SUNNAA’ AL-HAYAT
Lebensgestalter
Bewahrung
der Ressourcen
Im Namen Allahs des
Allerbarmers, des Barmherzigen
Wir haben die drei Folgen
über das Thema „Verantwortungsbewusstsein“ abgeschlossen und fangen nun mit dem
neuen Thema „Bewahrung der Ressourcen“ an, das sich auch über mehrere Folgen
erstreckt.
Und damit wir nicht das
Ziel unseres Programms vergessen, will ich euch daran erinnern, dass wir den
Aufschwung der Muslime erreichen wollen.
Doch - können wir dies in
einer einzigen Stunde schaffen?
Natürlich nicht…
Diese Sendung ist
abhängig von den Zuschauern, den Menschen, der
Öffentlichkeit und der allgemeinen Meinung. All diese sollten zur Tat
schreiten und sich innerlich verändern. Und unsere Rolle dabei ist es, ihnen
durch Projekte, die während der Sendung vorgestellt werden, zu helfen. Diese
Projekte sind die Leitfäden, die zum Erfolg führen sollen.
Der Aufschwung benötigt mehrere Etappen. Und wir befinden uns zurzeit in
der Etappe, in der die Fesseln gesprengt werden, die unsere ganze Nation behindern:
die Jugend, die Frauen und die Männer.
Wir haben
bereits vier Ketten gesprengt: die der Passivität, der unvollkommenen
Ausführung von Arbeit, der Unzuverlässigkeit und der Verantwortungslosigkeit.
Die große Anzahl der
Menschen, die während der letzten Folgen gehandelt haben, zeigt mir, dass die
Fesseln, so Gott will, in naher Zukunft vollständig gelöst werden.
Wir sind bereits ungefähr in der Mitte dieser Etappe
angelangt.
Durch die heutige Sendung
„Bewahrung der Ressourcen“ sind wir nah daran, die 1. Etappe abzuschließen.
Dies ist der Plan des Programms.
Bis jetzt sind die
Ergebnisse sehr gut. In den letzten Episoden haben wir das Thema der fünf
Rauschmittel behandelt, in der letzten Folge sprachen wir über die Drogen und
einigten uns schließlich auf folgende Punkte:
- Drogenhändler sollen der Polizei gemeldet
werden,
- Anwälte sollen Drogendealern nicht mehr mit
Rechtskniffen beistehen,
- Durchführung des Projekts
„Bewahrer der Zukunft“: In allen Schulen, Universitäten, Oberschulen und
Jugendzentren sollen sich 4 oder 5 Personen oder für einen ersten Schritt
auch nur eine Person bereit erklären, die Jugendlichen über Rauschmittel
aufzuklären. Und wir unterstützen sie mit allen Mitteln bei diesem Projekt
und bereiten sie darauf vor. Weiterhin baten wir Ärzte, sich zu melden und
uns zu helfen, indem Sie uns einen Teil ihrer Zeit spenden, um die
Jugendlichen auf dieses Projekt vorzubereiten... Und die Rolle dieser
Jugendlichen wird es sein, alle Rauschmittel innerhalb jeder Schule, jeder Fakultät und jedes Jugendklubs zu bekämpfen.
Und hier die
Ergebnisse:
- Bis jetzt nehmen 4943 Jugendliche
an unserem Projekt teil, um für das Programm „die Bewahrer der der
Zukunft“ zu trainieren. Es haben sich 570 Ärzte zum Training vorgestellt
(Jeder Arzt trainiert 9 Jugendliche). Und wir stellten ein Diagramm von
den Ländern auf, aus denen die Jugendlichen stammen. Der Reihe nach sind
es: Ägypten, Syrien, Marokko, Saudi-Arabien, Algerien, Palästina und der
Libanon.
- Wir haben uns vorgestellt,
dass sich jeweils 3 oder 4 Schüler pro Uni oder Schule melden, … doch was
passiert ist, übertrifft unsere Erwartung, denn die Menschen sind proaktiv
geworden… wir wurden überrascht durch die Teilnahme von ganzen Schulen und
Fakultäten (einschließlich Lehrern, Schulleitern und Schülern), die bei
dem Projekt dabei sein wollen… wie z.B. die
gemeinschaftliche Oberschule von Sheikh Zayed, Schüler der
Rashid-Vorstadtschule in Jordanien und die technische Fakultät der
Universität von El-Minya in Ägypten. Jugendliche aus Kanada einigten sich
in Universitäten darauf, dass die Vereinigung der muslimischen Studenten
das Projekt leitet. Ebenso der Klub des Stadtkreises Mahallah in Ägypten.
- Eine große Zahl von Jugendlichen, die selbst
abhängig waren, zeigten die Drogenhändler an, nachdem sie selbst aufgehört
hatten und es bereuten… Eine wirklich große Anzahl von Jugendlichen hat
auf der Internet-Seite ihre Geschichten veröffentlicht, von der Sucht bis
zur Reue… Und wie sie gegen den Drogenhandel aussagten.
- Es geht jetzt nicht nur um 3 oder 4 Leute. Das
Kulturzentrum in der Ukraine meldete uns, dass auch sie Verantwortung für
das Projekt der „Bewahrer der Zukunft“ übernommen haben.
- Das ägyptische Institut für
Forschung und Bekämpfung der Rauschgifte informierte uns, dass sie einen
Kongress veranstalten werden, dessen Ziel die Bekämpfung der fünf Rauschmittel sei.
- Das Krankenhaus der Universität von König
Abdel Aziz meldete uns, dass es das Projekt „Bewahrer der Zukunft“ leiten
wird.
- Das Gesundheitsministerium in
Qatar berichtete in der Zeitung Al- Watan (30.04.2004) von einem Wettbewerb „Enthalte dich und gewinne“ und der Preis ist eine
Reise nach Europa oder eine Umra.
- Die Mitglieder der medizinischen Fakultät der
Banha-Universität (Unterägypten) einigten sich mit dem Leiter der
Universität darauf, dass in dieser Fakultät keinerlei der fünf Rauschgifte
erlaubt sind. Genau das gleiche in der pharmazeutischen Fakultät der
Tanta-Universität (Unterägypten). Ein weiteres Projekt wird von einer
Wohltätigkeitsorganisation in Medina geleitet. Ebenso an der Fakultät für
Pädagogik, Abteilung für Englisch, Universität Sanaa im Jemen.
All diese Projekte waren eine Überraschung für uns, ein sehr
guter Start für unser Projekt „Bewahrer der Zukunft“ und ich kann euch
versichern, dass ich inschallah mit ihnen weiter machen werde bis zu den
Sommerferien, wenn das Training mit Hilfe der Ärzte beginnen kann.
Bevor ich dieses Thema -
der fünf Rauschmittel - abschließe und mit dem neuen Thema „Bewahrung der
Ressourcen“ anfange, möchte ich noch etwas sagen, bezüglich des Wettbewerbs, in
dem es darum geht, Aufkleber für die Bekämpfung des Rauchens zu gestalten, um sie anschließend überall zu verteilen. Wir
haben zur Zeit bis zu 580 sehr gut gelungene Ideen, aber wir dachten daran, die
Frist der Abgabe um zwei Wochen zu verlängern, weil der Preis eine Umra-Reise
ist und dies sowohl ein anspruchsvoller Preis als auch ein anspruchsvolles
Thema ist.
Gehen wir über zum Thema
der Bewahrung der Ressourcen:
Der Begriff „ Ressourcen“
ist schwer und benötigt einiges an Erläuterung. Die Idee des Programms ist es, einen Aufschwung zu erreichen und die Gelehrten sagen, dass
es davon zwei Arten gibt:
- „sedimentärer“ Aufschwung, zu dem jede Generation einen Teil beiträgt, um ihn
an die nächste Generation weiter zu leiten. Und so
vergehen um die 150 Jahre bis der Aufschwung aufgrund der
Kumulation der Arbeit erreicht wird.
- der Massenaufschwung, in der
die Energie, die Menschen und die Ressourcen in einer sehr kurzen Zeit
sehr schnell angesammelt werden, damit der Aufschwung in einer kurzen Zeit
stattfindet, wie z.B. in China, Japan und Malaysia.
Wir wollen
durch die Sendung einen Massenaufschwung erreichen, wie es
der Prophet (s) gemacht hat, denn in 30 Jahren veränderte sich die Erde
vollkommen unter der Leitung des Propheten (s) und der Gefährten. Unser Ziel
ist es, die Ressourcen anzuhäufen, sie auszuschöpfen und wieder anzuhäufen,
noch nie zuvor fand ein Aufschwung ohne dies statt; die Pharaonen, die Perser,
die Römer und die Muslime folgten alle dem gleichen Beispiel.
Es gibt zwei Arten von
Ressourcen:
1. menschliche
Ressourcen (Intellekt)
2. natürliche
Ressourcen (Wasser, Luft, Mineralien, Erdöl, landwirtschaftliche Erde, Fauna
und Flora)
Wir werden Schritt für
Schritt durch dieses Thema gehen, um es besser verständlich zu machen, da es
ein wichtiges Thema ist.
Wir müssen uns über alle unsere Ressourcen im Klaren sein und
sie so einsetzen, dass ein Aufschwung stattfindet.
Umar Ibn al-Chattab
wusste genau, wie wichtig die Ressourcen sind, um einen Aufschwung zu
erreichen.
Er wusste aber auch, dass
menschliche Ressourcen viel wichtiger sind als
natürliche.
Eines Tages,
während er bei den Gefährten des Propheten saß, sagte er zu ihnen: „Wünscht
euch was… jeder von euch erzählt seinen Wunsch“
Einer unter ihnen
antwortete: „Ich wünschte mir, dass dieses Haus sich
mit Geld füllt (Ressourcen), so dass ich dieses für den Islam ausgeben könnte.“
Umar
antwortete: „Nein, nicht dies.“
Ein anderer sagte: „ Ich
wünschte, dieses Haus würde sich mit Pferden füllen,
damit wir sie für die Sache Gottes führen könnten und der Islam siegen würde.“
Der Amir der
Gläubigen antwortete: „Nein, nicht dies.“
Sie sagten:
„So sag du es uns, O Amir der Gläubigen.“
Er
antwortete: „Ich wünschte, dieses Haus wäre voll von solchen Männern wie Abu
Ubaydah Ibn al-Jarrah, Osama Ibn Zayd, Khaled Ibn Al Waleed und Bilal. Diese
sollten dann das Geld haben und die Pferde besitzen, um dem Islam beizustehen.“
Dies zeigt
ganz deutlich, dass die Angelegenheit klar und deutlich war, sowohl
für Umar als auch für die Gefährten.
Es wurden
Studien durchgeführt, um den Reichtum von
Ländern abzuschätzen.
Einige bewerteten das
durchschnittliche nationale Einkommen, andere das durchschnittliche Einkommen
des Einzelnen.
Doch die neuesten dieser Studien besagen, dass der Wohlstand durch die Menge
der vorhandenen Ressourcen und deren Nutzung bedingt sei.
Folglich ist unser
Problem unser jetziger Zustand, der einen Aufschwung verhindert.
Denn unsere Ressourcen
werden entweder gar nicht oder falsch genutzt.
60% der
Weltressourcen gehören der arabischen Welt. Trotzdem gehören wir zu den ärmsten
Völkern…warum?? Weil wir nicht in der Lage sind, uns unsere Ressourcen zunutze zu machen. Ein Beispiel:
weitflächige fruchtbare Ackerländer, die nicht bewirtschaftet werden, wie im
Sudan. Ein weiteres Beispiel sind die auswandernden Denker oder die
Intellektuellen, die auswandern, um erfolgreich zu sein. Außerdem haben wir die
wichtigste und effektivste aller Ressourcen überhaupt, die jedoch auch
nicht genutzt wird: die Jugend.
Wir haben noch weitere
Ressourcen, die verschwendet werden, wie z.B. das Wasser, den Strom und die
finanziellen Mittel, die ausgegeben werden für SMS, um Miss Universum, den
besten Spieler oder das beste Lied zu wählen.
Geld, das im Überfluss
ausgegeben wird für Luxusgüter, Schönheitsprodukte, Mode, die sich jedes Jahr
ändert, sowie Kleidung und Autos. Reichtümer, die
ausgebeutet werden.
Sollte dies so weiter gehen, hat es
keinen Zweck mehr. Wir müssen aufwachen. Entweder verschwenden wir unsere
Ressourcen oder sie werden uns gestohlen. Wir müssen uns darüber einigen und
lernen, wie wir unsere Ressourcen bewahren.
Zu Beginn der
Welterschaffung sandte Allah zahlreiche Ressourcen herab und nannte sie Segen.
Diese sind: Wasser, Luft, Mineralien, Erdöl, Fauna
und Flora und so weiter.
All diese Ressourcen
standen in einem von höchster Genauigkeit erschaffenen göttlichen
Gleichgewicht:
Allah sagt:
- „Wir haben jedoch ein jegliches Ding nach
(rechtem) Maß geschaffen.“ (54:49)
- „Er (ist es), Dessen das Königreich der Himmel
und der Erde ist, Der Sich keinen Sohn genommen hat und Der keinen Partner
im Königreich hat und Der jegliches Ding erschaffen und ihm das rechte Maß
gegeben hat.“ (25:2)
- „Allah weiß, was jedes weibliche Wesen trägt,
und wann der Mutterschoß abnimmt und wann er zunimmt. Und bei Ihm geschehen
alle Dinge nach Maß.“ (13:8)
- „Und
die Erde haben Wir ausgedehnt und darauf feste Berge gesetzt, und Wir
ließen alles auf ihr wachsen, was ausgewogen ist.“ (15:19)
So liegt
alles in einem Gleichgewicht: der Mensch atmet den Sauerstoff ein und Kohlendioxid
aus, die Pflanzen atmen dieses ein, um eine Verschmutzung zu verhindern und
atmen Sauerstoff wieder aus, die Sonne geht auf, erhitzt das Wasser der Meere,
dessen Dampf Wolken bildet, die abregnen, um die Pflanzen zu bewässern, dann
ernähren sich die Tiere von den Pflanzen und ihre Exkremente werden als Dünger
verwendet, um diese Pflanzen zu ernähren.
Deshalb
bedeutet das Aussterben irgendeines Wesens
dieser Welt das Aussterben einer Kette von von
ihm abhängigen Wesen.
Wenn die
Bienen, die den Blütenstaub der Blumen transportieren, aussterben würden, würden diese Blumen demzufolge auch
aussterben.
Gepriesen sei Allah, der
das Universum in einem solchen Gleichgewicht
geschaffen hat. Dieses Gleichgewicht bleibt aufrechterhalten, solange wie die
Menschen gerecht und friedlich bleiben. Doch wenn diese zu Ungerechtigkeit,
Tyrannei und Gier überschwenken, würde das ganze Universum nicht mehr im
Gleichgewicht stehen und die Erde würde verkommen.
Es gab nie ein
Ressourcenproblem bis zum 17. Jahrhundert. Niemand hätte
sich vorstellen können, dass es an Wasser fehlen könnte, oder dass die Luft
oder das Wasser der Meere verschmutzt werden könnten. Was ist
passiert???!
Im 17. Jahrhundert wurde
die Dampfmaschine erfunden, eine großartige Sache, und alle erfreuten sich
daran. Doch mit dieser Erfindung erschien auch eine Gruppe von gierigen Leuten.
Diese wollten eine Unmenge von Geld machen und ein
Vermögen gewinnen, ohne Rücksicht auf Verluste. Es war der Anfang des
Kapitalismus – es wurde immer mehr produziert und das Volk wurde zu immer mehr
Konsum angetrieben. Und somit wuchs auch das Vermögen bei dieser Sorte von
Kapitalisten. Dies alles geschieht ohne Sorge
um die menschlichen Werte, um die Armen und um die Menschen ganz allgemein Der
Stärkere bleibt stark und der Schwache bleibt schwach. Als Folge daraus
entstand die Idee des Kommunismus, der für die Rechte der Arbeiter kämpft.
Beide Ideen
blieben Konflikten ausgesetzt, bis der Kommunismus unterging. Doch auch der
Kapitalismus ist auf dem Weg zum Untergang.
Doch was will
Allah? Er will Gerechtigkeit auf der Erde, ein Gleichgewicht
zwischen dem Materiellen und dem Geistlichen.
Betrachten
wir mal, wie wir unsere Ressourcen verloren haben.
Als
menschliche Ungerechtigkeit, Geiz und Tyrannei auftraten, und der Kapitalismus
eine größere Produktion forderte, musste auf der anderen Seite auch der Konsum
steigen.
Und wir waren
die Konsumenten…
Sie lehrten uns durch Werbung, wie wir zu Konsumenten werden. Im Jahre 1996 gaben die USA
84 Milliarden Dollar für Werbung aus. Ihr Ziel war es, uns davon zu überzeugen,
dass wir, wenn wir die in der Werbung vorgestellten Waren nicht kaufen würden,
altmodisch und geizig wären.
Wir schlafen…
und sie sind gierig… und während wir denken, wir wären klug, lachen sie über
uns… und wir fingen an zu konsumieren… und die Autos und die Mode verändern
sich.
Ich werde euch jetzt eine
lustige Geschichte erzählen über eine dieser Werbungen:
Drei Mädchen und ein
Junge stehen zusammen, dieser Junge prahlt mit seinem Klingelton, einem neuen
Klingelton. Dann kommt ein anderer Junge und zeigt ihnen einen neueren
Klingelton. Die Mädchen verlassen den ersten und
gehen zum zweiten Jungen, einem wahren Hecht! Er hat es geschafft, die Mädchen
für sich zu gewinnen. So lachen sie uns alle aus.
So versuchen sie,
uns mit jeder neuen Werbung zu manipulieren, um uns alles mögliche konsumieren
zu lassen.
Es gibt drei Arten von
Gesellschaften:
- Eine Gesellschaft
vor der Industrialisierung: wie die unsere.
- Eine industrielle Gesellschaft.
- Eine Gesellschaft nach der industriellen
Entwicklung. Diese Gesellschaft hat einen Überschuss an
Produktion, den sie irgendwie verkaufen muss. An wen verkauft sie sie? An
uns.
Vor 3 oder 4 Jahren
verbreitete sich in Ägypten eine neue Mode von Stiefeln aus Italien. Diese
Stiefel eigneten sich für Länder, in denen Eis, Regen und Wasser zu finden
sind.
Für uns waren sie
demzufolge nutzlos. Aber daran dachte niemand... Und alle kauften diese
Stiefel.
Sie
verkürzten die Lebensdauer dieser Produkte, damit sie nicht lange hielten. Sie
verbreiteten neue Technologien in mehreren Schritten, damit wir jedes Mal
gezwungen sind, das Produkt neu zu kaufen. So denken sie voll Gier und ohne
jede Barmherzigkeit.
Darüber
hinaus erstellten sie Abkommen (wie das allgemeine Zoll- und Handelsabkommen -
GATT), damit die Waren in allen Ländern ohne Zölle eingeführt werden können und
sie alle Reichtümer ernten.
Jedem, der
nicht auf die Kompromisse eingeht, werden viele Privilegien verwehrt.
Das alles zerstört die Ressourcen, sowohl die Ressourcen unserer Erde, als auch
unsere eigenen. Diese Menge an Produktion braucht mehr, als die Erde
produziert.
Ihr
Jugendlichen, das ist nicht besonders schlau, oder? Überbringt
diese Worte all den anderen!
Das Schlimmste ist, dass
sie immer noch nicht zufrieden waren. Sie begannen, unsere Ressourcen zu niedrigen Preisen zu kaufen oder sie
sogar zu stehlen.
Sie kauften unsere
Rohmaterialien zu billigen Preisen, verarbeiteten sie und verkauften sie wieder
an uns als fertige Produkte zu hohen Preisen. Und da Gier nach mehr verlangt,
begannen sie, unsere Ressourcen zu stehlen.
Kriege, Ausbeutung und
Besatzungen waren alles Mittel, die zu diesem Ende führten.
Sie besetzten das Land
der Muslime.
Sie besetzen Afrika,
Asien und Indien. Sie hatten keine Kultur, die sie
uns bringen konnten, als sie uns im 18. und 19. Jahrhundert ausbeuteten. Und
sie hatten keine Produktion, von der wir profitieren konnten. Sie kamen nur, um
unsere Ressourcen auszubeuten.
Ein Beispiel dafür ist
Indien als es die Briten besetzten. Sie zwangen diese, etwas Bestimmtes
anzubauen, das sie für ihr Land und ihre Industrie brauchten, besonders für die
Textilindustrie in Manchester. Und als die Inder versuchten, ihre eigenen
Textilien selbst zu spinnen, hinderten sie sie daran und jedem der Mädchen, das
versuchte zu spinnen, wurden die Finger abgehackt.
Bitte wacht
auf, Leute! Das alles ist unsere Schuld!
**********************************************************
Warum besetzte Europa den
afrikanischen Kontinent??
Dort gab es vor der
Besatzung Diamanten, Gold und Männer, die als Sklaven verkauft wurden.
Afrika wurde
völlig ausgeblutet. Der Fehler liegt nicht beim Räuber, sondern bei dem, der
schläft. Wir schlafen während die Räuber uns bestehlen. Sind wir ein Land, das
schläft oder das sich entwickelt? Ich weiß es nicht!
Darüber hinaus wuchs ihre
Produktion so, dass sie befürchteten, die Preise würden fallen. Um diese Überproduktion loszuwerden, warfen sie sie weg.
Getreide z.B. wird in einer ungeheuren Menge erzeugt. Und damit der weltweite
Marktpreis nicht fällt, wird man das Überflüssige los, indem man es ins Meer
wirft. Und dies geschieht während Nationen vor Hunger sterben, Nationen die
nichts haben, um ihren Hunger zu stillen. Sogar wenn Hilfe geschickt wird, ist
das nicht aufgrund des Hungers, sondern wegen der Abhängigkeit.
Wie schön der Islam doch
ist.
Betrachtet die Worte Allahs:
“Und sie geben Speise - und mag sie ihnen (auch) noch so lieb sein - dem Armen,
der Waisen und dem Gefangenen, (indem sie sagen:) „Wir speisen euch nur um
Allahs willen. Wir begehren von euch weder Lohn noch Dank dafür.“ (76:8-9)
Siehst du den Unterschied
zwischen den Methoden?
Und noch viel mehr, es
hat ein Wettbewerb der Bewaffnung stattgefunden mit dem Ziel, mehr Macht zu
erlangen wegen der Gier und dem Geld. Dazu ein paar Zahlen:
·
12 Millionen Dollar ist der Preis eines „Apache“
Flugzeugs; dafür kann man 80000 Wasserpumpen anschaffen, die in der Dritten
Welt benötigt werden.
·
7 Milliarden Dollar weltweiter Ausgaben für Rüstung
alle drei Tage, was auch für die Bekämpfung der Malaria auf der ganzen Welt
reichen würde, die jährlich den Tod einer Million Kinder fordert oder es reicht
auch für die Aufrechterhaltung weltweiter Regenwälder für 5 Jahre.
Noch schlimmer, sie haben
alle denkenden Intellektuellen in der Dritten Welt geraubt. Und wir schlafen.
Wir bezahlen für ihre Bildung und wenn sie bestanden haben, nehmen sie sie uns
weg und ziehen ihren Nutzen aus ihnen.
Schaut euch diese Zahlen
aus einem Bericht der Vereinten Nationen an, bezogen
auf das Wachstum der menschlichen Ressourcen im Jahre 2003:
- 1996 wanderten 25% von 300000 jungen, an
arabischen Universitäten ausgebildeten Studenten nach Nordamerika und
Europa aus.
- Zwischen den Jahren 1998 und 2000 verließen
mehr als 150000 arabische Mediziner ihre
Heimat.
- Die Entwicklungsländer verloren etwa 42
Milliarden Dollar aufgrund der Kosten für deren Bildung.
- Auf der anderen Seite hat Nordamerika mehr als
1,8 Milliarden Dollar gespart, was die Bildungskosten von solchen
Studenten wäre.
Das alles, während wir
schlafen. Alles, wovon wir träumen, sind Klingeltöne für unsere Handys.
Als Ergebnis von alledem
ist der Westen eine Kopie von „Qarun (Korah)“ geworden:
„Korah gehörte zum Volke
Moses', doch er unterdrückte sie. Und Wir hatten ihm so viel an Schätzen
gegeben, dass ihre Schlüssel sicherlich eine Bürde für eine Schar von Starken
gewesen wären. Da sein Volk zu ihm sprach: «Frohlocke nicht, denn Allah liebt
nicht die Frohlockenden, “ (28:76)
Das ist die genaue Beschreibung des
Kapitalismus und seiner Funktion. Seine Leute sagten ihm weiter: „Sondern suche
in dem, was Allah dir gegeben hat, die Wohnstatt des Jenseits, und
vernachlässige deinen Teil an der Welt nicht; und tue Gutes, wie Allah dir
Gutes getan hat; und begehre nicht Unheil auf Erden, denn Allah liebt die
Unheilstifter nicht.»“ (28:77)
Seine Strafe war: „Dann ließen Wir die
Erde ihn und sein Haus verschlingen; und er hatte keine Schar, ihm zu helfen
gegen Allah, noch konnte er sich retten.“ (28:81)
Einige Folgen des
Kapitalismus sind:
- Die Verwüstung durch die Abholzung der Wälder
aus Profitgier und durch den Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln für
das schnellere Wachstum der Pflanzen.
- Die globale Erwärmung, eine
Erhöhung der Erdtemperatur, ist das Ergebnis des
Rauches von den Fabriken und allen Arten von Abfall.
- Das Ozonloch: als Folge des erhöhten
Kohlenstoffdioxids, der vom Rauch der Industrie kommt.
- Große Armut auf der Erde: während 20% der
Bewohner 90% der Ressourcen genießen, lebt der Rest unter der
Armutsgrenze, 1/5 der Erdbewohner hat ein tägliches Einkommen von weniger
als 1 Dollar und 70 Millionen Personen in der arabischen Welt leben unter
der Armutsgrenze. Kannst du dir das vorstellen?
Ich
sehe, wir ähneln einer Gruppe von Passagieren in einem Bus. Doch sein Fahrer
weiß nicht, wie man ihn fährt oder er ist betrunken. Und das witzige daran ist,
dass die Passagiere glücklich darüber sind und sich keine Sorgen machen. Auch
wenn der Bus ins Meer fallen würde.
Der
Westen erregt Mitleid, denn er trat in die Fußstapfen seiner Vorgänger und
übernahm die Ideen ohne zuerst darüber nachzudenken. Deshalb sind sie
erschöpft. Depressionen, Selbstmord, getrennte Familien, Sucht…. Ich wünsche
ihnen, dass sie wieder zum richtigen Weg zurückkehren, dem Weg Gottes. …
Die Idee
ist, dass die Ressourcen nicht einer einzelnen Person gehören, sondern das
Eigentum Gottes bleiben.
Allah
sagt: „Glaubet an Allah und Seinen Gesandten und spendet von dem, wovon Er euch
zu Erben gemacht hat. Und jenen unter euch, die glauben und spenden, wird
großer Lohn zuteil sein.“ (57:7)
Und dann kommt der Islam mit seiner Lehre der Gerechtigkeit, den
Almosen (Zakat) und der Verteilung der Reichtümer. Während seiner Herrschaft
traf Umar Ibn al-Chattab auf seinem Weg einen alten jüdischen Mann, der
bettelte.
Als er ihn fragte, warum er dies tat, antwortete dieser:„ Damit
ich meine Kopfsteuer bezahlen kann.“ Daraufhin sagte Umar „Wir nahmen es von
dir ( die Kopfsteuer) als du jung warst und sollen sie dir vorenthalten, wo du
alt geworden bist? Bei Allah das wird nicht der Fall sein.“ Dann forderte er, dass
man ihm eine regelmäßige Summe aus dem Haus für das Geld der Muslime
zubilligte, ihm und allen anderen alten Juden und Christen.
Dann kam
Umar Ibn Abd al-Aziz mit der Lehre der Rationalisierung und der Vermeidung von
Verschwendung, die er an sich selbst als Beispiel anwandte und der alle
folgten. Es folgte der größtmögliche Luxus der muslimischen Zivilisation.
Und die
Armensteuer kam in einer großen Menge. Sie gaben sie aus für die Armen und
Bedürftigen und es blieb dennoch eine große Menge übrig.
Er sagte
ihnen, sie sollten das Geld für die muslimische Armee ausgeben. Und es blieb
ihnen trotzdem viel Geld übrig. Er sagte, sie sollten mit dem Rest des Geldes
alle Kredite der Muslime und auch der Christen und Juden bezahlen.
Es blieb
dennoch ein großer Betrag übrig. Dann sagte er ihnen, sie sollten Getreide
kaufen und dieses auf die Bergspitzen streuen, damit die Vögel vom Land der
Muslime essen. Siehst du einen Unterschied zwischen Gier und Verschwendung und
zwischen Nachsichtigkeit und der Teilung der Reichtümer?
Warum
all diese Verschwendung, o ihr Muslime? Haben wir
nicht die Verse über die Verschwendung gelesen:
„O Kinder Adams,
leget euren Schmuck an (zu jeder Zeit und) an jeder Stätte der Andacht, und
esset und trinket, doch überschreitet das Maß nicht; wahrlich, Er liebt nicht
die Unmäßigen.“ (7:31)
„Die Verschwender sind Brüder der Teufel, und der Teufel ist
undankbar gegen seinen Herrn.“ (17:27)
„ Und so
machten Wir euch zu einem Volk der Mitte....“ (2:143)
„Gib dem
Verwandten, was ihm gebührt, und ebenso dem Armen und dem Wanderer, aber
vergeude nicht in Verschwendung.“ (17:26)
Der
Prophet (s) sah eines Tages Sa’ad Ibn Abi-wakkas, der sich am Flussufer zum
Gebet wusch. Er sagte zu ihm: „Sa’ad, verschwende das
Wasser nicht so.“ Sa’ad antwortete: „Gibt es denn Verschwendung beim Gebrauch
von Wasser?“
Der Prophet antwortete: „O, Sa’ad, verschwende
kein Wasser, auch wenn du an einem fließenden Fluss stehst.“
Als ob
er uns sieht und als ob er uns in unserem heutigen Jahrhundert anspricht.
Umar Ibn al-Chattab sah eines Tages einen Mann, der Fleisch
kaufte, das ihm gefiel. Er folgte ihm und sah, dass er eine Ware nach der
anderen kaufte. Immer, wenn ihm etwas gefiel, kaufte er dies. Umar fragte ihn:
„Kaufst du alles das, auf was du gerade Appetit hast?“ Da sagte der Mann: „
Ja!“ Da holte Umar sein Stock raus und gab ihm einen Schlag und sagte: „Unser
Prophet hat es uns aber nicht so gelehrt“.
Unsere
Ressourcen gehen verloren, weil wir schlafen, verschwenden und die Rechte der
Armen einfach nicht anerkennen wollen. Ich will, dass wir aufwachen und auf
unsere Ressourcen aufpassen, die wir verschwenden und verlieren. Und ich weiß,
dass das ein großes und heikles Thema ist.
Wir
beginnen diesmal mit einem Projekt, das sich zunächst nicht nur um die Ressourcen
kümmert, sondern das versucht, uns zu lehren, einfach nur einen Schritt nach
vorne zu gehen. Das Projekt begann mit einem jungen Mann aus dem Forum, einem
jungen Ingenieur namens Ahmad Imam. Er berichtete uns, dass er die Folgen von
„Lebensgestalter“ regelmäßig verfolge und dass diese ihm Hoffnung schenkten und
er etwas Proaktives tun wolle.
Also
suchte er nach einem Projekt, das er durchführen könnte. Und er kam auf die
Idee, alte Kleidung zu sammeln und sie an die Armen in abgelegenen Gebieten in Ägypten
zu verteilen.
Ich rief
ihn an und erzählte ihm, dass ich die Idee toll fände und dass ich auch schon
daran gedacht hätte und bereit sei, ihn zu unterstützen. Ich überlegte, dass
dieses Projekt sehr geeignet für unser Thema über die Ressourcen ist. Weil wir
aus einer Sache, die keinen Wert bei uns zuhause hat,
woanders eine Sache mit hundertprozentigem Wert machen. Wie viele Anziehsachen
benutzen wir nicht aus unserem Schrank? Stellt euch vor, wir würden alle
Sachen, die wir nicht brauchen, sammeln und sie an die weitergeben, die
unter der Armutsgrenze leben. Ist das nicht eine einfache Übung für die
Erhaltung der Ressourcen?
Wieso
weiten wir dieses Projekt nicht auf die ganze arabische Welt aus?
Dann
rief mich Ahmad an und erzählte mir, dass er einen Ort für die Kleidersammlung
habe und dass sie mehr als 200 große Taschen voller alter Kleidung gesammelt
haben. Er fragte, ob er das Logo der Sendung für
diese Taschen benutzen durfte. Ich erklärte ihm, dass das Logo nicht mein
Eigentum sei, sondern unser aller Eigentum. Hier die Idee: Wieso führen
wir dies nicht alle gemeinsam aus, wie Ahmad Imam und seine Leute?
Ehrlich
gesagt gefiel mir die Idee und wir starteten über
unsere Internetpräsenz einen Aufruf an alle arabischen Länder, uns einen Ort
für die Kleidersammlung zur Verfügung zu stellen, so dass wir die Adressen auf
die Internetseite stellen können, damit die alten Kleidungsstücke dahin
geschickt werden können.
Es erreichten uns Adressen aus allen arabischen Ländern und
Regionen.
Sagt uns über jeden Ort Bescheid, in dem es keine Adresse gibt,
damit wir diese Lücke füllen können.
Alle Adressen stehen auf der Internetseite
(www.amrkhaled.net). Wer nicht ins Internet kommt, der kann sich telefonisch
melden.
Das
Projekt ist vorbereitet und wir müssen nur noch unsere Schränke öffnen und die
Sachen verschicken.
Die
Vorteile des Projekts:
1. Wir
lernen, aus einem wertlosen Gegenstand einen hundertprozentig
wertvollen Gegenstand zu machen.
2. Menschliche
Ressourcen werden für wertvolle Zwecke verwendet
3. Allahs
Belohnung
Der Prophet (s) sagte: „Das Beispiel der Gläubigen in
ihrer gegenseitigen Liebe und Barmherzigkeit füreinander ist wie das Beispiel
eines Körpers: Wenn ein Teil des Körpers Schmerz erleidet, dann leidet der
ganze Körper an Schlaflosigkeit und Fieber“
Er sagte auch:
“Derjenige, der Freude in eine muslimische Familie bringt, wird nicht weniger
als das Paradies als Belohnung erhalten.“
Und er sagte: “Niemand
von euch ist (wirklich) gläubig, bis er seinem Bruder das wünscht, was er sich
selbst wünscht.“
Diesen Monat gedenken wir
der Geburt des Propheten Muhammad (s) und nichts freut ihn mehr als wenn wir
seiner Sunnah folgen.
An einem kalten
Sonntagabend in Medina, als der Prophet (s) vor Kälte
zitterte, kam eine Frau der Ansar zu ihm mit einem Umhang aus Wolle und
schenkte ihn ihm. Er freute sich, trug ihn und ging damit zum Gebet. Doch er
trug ihn nur einmal, als ihn ein Mann sah und zu ihm sagte: „Was für ein
schöner Umhang. Gib ihn mir doch, O Prophet Allahs. “Daraufhin zog der Prophet
(s) ihn aus und gab ihn ihm. Später fragten die Leute diesen Mann, wie er so
etwas tun konnte. Er antwortete: „Ich wollte mit diesem als Leichentuch
beerdigt werden.“
Als die Emigranten zu den
Ansar kamen, öffneten die Ansar ihnen die Türen und teilten ihre Kleidung und
ihr Essen mit ihnen.
Und wir verlangen ja
nicht mal so etwas von euch, wir wollen lediglich die Kleidungsstücke, die ihr
nicht mehr braucht, um sie an die Armen zu verteilen.
Als die Ansar den
Propheten (s) baten, dass ihre Belohnung das Paradies sein soll, sagte er (s)
zu ihnen: „Ihr habt Gutes getan und ihr werdet ins Paradies einhergehen.“
Folgt dem Beispiel
unseres Propheten (s) und seid großzügig.
Wir schlagen
vor, das Projekt in drei Phasen zu teilen:
- Phase 1: Sammlung der Sachen in den nächsten zwei
Wochen. Wir wollen tausende Säcke sammeln.
- Phase 2: Aussortieren
- Phase 3: Verteilung: Die Kleider werden in den Dörfern
und Gemeiden auf organisierten “Kleidermessen” kostenlos verteilt.
Gott sei Dank, dass die
erste Phase nicht schwierig und zeitaufwendig ist. Alle können mitmachen,
Männer, besonders Frauen und sogar Kinder. Alle Adressen stehen auf der
Internetseite zur Verfügung. Jeder, der einen Platz hat, meldet sich bei uns,
damit wir ihn der Liste hinzufügen können. Lasst uns alle reagieren.
Möge Allah unseren Bruder
Ahmad Imam segnen für seinen Verdienst und seine Aktion.
Ich hoffe, euch nächste
Woche wiederzusehen mit den besten Ergebnissen inshaa Allah.
As-salamu
aleikum wa rahmatulallahi wa barakatuh.

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