soll bestätigen, dass wir für unsere Länder[4] und unsere Religion etwas machen wollen. Wir möchten einen Aufschwung in unseren Ländern bewirken und dazu beitragen.

 Diese Hände, die einander bei der Begrüβung festhalten, versprechen, sich Mühe zu geben, um ihrer Religion und ihren Ländern etwas Positives anzubieten. Auf diese Weise begrüβen sich die Hände hinter den Bildschirmen, obwohl wir einander nicht sehen können. Ich bin aber sicher, dass die Seelen zusammentreffen und einander die Hände halten. Denn am Tage der Auferstehung und im Paradies werden diese Hände einander begrüβen. Wir werden dann sagen, wir haben uns zwar nicht kennen gelernt, aber unsere Absichten hinter den Bildschirmen waren, dass wir etwas Positives für die Entwicklung unserer Länder schaffen wollten. Ich möchte gerne mit diesem Gefühl, das ich wirklich empfinde, diese Folge beginnen. Ich wünschte, ich könnte jede Person mit der Hand begrüβen, jeden Jungen umarmen und jedes Mädchen ermutigen. Oh Allah, nimm meine und eure Arbeit an und hilf uns dabei.

 Die dritte Phase der Lebensgestalter fängt an, aber bevor wir wirklich beginnen, will ich kurz etwas sagen. Ich will sagen: Meine Lieben, wir haben das Projekt der Lebensgestalter nicht gemacht, weil wir fleiβig und brav sind, oder damit wir von manchen Leuten Worte hören wie: Wie es Allah gefällt[5], das ist eine sehr gute Idee, gut gemacht oder bravo. Meine Lieben, es bleibt uns keine Alternative mehr auβer dem, was wir jetzt machen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und es gibt keine Hoffnung mehr auβer euch, liebe Jugendliche, die uns jetzt zuschauen, ihr auch, liebe Frauen, alle Zuschauer, die Jugendlichen der Lebensgestalter, die Studenten der Universitäten: Es bleibt uns keine andere Lösung.

Diese Folge ist eine Einleitung:

Die erste Folge ist eine Einleitung, in der wir erklären, was wir im kommenden Jahr – so Gott will – vorhaben, wenn Allah uns am Leben erhält und Wege öffnet.

Diese Folge könnt ihr aufnehmen und speichern. Sie wird in Textform auf unserer Website im Internet (www.amrkhaled.net) zur Verfügung gestellt. Denn diese Folge stellt den Rahmen für alles dar, was wir in diesem Jahr machen werden. Sie ist eine sehr wichtige Folge. Möglicherweise werden wir sogar im kommenden Jahr immer wieder von Zeit zu Zeit auf diese Folge zurückkommen. Dann werden wir sagen: Erinnert ihr euch daran, als wir vereinbarten, dass wir im nächsten Jahr auf diese Art und Weise arbeiten werden? 

Deshalb werden alle Vereinbarungen in dieser Folge stattfinden, und ab der nächsten Folge beginnt die eigentliche Arbeit in jedem Bereich des Aufschwungsprojekts. Aber heute gibt es auch einige Dinge zu tun. Denn es liegt viel Arbeit vor uns. Es ist keine Zeit mehr, die Hände in den Schoß zu legen. Es gibt kein Ausruhen mehr. Allah bezeugt, dass, seitdem das Projekt der Lebensgestalter begonnen hat, die Menschen keine Ruhe mehr finden können. Wenn Allah will, wird die Ruhe im Paradies sein. Aber wir bemühen uns in diesem Leben, einen Aufschwung zu erreichen.

Imam Ahmed Ibn Hambal[6] wurde einmal gefragt: „Wann genieβt der Mensch die Ruhe?“ Seine Antwort war: „Mit dem ersten Schritt in das Paradies. Vorher gibt es keine Ruhe.“ Wir werden im Projekt der Lebensgestalter mit voller Energie arbeiten, ohne Rast. Das war eine der Vereinbarungen, die wir heute am Anfang der Folge geschlossen haben, als wir unsere Hände bei der Begrüβung festgehalten haben. 

Diese Folge ist eine Einleitung für das Projekt der Lebensgestalter in diesem Jahr. Dabei werden wir ausführlich erklären, was wir machen werden und welche Bedingungen es gibt, um in diesem Jahr erfolgreich zu sein. Das werden wir in der zweiten Hälfte dieser Folge erfahren.

Also lasst uns mit der dritten Phase des Lebensgestalterprojekts beginnen. 

Nein! ... Dieses Wort, das ich gerade sagte, ist falsch ...

Ich habe gesagt: Wir beginnen die dritte Phase des Lebensgestalterprojekts ...

Falsch! ... Richtig ist: Lasst uns mit dem Projekt der Lebensgestalter beginnen! ...

Was?! ...

Ja ... Ja ... Richtig ist, dass heute der eigentliche Anfang der Lebensgestalter ist ... Heute! ...

Was war denn mit dem letzten Jahr? Das ist nicht die dritte Phase, sondern der eigentliche Anfang der Lebensgestalter. Tragt dieses Datum, den 22.02.2005, ein. Das ist das Datum von heute, vergesst es nicht. Wir werden uns immer daran erinnern und wir werden euch immer daran erinnern, auch nach 19 Jahren. Haben wir nicht gesagt, dass unser Projekt 20 Jahre dauern wird? Ein Jahr ist schon vorbei und 19 bleiben übrig.

Im vorigen Jahr haben wir versprochen, mit Beharrlichkeit zu arbeiten und ehrlich zu sein. Es waren Jugendliche der arabischen Welt und vielleicht auch der ganzen übrigen Welt, die ein besseres Leben in ihren Gesellschaften schaffen wollten und sich diese Idee in den Kopf setzten. Das haben wir im vorigen Jahr gemacht. Soll das bedeuten, dass das vorige Jahr, mit all den Bemühungen, die es enthielt, kein Teil des Aufschwungsprojekts war? War es nur eine Probe der Ernsthaftigkeit?

Ja ... So ist es ... 

Wie ist es denn mit den Projekten, die im letzten Jahr stattfanden? Die erste Phase und die zweite Phase, die Projekte der Rauchbekämpfung, die Projekte zum Schutz der Jugendlichen vor Drogen (Schützer der Zukunft) und die Projekte der Kleidersammlung. Was war das? Das alles war nur eine Probe der Ernsthaftigkeit. 

Erinnert ihr euch daran, als wir sagten: Lasst uns in das Flugzeug des Aufschwungs steigen und damit fliegen und dann, wenn wir im Flugzeug sind, und es beginnt, auf die Rollbahn zu fahren und zu fliegen, plötzlich erkennen wir, dass das Flugzeug leer ist! Wo sind die Leute? Sie sind weg! Wohin denn? Sie haben verschlafen! Das alles nur, weil wir vom vorübergehenden Enthusiasmus der Leute betrogen waren. Es gibt keinen Aufschwung ohne Geduld und Aufopferung. Deshalb habe ich immer im vorigen Jahr von euch verlangt, standhaft zu bleiben! Deshalb haben wir im letzten Ramadan für einen bestimmten Plan zusammengearbeitet. Wir haben die Geschichten der Gottesgesandten erzählt und dabei herausgefunden, dass das Geheimnis hinter deren Erfolg und dem ihrer Anhänger – und auch der Grund für den Beistand Allahs, des Segensreichen und Erhabenen – aus Geduld, Aufopferung, festem Willen und Ernsthaftigkeit besteht.

 Das letzte Jahr stellte die Grundlage dar. Ich hatte Angst, die Leute mit schönen Worten zu begeistern und dann finden wir keinen, der mitarbeitet.

Oh Allahs Prophet, ich will dir Treue schwören, aber ...

Kennt ihr einen Mann namens Bischr, der voller Begeisterung zum Propheten (s) gegangen ist und sagte: „Oh Allahs Prophet, gib mir die Hand und ich schwöre dir Treue, um den Islam zum Sieg zu führen.” Da der Prophet (s) ein Kenner der Seelen ist, sah er ihn an und sagte: „So Bischr ... dein Blut wird flieβen und dein Pferd wird getötet ...” Warum wollte der Prophet (s) ihm Angst machen? Wegen seiner Begeisterung. Wusste Bischr wirklich, worum es geht?

Der Mann zog seine Hand ein bisschen zurück und sagte: „Oh Allahs Prophet, ich schwöre dir Treue, aber ich kann das Almosengeben[7] und den Dschihad[8] nicht leisten” also alles auβer diesen beiden Dingen. Der Prophet (s) drückte Bischrs Hand und sagte: „Oh Bischr, keine Almosen und kein Dschihad, womit gelangst du dann ins Paradies?”

Versteht ihr, liebe Leute? Deshalb war ein ganzes Jahr erforderlich, als Probe der Ernsthaftigkeit. So wollt ihr eine Anzahlung bezahlen? Wir sollten sicher sein, dass ihr die Worte ernst meint. Deshalb haben wir ein ganzes Jahr zusammengearbeitet. Wir sagen: Heute, der 22.02.2005, ist der eigentliche Beginn für das Projekt der Lebensgestalter. Der eigentliche Anfang des Aufschwungprojekts.

Aber was ist mit all dem, was schon passiert ist?

Ich weiß, dass einige Jugendliche sagen, was ist mit allem, worum wir uns im letzten Jahr bemüht haben? Ist das sinnlos und nutzlos verloren? Nein, liebe Leute! Was letztes Jahr passiert ist, ist eine große Sache. Bei Allah, wir haben großen Erfolg in der ersten und zweiten Stufe erzielt. Tausende und Millionen haben daran teilgenommen. Es ist hervorragend, dass die Idee des Aufschwungs in aller Munde ist, wobei es früher nur ein Wort war.

Im letzten Jahr ist bereits eine feste Vereinbarung abgeschlossen worden. Jugendliche haben sich entschieden, einen Aufschwung für ihre Länder zu verwirklichen. Sie haben einen großen Erfolg erzielt. Sie haben ihren Ernst bewiesen und haben an Projekten mitgewirkt. Wir sprechen nicht über zehn oder Hunderte, sondern über Tausende, sogar über Hunderttausende. Nein, wir sprechen über eine Million. So viele haben bei uns zweimal mitgemacht, einmal beim Projekt der Kleidersammlungen und einmal bei der Abstimmung über die Zukunftspläne. Somit haben wir etwas Großartiges erreicht. Wir fühlen, dass es sich im letzten Jahr ereignet hat. Das letzte Jahr war das Jahr der Vorbereitung. Wir können jetzt sagen, dass wir mit dem Projekt des Aufschwungs anfangen können. Leute, das letzte Jahr war nicht nutzlos!

Das letzte Jahr und die Al-Ansar[9] (r[10]): 

Was im letzten Jahr passiert ist, gleicht dem, was mit den Ansar passiert ist. Wisst ihr, wie die Ansar Muslime geworden sind? Am Anfang sah der Prophet (s) sechs Jugendliche dasitzen. Sie sind ebenfalls Jugendliche, bemerkt ihr das? Er ging zu ihnen und lernte sie kennen. Er fragte sie, ob er ihnen den Islam zeigen soll. Sie akzeptierten und der Prophet (s) begann, ihnen den Islam zu zeigen. Die sechs Jugendlichen sahen einander an. Sie entdeckten, dass er der Prophet ist, über den sie von den Juden in Medina gehört haben. Sie wurden Muslime: Lass uns, unser Prophet, dir Treue schwören! Komm mit uns nach Medina! Nein! ... aber warum? Der Prophet (s) forderte von ihnen, dass sie gehen und nächstes Jahr zurückkommen. Aber warum? Habt ihr bemerkt, dass er ihnen keinen bestimmten Termin gab? Daher kamen sie zum selben Ort und am selben Termin, um ihn zu treffen. Hat der Prophet (s) nicht die Möglichkeit gesehen, dass sie nicht zurückkommen? Doch! Also, warum hat der Prophet (s) nicht das Bündnis mit ihnen abgeschlossen? Besonders, da die Muslime diese Jugendlichen brauchten und die Lage in Mekka schwierig war. Warum ging der Prophet (s) nicht mit ihnen? Es war eine Probe, um ihren Ernst zu testen. Was wäre passiert, wenn er mit ihnen gegangen wäre und sie danach die Muhadschirin[11] nicht unterstützt hätten. Das wäre nur eine Möglichkeit. Geht der Prophet (s) mit ihnen und kommt dann zurück? Nein, der Ernst sollte bewiesen werden.

Also gehen sie und nächstes Jahr kommen sie zum selben Ort zurück. Wenn sie zurückkommen, wird es gut, und wenn sie nicht zurückkommen, ist das ihre Sache. Der Prophet (s) erinnert sich an den Termin und sie erinnern sich auch. Oh, welche Ernsthaftigkeit! Sie trafen sich am selben Ort und zum selben Termin. Sie waren aber nicht mehr sechs, sondern schon zwölf und sagten: Unser Prophet, gib uns deine Hand, um dir Treue zu schwören. Der Prophet (s) gab ihnen die Hand. Sie versprachen ihm, dass sie beten, fasten und keine Sünde begehen würden. Er ließ sie gehen und nächstes Jahr zurückkommen. Die Sache sollte Schritt für Schritt vorangehen. Der Prophet (s) ließ sich nicht durch kurzfristigen Eifer täuschen. Obwohl sie zu mehr bereit waren als sie versprochen hatten,  sollten sie weggehen und nächstes Jahr zurückkommen. Der Prophet (s) schickte einen Mann mit ihnen, um sie zu unterrichten, Mussa’b Ibn Omeir. Er war so jung wie sie.

Sie gingen und nächstes Jahr kamen sie zum selben Ort zurück. Sie waren jetzt 73 Männer und 2 Frauen. Jetzt war es möglich, dass sie ihre Hände ausstrecken und dem Propheten (s) Treue schwören konnten. Der Prophet (s) streckte seine Hand aus und die 73 Männer und 2 Frauen streckten ihm ihre Hände entgegen. Der Jüngste unter ihnen, Assa’ad Ibn Zorara[12], sagte: „Bedenkt genau, was ihr dem Mann versprecht? Ihr versprecht ihm, unsere Feinde zu bekämpfen. Falls ihr ihn verlassen wollt, verlasst ihn jetzt!“ Sie schauten den Propheten (s) an und sagten: „Was bekommen wir, wenn wir das machen?“ Er sagte: „Das Paradies“ und schwieg. Dann sagten sie: „Die Verbindung wird Bestand haben! Wir werden sie nicht auflösen! Strecke deine Hände aus, Prophet!“ Dann standen alle auf und stritten darum, ihre Hände dem Propheten (s) als erste zu geben. Sie dachten, wer zuerst die Hand gibt, geht zuerst ins Paradies. Sie haben einander fast getötet, indem sie  sich gegenseitig niedertraten.

Also, womit wir uns letztes Jahr beschäftigt haben, war eine große Sache. Es war eine Probe des Ernstes. Heute ist der 13. Muharram[13], der 22. Februar. Es ist ein echter Beginn, nachdem die Leute ihren Ernst bewiesen haben.

Das Wichtigste ist nicht, wer es zuerst macht, sondern, wer es ehrlich macht:

Was ist mit den Leuten, die letztes Jahr nichts gemacht haben? Und mit den Leuten, die uns zum ersten Mal hören oder die uns letztes Jahr nur zugeschaut haben und sagten: „Es nützt nichts. Es wird keinen Erfolg geben.“ Wir sagen zu diesen Leuten: „Kommt mit uns und gebt auch ihr uns eure Hände, um einen Vertrag mit uns für Allah abzuschließen!“ Es ist nicht wichtig, wer es zuerst macht, sondern wer es ehrlich macht. Vielleicht steigt heute eine Person in den Zug des Aufschwungs ein, gebt uns seine Hand und schließt einen Vertrag für Allah ab. So eilt er den anderen voraus, die ihm im letzten Jahr vorausgeeilt sind. Er wird beharrlicher und treuer. Es ist nicht wichtig, wer zuerst kommt.

Omar Ibn Al-Chattab[14] ist, fünf Jahre nach den ersten Muslimen, zum Islam übergetreten. Er überholte mit seinen Taten viele Muslime und wurde Al-Faruk. Das Gleiche gilt für Chalid Ibn Al-Walid[15], der sehr spät nach vielen Leuten Muslim wurde. Er wurde aber das scharfe Schwert Allahs.

Ihr Leute, die uns zum ersten Mal hört, gebt uns eure Hände und lasst uns von heute ab einen Vertrag abschließen! Das letzte Jahr war nur eine Probe der Ernsthaftigkeit. Egal, ob ihr daran teilgenommen habt oder nicht. Gebt uns eure Hände und lasst uns Allah versprechen, den Aufschwung unserer Länder zu gestalten. Wir begegnen Allah am Jüngsten Tag und unsere Hände leuchten. [Am Tage, da du die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sehen wirst, während (die Strahlen) ihres Lichts vor ihnen und zu ihrer Rechten hervorbrechen(heißt es): "Eine frohe Botschaft (sei) euch heute (beschieden)! In den Gärten, durch die Bäche fließen, werdet ihr auf ewig weilen. Das ist der gewaltige Gewinn."] (57:12)

Es ist wichtig, dass wir Allah mit erhobenen Händen begegnen und dass wir etwas für den Aufschwung gemacht haben.

Am Anfang habe ich euch gesagt, dass heute der echte Beginn ist. Was wird passieren? Was wird getan werden? Wir werden es später sehen. 

Jetzt erst zu den Errungenschaften:

Wir haben einen Vertrag abgeschlossen und uns die Hände gegeben, dass wir alle den Aufschwung gestalten werden. Wir alle, ob wir zum ersten Mal die Sendung hören oder ob wir letztes Jahr teilgenommen haben. Ich weiß, dass einige Leute sagen: „Du sagst, dass das letzte Jahr das Jahr der Grundlage war und dass wir das und das gemacht haben. Also was ist eigentlich letztes Jahr passiert?“

Es gab fünf Projekte im letzten Jahr, die wir erreicht haben. Damit ist bestätigt, dass wir wichtige Schritte gegangen sind und eine Probe für unsere Ernsthaftigkeit abgelegt haben, und dass wir uns bewegen. Aber was sind diese fünf Projekte?

Das erste Projekt: Schade uns nicht mit deinem Rauchen! 

Daran haben 70 000 Personen teilgenommen. Wir wissen diese Zahl durch die Zahl der Personen, die das Plakat des Projekts heruntergeladen haben, das in der ganzen arabischen Welt aufgehängt wurde. 

Das zweite Projekt: Die Zukunftsschützer im Kampf gegen die Drogen.

Es haben bei diesem Projekt 20 000 Personen teilgenommen. Sie haben schon angefangen, aktiv mitzuwirken, und es läuft immer noch im Libanon, Bahrain, Katar und England.

Das dritte Projekt: Kleidersammlungen.

Es wurden bisher eine Million Säcke gesammelt, es können auch mehr sein.

Das vierte Projekt: Zusendung der Zukunftspläne (wie unsere Länder in zwanzig Jahren sein sollten). 

Bei uns kamen 700 000 Beiträge an, die alle im Internet aufgezählt und zusammengefasst wurden. Alle diese Vorstellungen und Träume sind auf unserer Webseite zu finden.

Das fünfte Projekt: Die Abstimmung über die wichtigen und weniger wichtigen Zukunftspläne. 

Es haben eine Million Leute bei den Abstimmungen mitgemacht. Diese Zahlen wurden durch einen Zähler errechnet.

Dies sind die Ergebnisse, die wir im letzten Jahr geschafft haben. Dies ist der Boden, auf dem wir heute stehen. Als wir mit den Lebensgestaltern angefangen haben, sagten wir, dass wir bestimmte Ziele schaffen wollen, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir noch nichts in der Hand. Jetzt stehen wir auf festem Boden und haben fünf klare Ergebnisse erzielt. Wir sind sehr froh, dass wir sie geschafft haben.

Bleiben wir realistisch, was bis jetzt getan wurde, ist sehr wenig. Wenn wir ehrlich sind, was letztes Jahr geschehen ist, kann man als eine Probe ansehen, dass wir es ernst meinen. Damit erreichen wir aber keinen Aufschwung. Durch Kleider sammeln und Poster aufhängen erreichen wir keinen Aufschwung, oder sehe ich das falsch? Was bisher gemacht wurde, reicht nicht für den Aufschwung. Wir sind Realisten; zwar verstehen wir, dass wir großartige Ergebnisse erzielt haben. Dennoch sind diese großartigen Resultate nur eine Probe dafür, dass wir es ernst meinen. Wir haben uns über diese Ergebnisse gefreut, ich persönlich habe mich über sie gefreut, aber ich weiß auch, dass sie nicht den Aufschwung machen, deswegen sollte uns diese Freude nicht blenden. 

Könnt ihr euch noch an die erste Folge der Lebensgestalter erinnern? Wir haben damals gesagt, dass der Anfang ein junger Mensch ist, der mit zehn Fesseln gekettet ist: Negativität, kein Ziel im Leben, etc. Dieser Jugendliche war in einem dunklen Zimmer. Wir sind zu ihm hineingegangen und haben ihm gesagt, dass er aus diesem dunklen Zimmer herauskommen soll. Dies war die erste Phase. Sehen wir uns diesen Film noch mal an, aber aus einer anderen Sicht. Sehen wir mal, was im letzten Jahr geschafft wurde, die Jugendlichen, die in diesem Film eine Rolle gespielt haben, und auf die wir sehr stolz waren.

Aber wir müssen in der Wirklichkeit bleiben, diese Jugendlichen sind noch am Beginn ihres Lebens. Vielleicht sind die meisten unserer Zuschauer, die uns jetzt zusehen, es auch. Jungen und Mädchen, die gerade erst die Uni absolviert haben. Oder die immer noch an der Uni studieren. Manche sind immer noch Schüler. Es gibt auch welche, die gerade erst die Uni absolviert haben und die noch keine Erfahrung haben, die vielleicht auch kein eigenes Geld haben und noch nicht angefangen haben zu arbeiten. Es kann auch sein, dass ihre Eltern noch für ihren Unterhalt sorgen. Nur die wenigsten, die in der letzten Zeit bei den Lebensgestaltern mitgearbeitet haben, haben viel Erfahrung. Die Mehrheit waren junge Leute, die gerade die ersten Schritte im Leben machen, und denen noch viele Dinge fehlen wie zum Beispiel Erfahrung, was eigentlich auch das Wichtigste ist. Es fehlen ihnen auch die Mittel oder die Entscheidungsbefugnis. Denn wie gesagt, ihre Eltern kommen noch für sie auf, sie haben keine eigenen Mittel, oder sie können noch keine eigenen Entscheidungen fällen.

Leute! Tatsache ist, dass wir keinen Erfolg erreichen können, wenn wir nur auf den Enthusiasmus und den Eifer der jungen Leute bauen. Die Erfahrung muss mit dem Enthusiasmus verbunden sein, um den Aufschwung zu erreichen. Ohne diese zwei Elemente gibt es keinen Aufschwung. 

Wieso aber habe ich euch das alles nicht am Beginn der Lebensgestalter erzählt? Und wieso haben wir uns in der Vergangenheit nur auf den Enthusiasmus und den Eifer der Jugend konzentriert? Hätte ich euch am Anfang gesagt, als wir noch in dem dunklen Zimmer waren, wie der Jugendliche im Film, dass das ganze Projekt Erfahrung, Geld und Regierungen braucht, wäre dieser Jugendliche erst gar nicht aus diesem dunklen Zimmer gekommen. Er wäre stehengeblieben, hätte die Hände in den Schoß gelegt und zu sich gesagt, dass das Ganze zu schwierig ist. Stattdessen ist er aus diesem Zimmer herausgekommen. Jetzt können wir mit ihm richtig reden. Wir können ihm und der Welt sagen, dass wir Schritt für Schritt vorgegangen sind, dass die erste und die zweite Phase am meisten auf den Enthusiasmus und auf die Ernsthaftigkeit der Jugend konzentriert waren.

Diese Folge ist sehr wichtig. Das Wichtigste in dieser Folge: Wir brauchen erfahrene Leute, die bei uns mitmachen. Wir brauchen Partner für die Lebensgestalter. Das ist die Voraussetzung für den Erfolg der dritten Phase. Wir können nicht erfolgreich sein, wenn wir niemanden haben, der der Jugend ein Partner ist. Ohne Zusammenarbeit mit Leuten, die Erfahrung und Geld besitzen in jeder Art, und auf jeder Ebene, und ohne die ehrlichen Leute in unserem Land können wir nicht gewinnen. Wer wird aber diese Kontakte herbeiführen? Dies kann jeder von euch machen: du von den Lebensgestaltern, du die Hausfrau in deiner Familie und ihr jungen Leute. Sucht in eurer Familie und erstellt eine Liste mit den Namen der Familienmitglieder. Wir sehen, in welchen Bereichen wir den Aufschwung machen möchten und wir werden euch diese Bereiche jetzt vorstellen. Dann sehen wir, wer von der Familie von diesen Bereichen etwas versteht. Wir brauchen den, der Erfahrung hat in einem dieser Bereiche, als Partner. Wir suchen den Onkel, den Cousin, der als Staatssekretär arbeitet, oder den anderen Cousin, der eine Farm besitzt. Wir suchen auch die Tante, die einen Magister-Abschluss über die Lage der Frau und die Verbesserung dieser Lage gemacht hat. Wir werden in der Familie und in der Schule suchen.

Ihr Schüler auf dem Gymnasium, bemüht euch um euren Schulleiter oder um den Direktor! Bemüht euch darum, wie ihr ihn dazu veranlassen könnt, ein Partner der Lebensgestalter zu werden, damit wir die Bildung verbessern können! 

Studenten an den Universitäten! Seht, wie viel ihr von eurem Uni-Professor profitieren könnt, der mit wissenschaftlicher Forschung beschäftigt ist und uns nicht gesehen hat, der weder das Projekt vom Aufschwung noch die Lebensgestalter gesehen hat, der auch nicht weiß, wovon wir reden, aber uns und sein Land liebt. Sein Problem ist, dass er denkt, der Enthusiasmus der Jugend sei unbedacht. Wie können wir ihn überzeugen, unser Partner zu werden?

Wenn wir in die Moscheen gehen, finden wir ältere Männer, die dort sitzen. Wir finden auch junge Männer, die aber nicht mit den Älteren sprechen. Die Älteren sind schon in Rente gegangen, sie haben ihre Erfahrung mitgenommen und finden keinen, dem diese Erfahrung von Nutzen ist. Wie können wir sie kennenlernen, damit ein Dialog zwischen den verschiedenen Generationen in der Moschee entsteht? Wir wollen sie um ihre Hilfe bitten, und sie nach ihren Erfahrungen fragen. Wir wollen, dass die Älteren und die Jüngeren sich zusammentun, dass wir die Erfahrung der Älteren nehmen und sie bei den Lebensgestaltern einbringen. Die Älteren bekommen auf diese Weise wieder Hoffnung im Leben, nachdem sie viel Freizeit hatten und ohne Beschäftigung waren. Sie hatten nichts zu tun, außer in die Moschee zu gehen, zu beten und dann wieder nach Hause zu gehen. Sie verehren Allah, aber sie wünschen sich, dass sie jemandem mit ihrer Erfahrung nützen können, damit sie Allah richtig verehren können. Wir sind es, die ihnen helfen werden, es zu tun.

Sucht nach den ehrlichen Ministern oder Unterstaatssekretären, die ihr in euren Ländern kennt. 

Sucht in unseren Ländern die Wohltätigkeitsorganisationen oder die Organisationen, die für den Aufschwung arbeiten, und findet heraus, wie wir sie dazu bewegen können, unsere Partner zu werden. Wir können keinen Erfolg haben ohne Partner. Unsere Wissenschaftler, die im Ausland leben, sie leben da im Westen und dort – in Kanada, Deutschland, Frankreich, England usw. – können wir nicht von ihnen profitieren? Wie können wir sie bitten, uns bei unserem Aufschwung zu helfen?

Ihr werdet einen Bericht auf unserer Webseite www.amrkhaled.net finden, auf Arabisch und Englisch. Druckt diesen aus, und gebt ihn diesen Leuten weiter, damit ihr ihnen unser Projekt vom Aufschwung erklärt. 

Ihr werdet auch drei kleine Zusammenfassungen finden, die über das Thema „Die Lebensgestalter und was sie alles erreicht haben” berichten. Diese Berichte haben wir euch zur Verfügung gestellt, damit ihr sie euren Vätern, Müttern, Onkeln sowie den erwähnten Ministern und Geschäftsleuten zeigt. So zeigen wir ihnen unser Projekt und fragen sie, ob sie mitmachen wollen. 

Wir wollen Partnerschaften schaffen. Wir wollen den Leuten sagen: Legt eure Hände in unsere. Dies ist die Bedingung für den Erfolg in der dritten Phase. Wir haben schon damit angefangen. Erinnert ihr euch noch, als ich euch im Programm sagte, dass ich ein Projekt starten möchte, und dass ich es „Die Beschützer der Zukunft” nennen will? Zu der Zeit dachten wir auf folgende Weise: Es muss Leute geben, die bei uns mitmachen. Wir wollten in den Schulen und in den Universitäten Kampagnen starten für den Kampf gegen die Drogen. Deswegen suchten wir Leute, die uns dabei helfen. Denn ein Fernsehprogramm kann nicht alleine den Kampf gegen die Drogen aufnehmen. 

Nach unserem Aufruf, haben sich die Polizei von Dubai und die UN (das örtliche UN-Büro im Mittleren Osten) bei uns gemeldet, um bei uns mitzuhelfen. Es hat ein Treffen gegeben, wo ein Vertrag zwischen den drei Partnern unterschrieben wurde. Was veranlasst die UN dazu, ein Abkommen mit den Lebensgestaltern zu unterschreiben? Weil die Vereinten Nationen wissen, dass der Erfolg von irgendeinem Projekt nur dann zu schaffen ist, wenn die Jugend mit den Behörden zusammenarbeitet.

Ich zeige euch einen Teil von der Unterzeichnung des Abkommens zwischen uns,  der Polizei von Dubai und der UN, damit ich euch begreiflich machen kann, wie wir in der dritten Phase denken. Der Film zeigt, was wir auf diese Weise erreicht haben, und vielleicht erreicht man noch viel größere Ziele.

Leute! Wir haben einen großen Ehrgeiz. Könnt ihr euch noch daran erinnern, als wir mit dem Projekt der Zukunftsschützer angefangen haben? Ich schwöre bei Allah, ich war an diesem Platz, als ich euch sagte, wir werden die Jugendlichen ausbilden und wir werden mit den Zukunftsschützern beginnen. In jeder Schule und in jeder Uni wird es eine Person geben, die dafür ausgebildet ist. Damals hatte ich noch nichts in der Hand, ich hatte nur den Traum. Am nächsten Tag hat sich die Polizei von Dubai gemeldet, und am Tag darauf die UN und so wurde ein Abkommen getroffen. Die Träume von gestern sind heute wahr geworden. Und der Traum von heute wird, so Gott will, auch wahr werden. Ich sage es euch, denn wir müssen diese Hoffnung haben.

Die dritte Phase in Details:

Ihr habt uns eure Träume, Gedanken und Vorschläge geschickt. Diese umfassten 23 Entwicklungsgebiete. So haben wir für jedes Gebiet einen Ausschuss aus Fachleuten aus der gesamten arabischen Welt sowie aus Muslimen und anderen Arabern, die im Ausland leben, eingesetzt. In der Landwirtschaft zum Beispiel haben wir Universitätsprofessoren und Geschäftsleute aufgesucht. Dies gilt auch für die Industrie sowie für alle anderen Gebiete. Alle diese Menschen helfen uns freiwillig und wollen keine Gegenleistung für ihre Dienste, denn sie wollen unsere Partner beim Projekt des Aufschwungs sein. Da dieser Aufschwung uns alle angeht, bestehen unsere Ausschüsse sowohl aus Muslimen als auch aus Christen.

Die Ausschüsse haben sich für 2 Monate versammelt, um eure Ideen zu untersuchen, weil diese uns sehr viel bedeuten. Die Ausschüsse sortierten zunächst die Ideen nach Prioritäten. Dies sollte niemanden irritieren, denn es gab Vorschläge, die machbar waren und andere, die es nicht waren. Schlieβlich war dies die Meinung der Experten, auf die wir hören sollen. Am Ende der 2 Monate haben die Fachleute ein Projekt für jedes Gebiet ausgearbeitet. Mit diesen Projekten wollen wir gleich anfangen.

Anschlieβend veranstalten wir für jeden Bereich ein Treffen mit den Zuständigen aus den entsprechenden Behörden sowie mit Institutionen und Stiftungen, die sich mit dem betreffenden Bereich des Aufschwungs beschäftigen. Somit haben wir die Ideen der Jugendlichen, der Fachexperten und der amtlich Zuständigen gesammelt. In der heutigen Folge wird eine Szene aus der Versammlung der industriellen Entwicklung gezeigt. In dieser Versammlung kamen viele aus Ägypten, Syrien, Saudi-Arabien, sowie aus dem Sudan, dem Jemen und der ganzen arabischen Welt zusammen, um ihre Meinung zu den Lebensgestalterprojekten mitzuteilen.

Auf diese Weise könnt ihr euch die Mühe, die in diese Arbeit gesteckt wurde, vorstellen. Mein Ziel ist nicht, irgendeine enthusiastische Sendung zu machen, sondern tatsächlich Arbeit zu leisten, wobei wir wissenschaftlich erforschte Methoden anwenden. Zum Beispiel haben wir als Erstes die Gedanken und Ideen der Jugendlichen gesammelt, dann haben wir uns von Experten beraten lassen. Als Folge davon ist ein Projekt in jedem Gebiet des Aufschwungs entstanden. In der nächsten Folge werden wir mit dem Thema der Produktion und dem Arbeitslosenproblem anfangen. Unser Hauptanliegen ist die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, deshalb werden wir zeigen, wie dieses Problem in den verschiedenen Bereichen der Industrie, der Landwirtschaft, der Gesundheit und Umwelt, der Ausbildung und des Tourismus in Glauben und Annäherung an Allah, den Gepriesenen den Erhabenen, zu lösen ist. Wir werden auf jeden Bereich eingehen und euch die wissenschaftliche Arbeit zeigen, die von Millionen von Menschen, Experten und Zuständigen darin gesteckt wurde.

Was sind denn die Projekte dieses Jahres? 

Ausgangslage war, dass wir 23 Bereiche des Aufschwungs hatten. Diese wurden auf 11 reduziert, denn wir haben einige Bereiche auf Grund des engen Zusammenhangs miteinander verknüpft. Beispielsweise stehen Gesundheit, Sport und Umwelt in einer engen Beziehung zueinander, deshalb haben wir diese 3 Bereiche zu einem einzigen Gebiet zusammengefasst.

Nun werden wir euch die Bereiche vorstellen. Diese werden jeweils das Thema der nächsten Folgen sein. Jetzt stellen wir euch das Arbeitsprogramm bis zum Ende des Jahres vor. Die Themen werden jeweils in einer oder zwei Folgen behandelt werden. Anschlieβend werden wir uns auf ein Projekt einigen, in dessen Rahmen die Jugendlichen uns helfen, Partner und Fachleute zu finden. Dann können wir gleich mit dem Projekt anfangen, vertrauend auf Allahs Hilfe und Rechtleitung. Im Folgenden fängt die Entwicklung und der Aufschwung in dem jeweiligen Bereich an. Dies ist unser Arbeitsplan für dieses Jahr.

Die Bereiche des Aufschwungprojekts:

 Die Bereiche geordnet nach den entsprechenden Folgen sind:

  1. Arbeitslosigkeit

  2. Industrie

  3. Landwirtschaft

  4. Ausbildung

  5. Gesundheit und Umwelt

  6. Frauen

  7. Soziale Stabilität und Familie

  8. Kultur und Kunst

  9. Wissenschaftliche Forschung

  10. Technologie

  11. Die Vereinigung unserer Länder

Das sind die Folgen, die im Laufe des Jahres ausgestrahlt werden. Wir werden ebenfalls die Verbindung zwischen den genannten Bereichen und unserem Glauben hervorheben und zeigen, wie wir durch diese Projekte Allahs Wohlgefallen erlangen können. Am Ende jedes Themas wird das entsprechende Projekt vorgestellt und anschlieβend werdet ihr befragt: Wer möchte dieses Projekt übernehmen und die nächsten 20 Jahre dafür leben? 

Nach der dritten Phase

Leute! Als ich euch am Anfang der Folge gesagt habe, dass wir zusammenarbeiten müssen, wollte ich euch damit keine schwierigen Aufgaben erteilen, sondern ich wollte, dass zumindest jeder Jugendliche und jede Frau, selbst die Abiturienten, die über wenig Zeit verfügen, ihren Freunden und Bekannten von unserer Sendung erzählen und ihnen sagen, dass sie sie anschauen sollen und uns bei unserem Plan helfen. Ebenfalls können die Frauen die Lebensgestalterbroschüren an ihre Bekannten und Verwandten verteilen und sie auffordern, die Broschüre zu lesen und mitzumachen, denn ohne diese Beiträge werden wir keinen Erfolg erzielen können.

Erst wenn wir Erfolg haben und viele Partnerschaften geknüpft haben, werden die Jugend und die Frauen der arabischen Welt die Idee der Entwicklung und des Aufschwungs am Ende des Jahres verinnerlicht haben, worauf wir letztendlich abzielen. Wir wollen, dass die Menschen über die Entwicklungsidee reden, und dass sie den Weg zu ihren Herzen und Köpfen finden. Am Ende der dritten Phase wird diese Idee sich in der ganzen arabischen Welt und sogar im Westen durch unsere Kinder, die dort leben, verbreitet haben. Erst dann wird die Entwicklung zum Traum und Lebensziel bei den Jugendlichen werden. Jeder Jugendliche kann sich einen von den Bereichen, die wir festgesetzt haben, auswählen, an dem er gern arbeiten möchte. Dann schlieβt er vor Allah den Bund, dass – obwohl er nicht frei von Sünden ist – für die Entwicklung seines Landes leben und an dem Bereich, den er ausgewählt hat, arbeiten wird. Wir werden nicht ewig so dastehen, seufzen und sagen: Das ist eben so! Und wie kann eine Entwicklung je entstehen! Mit dieser Einstellung können noch 100 Jahre vergehen, ohne dass sich irgendetwas bewegt und ohne jegliche Aussicht auf Entwicklung. Wenn ihr diese Einstellung habt, wer wird dann mit der Entwicklung anfangen? Und wenn wir es nicht schaffen, wer dann?? Wir sind diejenigen, die die Entwicklung schaffen werden, so Gott will. Nichts ist „unmöglich“!

Wisst ihr, womit ich die dritte Phase vergleiche? Wir sind wie jemand, der einen Weg zu einem Fluss öffnen will. Wir knüpfen Kontakte und schlagen ein Projekt vor, dessen Idee von den Jugendlichen stammt, und das von Experten und Wissenschaftlern geprüft und geplant wurde, dann öffne ich euch den Weg, damit das Wasser flieβen kann. Also schlagt diesen Weg ein und arbeitet in der Landwirtschaft, in der Industrie usw.

Wir wollen einen Aufschwung in unseren Ländern erreichen. Irgendwann werden die Lebensgestalter als Sendung zum Ende kommen. Denn wir haben ja einen 20jährigen Plan vor uns und es kann nicht sein, dass eine Sendung 20 Jahre läuft. Jedoch werden die Lebensgestalter als Entwicklungsidee weiterleben, für die wir leben werden. Dafür haben wir einen Bund geschlossen und uns die Hände darauf gegeben.

Aber was ist unsere Rolle? Wir öffnen den Weg, damit der Fluss fließen kann. Unsere Jugend wird damit aufwachsen, ein Ziel zu finden und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu erweitern. Somit werden unsere Projekte immer gröβer und das Wasser wird fließen. Nach einem Jahr, zwei oder drei Jahren werden die Projekte wachsen und blühen wie eine Pflanze und dies in jedem Bereich. Die Regierungen werden uns dabei helfen und die Arbeit koordinieren.

 Auch die Geschäftsleute werden die Jugendlichen unterstützen, wenn sie bemerken, dass diese es Ernst meinen und Erfolg haben, was zum Wachstum der Projekte beiträgt. Ihr werdet sehen, dass sie sich bei uns beteiligen, weil wir den richtigen Weg gehen. Dies gilt auch für die internationalen Organisationen. So können wir den Entwicklungstraum vor unseren Augen wachsen sehen.

 Als Folge davon wird in wenigen Jahren die Arbeitslosigkeitsrate von 35% auf 5% sinken. Wir stellen unsere Medizin selbst her, essen unser eigenes Korn, dessen Samen mit unseren Händen gepflanzt wurde, anstatt es zu importieren. Die Moscheen werden zur Zeit des Morgengebets genauso mit Betenden gefüllt sein wie zum Freitagsgebet und die Liebe findet ihren Weg wieder zu unseren Häusern und in die Familien.

Wir werden Erfolg erzielen, so Gott will

Ich weiß, dass es Leute gibt, die sich über das, was ich hier erzähle, lustig machen. Aber ihr werdet sehen, dass etwas geschehen wird. Und die Hoffnung ist sehr, sehr groß. Ich schöpfe diese Hoffnung von Allah, dem Segensreichen und Erhabenen. Ich lese sie von den Augen der Jugendlichen ab, die ich voller Einsatzfreude und Ernsthaftigkeit vor mir sehe, und von ihrem Entschluss, sich zu beteiligen. Ich schöpfe die Hoffnung auch von den Frauen und Mädchen, die voller Eifer und Ernsthaftigkeit sind, und auch von den älteren Frauen, denen es schwer fällt, sich zu bewegen, und die trotzdem sagen, dass sie bei den Lebensgestaltern dabei sind. All diese Menschen geben der Hoffnung einen Schub und wir sollten sie beibehalten.

 Wie können wir denn hoffnungslos sein, wo doch Allah (der Segensreiche und Erhabene) der Herr des Universums ist? Wie können wir hoffnungslos sein, wo doch unser Buch ein erhabenes Buch, der heilige Koran, ist? Wie können wir hoffnungslos sein, wo wir doch die würdevollste Lebensart auf der ganzen Welt haben? Wie können wir hoffnungslos sein, wo wir doch sehen, wie die Jungen und Mädchen Allah (den Segensreichen und Erhabenen) lieben? Wie können wir keine Hoffnung in uns tragen, wenn Allah (der Segensreiche und Erhabene) in seinem Buch sagt: [Sprich: „O Allah, Herrscher des Königtums, Du gibst das Königtum, wem Du willst und nimmst das Königtum, wem Du willst; und Du ehrst, wen Du willst und erniedrigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist das Gute; wahrlich, Du hast Macht über alle Dinge. Du lässt die Nacht übergehen in den Tag und lässt den Tag übergehen in die Nacht; und Du lässt das Lebendige aus dem Toten erstehen und lässt das Tote aus dem Lebendigen erstehen, und Du versorgst, wen Du willst, ohne Maß.”] (3:26-27)

 Die Feinde des Islam und der Teufel streben danach, uns zur Verzweiflung zu bringen und unsere Hoffnung für immer zunichte zu machen. Warum? Weil die Hoffnung die Menschenseele am Leben erhält und weil die Zerstörung der Hoffnung schlimmer als Mord ist. Deshalb strebt der Teufel danach, die Hoffnung in uns abzutöten. Aber der Gläubige weiß, dass Allah der Herr der Allmacht ist, und dass Er es nicht zulässt, dass unsere Bemühungen vergeblich sind, [... wahrlich, Wir lassen den Lohn derjenigen, die gute Werke tun, nicht verloren gehen.] (18:30)

 Wenn wir also einen genauen Plan erstellen, alles sehr gut durchdenken, ehrgeizig und geduldig sind und uns aufopfern, wird uns Allah (der Segensreiche und Erhabene) gewiss zum Triumph führen.

 Passt auf! Die Muslime waren über 100 Jahre lang am Boden, wegen der Tataren, die zwei Millionen Muslime töteten und in Bagdad und Syrien einfielen. Die ganze islamische Welt schien vernichtet zu sein. Doch was ist dann passiert? Wir sind wieder auf die Füße gekommen und haben unsere Ehre zurückgewonnen. Und was bedeuten schon 100 Jahre im Leben einer Nation? Warum sollen wir, was damals gelang, heute nicht wieder schaffen? So wie es uns vorher gelungen ist, so wird es auch dieses Mal gelingen.

 Chalid Ibn Al-Walid hat die Perser und Römer mit 18 000 Soldaten bekämpft. Später stieg ihre Zahl auf 30 000. Als er in Persien eindrang, stand er 200 000 Soldaten gegenüber. Er gewann weiterhin eine Schlacht nach der anderen. Der König der Perser wurde fast verrückt und schickte nach seinen Generälen, um zu fragen, wie es denn möglich sei, von 18 000 Soldaten besiegt zu werden. Sie antworteten ihm: „Mein Herr, dieser Mann und seine Begleiter glauben ebenso fest an die Verheißung ihres Gottes, wie wir an die Sichtbarkeit der Sonne glauben. Sie sind in der Lage alles zu tun.” Auch wir haben eine Verheißung von Allah (dem Segensreichen und Erhabenen).

 Gebt Acht! Alle 100 Jahre beherrscht eine Idee den Verstand der Menschen. Die ganze Welt verändert sich alle 100 Jahre und die Gedanken der Menschen verändern sich. Was bedeutet das nun für uns? Alle 100 Jahre ergreift eine neue Idee die Gedanken der Menschen und beherrscht sie, bis sie sich die Welt nicht mehr ohne sie vorstellen können.

 Zu einer gewissen Zeit war der Kommunismus eine beherrschende Idee und man konnte sich nicht vorstellen, dass die Welt auch ohne diesen bestehen könnte. Doch nach 100 Jahren veränderte sich die Welt wieder. In einer anderen Zeit verbreitete sich dann die Idee des Nationalismus und zu einer weiteren Zeit herrschte der Kolonialismus.

 Warum erzähle ich euch wohl diese Dinge? Ich erzähle sie euch, weil sie nun abgeschlossen sind.

 Dieses Jahrhundert ist mit völlig neuen Ideen gekommen. Warum können wir denn nicht eine dieser Ideen verbreiten? Wisst ihr jetzt, warum der Prophet (s) sagte: „Allah wird zu Beginn jedes Jahrhunderts der Umma[16] jemanden schicken, der ihre Religion wieder beleben wird.”? Weil jedes Jahrhundert anders ist, die Ideen sich ändern und die Welt sich verändert.

 Versteht ihr jetzt die Bedeutung von Allahs Worten [Oder (hast du auch nicht über) den (nachgedacht), der an einer Stadt vorüber kam, die wüst in Trümmern lag? Da sagte er: "Oh, wie soll Allah dieser nach ihrer Zerstörung wieder Leben geben?" Und Allah ließ ihn für hundert Jahre tot sein. Dann erweckte Er ihn wieder...] (2:259)

 Ich sage nicht, dass die Zahl 100 eine festgelegte Zahl ist. Ich sage, dass die ganze Welt sich verändert und mit ihr auch die Ideen. Jetzt haben sich all diese Ideen als unvollkommen erwiesen, überall und nicht nur bei uns. Die gesamte Welt irrt umher, auf der Suche nach neuen Ideen.

 Wie schön ist doch der Aufschwung, von dem wir hoffnungsvoll träumen. Wir werden seinetwegen leben und um seinetwillen arbeiten.

Die heutige Aufgabe:

Wir haben heute drei Grundpflichten zu vollbringen, wir können nicht einfach da sitzen und nichts tun.

Die erste bezieht sich auf die Medien:

Wir wollen, dass wenigstens 15 Millionen Zuschauer sich diese Sendung anschauen. Aber warum? Etwa damit wir uns über die Anzahl der Zuschauer freuen? Nein, wir wollen keinen Ruhm, das interessiert uns gar nicht. Es ist auch nicht der Inhalt, um den es uns eigentlich geht. Jedoch möchten wir die Idee der Wiedererweckung in einer möglichst großen Anzahl von Menschen verankern. Deshalb sollte uns auch eine möglichst große Zahl von Menschen zuschauen.

Die anderen Fernsehprogramme wollen auch eine große Anzahl von Zuschauern erzielen. Deswegen machen sie Werbung, um die Zuschauer anzulocken. Aber wir werden nicht werben, denn ihr seid unser Mittel zur Werbung. Wir werden allen Anwesenden und allen Zuschauern ein Sprachrohr geben. Ich mache natürlich Spaß! Aber die Gemeinschaft ist unsere Gemeinschaft, die Gemeinschaft von Muhammad (s) und unser Land benötigt ein Sprachrohr, das alle Stadtteile und Straßen, alle Clubs, Moscheen und jede Schule erreicht. Wacht auf! Wir haben einen Aufschwung zu schaffen! Lasst jeden aufwachen, wir haben keine Zeit mehr zum Schlafen!

 Wir haben eine große Aufgabe auszuführen. Wir wollen das tun, was unser Prophet (s) gemacht hatte, als ihn Allah, der Erhabene, aufforderte: [So tue kund, was dir befohlen wurde...] (15:94) Allah, der Erhabene, forderte ihn auf, zu werben, so ging der Prophet (s) nicht und sprach die Leute im Verborgenen an. Statt dessen ging er auf die Spitze des Hügels Safa[17] und fing an, die Menschen zu rufen. Er strebte nicht nach Ruhm. Er wollte nur die Idee überbringen, weil sie weitergesagt werden musste.

 Wir wollen, dass jeder diese Sendung sieht, auch wenn unsere Worte nicht feinsinnig und romantisch sind. Ich weiß, dass das, worüber wir reden, prosaisch und nüchtern ist, aber es ist eine Hoffnung, und es gibt nirgendwo mehr Hoffnung als in dieser Sache. Ich habe nichts Anderes zu vergeben, als unseren Aufschwung zu bewerkstelligen.

 Die zweite bezieht sich auf die Suche nach Teilnehmern:

Sucht alle eure Verwandten und Bekannten aus dem Adressbuch und dem Internet.

Versammelt alle, deren Teilnahme wir brauchen könnten, und faxt uns ihre Namen und alle Details an die Nummer der Sendung oder per Post oder E-Mail. Wir haben euch alle möglichen Mittel bereitgestellt, durch die ihr uns erreichen könnt. Sucht nach allen Beteiligten, selbst Journalisten, Künstler und Leute von den Medien. Sagt jedem, den ihr erreicht, dass er mitmachen und zuschauen soll.

 Die dritte bezieht sich auf die Vereinbarung am Ende jeder Folge:

Diese Etappe beginnt ab der nächsten Folge. Am Ende jeder Folge werden wir uns auf ein bestimmtes Projekt einigen. Die Verantwortung wird dann an diejenigen, die an diesem Projekt teilnehmen und Verantwortung tragen möchten, übergeben. Sie werden es vorantreiben und der Fluss wird wieder fließen. Das werden wir in die Waagschale werfen und etwas Anderes haben wir nicht, um am Tag der Auferstehung glücklich zu werden.

 Wir bitten Allah, dass die Botschaft alle erreicht hat, und dass Eifer und Hoffnung bei den Jugendlichen gestiegen ist. Keine Trostlosigkeit mehr, so Gott will. Wir werden nie den Weg der Trostlosigkeit nehmen.

 Wir treffen euch in der nächsten Woche mit dem Thema Arbeitslosigkeit, so Gott will.

 Friede sei mit euch und die Gnade Allahs und seine Segnungen.

As-salamu aleikum wa rahmatulallahi wa barakatuh

 

[1] Lebensgestalter ("Sunna' al-Hayat"): Name der Sendung

[2] Salla-l-lahu alaihi wa sallam: Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.

[3] Die Sendung kam im Ramadan täglich und wurde danach eine Zeitlang ausgesetzt. Diese Folge ist die erste nach der Sendepause.

[4] gemeint sind die Länder der arabischen Welt

[5] Wie es Allah gefällt ("maschallah"); hier: Ausdruck des Lobes und der Anerkennung

[6] Ahmed Ibn Hambal (auch Hanbal; 780-855): Begründer einer der vier bedeutenden islamischen Rechtsschulen (Hambaliten oder Hanbaliten)

[7] Der Koran empfiehlt neben der zur Pflicht gemachten Abgabe an die Bedürftigen (zakat) das freiwillige Almosen. Man gibt Almosen, um Gott zu gefallen, nicht um Ansehen bei den Menschen zu erlangen.

[8] Dschihad= Bemühen, Anstrengung bzw. einen heiligen Kampf führen

[9] Al-Ansar ("die Helfer"): Bezeichnung für die Medinenser, die den Propheten (s) auf der Flucht von Mekka aufgenommen haben.

[10] radi Allahu anhum ("Allahs Wohlgefallen auf ihnen"): Formel, die üblicherweise bei der Erwähnung der Gefährten des Propheten (s) oder verdienter Gelehrter verwendet wird. In der Einzahl "radi Allahu anhu" für Männer und "radi Allahu anha" für Frauen.

[11] Al-Muhadschirin ("die Auswanderer"): Bezeichnung für die Mekkaner, die den Propheten (s) auf der Flucht von Mekka nach Medina begleitet haben.

[12] Assa’ad Ibn Zorara: Erster Unterstützer Muhammeds (s) in Medina; leitete das Gebet in Medina, wenn sowohl der Prophet (s) als auch Mussa’ab Ibn Omeir abwesend waren.

[13] 1. Monat im islamischen Mondkalender

[14] Omar Ibn Al-Chattab (592-644): Begleiter und (über Hafsa) Schwiegervater des Propheten (s); zweiter der rechtgeleiteten Kalifen (634-644) mit dem Beinamen "Al-Faruk" (d. h. der zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheidet).

[15] Chalid Ibn Al-Walid (581-642): Feldherr zunächst gegen später für die Muslime; hatte entscheidenden Anteil an der islamischen Niederlage bei Uhud (625) und später an der Eroberung Syriens (636).

[16] Umma: die Gesamtheit aller Muslime, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Lehrmeinung oder Organisation

[17] während der großen Pilgerfahrt (Hadsch) eilen wir zwischen diesem Hügel und dem Hügel Marwa

 

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